Welche Kopfschmerztabletten helfen euch am besten bei Migräne?

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6 Antworten

Bei leichter Migräne wird von den meisten Ärzten erst mal Ibuprofen in Verbindung mit einem Magenmittel empfohlen.

Bei der klassischen Migräne, die stark ausgeprägt ist, wirken normale Schmerzmittel (wie Ibuprofen) nicht (ausreichend). Es gibt aber spezielle MigräneschmerzmittelTriptane (z. B. Sumatriptan) - die im Notfall zuverlässig helfen. Die soll man aber nicht zu häufig einnehmen, da sonst ein medikamenten-abhängiger Kopfschmerz hinzukommt. Die Triptane, die am besten wirken, sind verschreibungspflichtig.

Ein Neurologe ist hier der zuständige Arzt. Am Besten einer, der Erfahrung mit Migränepatienten hat. Das ist leider nicht bei jedem der Fall, deshalb ist es besser sich vorher zu erkundigen.

Man kann der Migräne aber auch vorbeugen, indem man die Migräneauslöser vermeidet:

Bestimmte Nahrungsmittel sind häufig Auslöser von Migräne. Das können bei jedem Migräniker andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat.

Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat Migräne auslösend. Sie sind in den meisten Fertigprodukten enthalten: Tütensuppen, Chips, xxx-fix - Kochhilfen, Fertiggerichten, Gewürzmischungen, usw. Einfach auf der Packung unter Zutaten nachlesen.

Histaminreiche Lebensmittel (Alkohol, reife Käsesorten, Nüsse,…) können bei Histaminintoleranz auch zu einem Migräneanfall führen.

Aktiv-/Passivrauchen begünstigt ebenfalls Migräne.

Auch Stress kann ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase in der Entspannungsphase auftritt. Die Vermeidung von Stress ist wichtig. Entspannungsübungen können helfen.

Ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf beugt auch der Migräne vor. Wenn man die Möglichkeit hat einen Mittagsschlaf zu halten, kann das hilfreich sein. Dieser sollte aber nicht länger als 20 Minuten dauern. Generell ist ein geregelter Tagesrhythmus, vor allem regelmäßige Mahlzeiten, von Vorteil. Ausreichend zu trinken ist sehr wichtig!

Weitere (nicht immer vermeidbare) Auslöser der Migräne sind: Wetterumschwung, Hormonschwankungen (Menstruation oder eine Pille, die Östrogen u. Gestagen kombiniert enthält), grelles oder flackerndes Licht.

Der erste Weg sollte aber immer erst mal zum Neurologen sein - für die Diagnose (um andere Ursachen auszuschließen) und zur Verschreibung der Schmerzmittel für den Notfall.

Es helfen keine keine normalen Kopfschmerztabletten bei Migräneattacken. Hier würde ich mir speziell für Migräne Tabletten vom Arzt verschreiben lassen.

Obwohl sicherlich ein wesentlicher Bestandteil der Migränebehandlung in der Einnahme von Medikamenten besteht, gibt es einige Dinge, die man selber dazu beitragen kann, dass die Attacken nicht so häufig auftreten. Hierzu gehört z.B. eine geregelte Lebensführung. Das heißt, man sollte darauf achten, sich vernünftig zu ernähren, möglichst nicht zu Rauchen und regelmäßig zu schlafen. Aber Vorsicht, auch zu viel Schlaf kann u. U. eine Migräneattacke auslösen. http://www.uke.de/kliniken/neurologie/index_31258.php

Meine Schwester leidet auch manchmal an Migräne. Sie hat mir erzählt, dass es bei ihr immer erst hilft, irgendwelche Kopfschmerzatbletten einzunehmen, wenn sie VORHER etwas gegen die Übelkeit tut. Also erst ein paar Tropfen Paspertin und DANACH die Kopfschmerztablette. Sie nimmt glaube ich auch Ibuprofen.

normale Schmerztabletten helfen da nicht weiter, denn eine Migräne sind keine normalen Kopfschmerzen. Dann sollte man zum Neurologen gehen und austesten, welche Art der Migräne man hat und auf welche Migränemittel man gut anspricht. Bei mir war es auch erst das 3. was rechtzeitig eingenommen, einigermaßen hilft.

Wichtig ist zu schauen, was der Auslöser ist. Da hilft ein Migränetagebucht. Einfach mal aufschreiben wann die Migräne kam und was man vorher gemacht bzw, gegessen hat.

Bei mir sind grelles, flackerndes Licht oder Hormonschwankungenen die Ursache. Manchmal können es auch Nahrungsmittel sein, die die Atacken häufiger und heftiger werden lassen. Kurz vorher habe ich vermehrt Appetit auf was süßes, dann weiß ich schon, das etwas im Anmarsch ist.

Bei einer starken Migräne helfen auch Betablocker niedrig dosiert, geht aber nur, wenn man keinen zu niedrigen Blutdruck hat.

vielleicht ist da was dabei, was Dir helfen könnte:

Wer unter Migräne leidet der sollte auf eine ausreichende Magnesium-Versorgung achten. Der Mineralstoff entspannt die Muskeln und die Blutgefäße. Magnesium steckt in Bananen, Reis und Haferflocken. Empfohlene Tagesdosis: 350 - 400 mg (z.B. 100 g Sesam oder 200 g Bohnen)

Pfefferminzöl hilft bei Migräne und Kopfschmerzen häufig ebenso gut wie ein Schmerzmittel.

Das hat die Forschergruppe Klostermedizin an der Uni Würzburg herausgefunden. Der große Vorteil von Minzöl: Das alte Hausmittel hat viel weniger mögliche Nebenwirkungen als Tabletten.

5 Tropfen Pfefferminzöl ( aus der Apotheke) bei einem akuten Anfall auf die Stirn und Schläfen massieren.

1 Formigran + 1 Thomapyrin Intensiv

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