Welche Hormonumstellung macht den Haarausfall bei Männern?

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2 Antworten

Liebe(r) ArneS,

die Haarfollikel bei Männern sind empfindlich auf Androgene (= männliche Geschlechtshormone); die Disposition und Stärke der Neigung dazu wird vererbt.

Besonders empfindlich sind die vorderen und seitlichen, während die Haarwurzeln am Hinterkopf meist kaum auf Androgene reagieren.

Eine Therapie mit Antiandrogenen oder Östrogenen lokal bleibt unbefriedigend - nicht zuletzt wegen der Nebenwirkungen;

Abhilfe bringt auf Dauer nur eine Verpflanzung von Eigenhaar - und zwar von hinten auf die vorderen Kopfbezirke.

Liebe Grüße, Alois

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Bei den meisten Männern handelt es sich um androgenetischen Haarausfall.Ursache für den häufig als erblich bedingt bezeichneten Haarausfall ist eine Überempfindlichkeit des Mannes auf das Steroidhormon Dihydrotestosteron (DHT). Hierdurch hervorgerufener Haarausfall ist genetisch bedingt. Wenn in der Kopfhaut viel DHT vorhanden ist und eine ererbte Überempfindlichkeit dafür besteht, wird die Wachstumsphase des Haares verkürzt. Ein glatzköpfiger Mann hat dementsprechend nicht weniger Haarfollikel als ein Mann mit vollem Haarwuchs, lediglich die Wachstumsphase des Haares ist derart verkürzt, dass es – vergleichbar z. B. mit den Härchen auf der Stirn – kaum noch sichtbar hervortritt. http://de.wikipedia.org/wiki/Haarausfall

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