Welche Folgen hat eine Thrombozytopenie (Blutplättchenmangel) für den Betroffenen?

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Bei einem Mangel an Blutplättchen funktioniert der Abdichtungsvorgang von Blutgefäßen vor allem nach einer Verletzung nur unzureichend.

Gründe für Blutplättchenmangel sind ungenügende Produktion durch das Knochenmark, Abbau der Blutplättchen in einer vergrößerten Milz, ein vermehrter Verbrauch beziehungsweise eine vermehrte Zerstörung der Blutplättchen oder eine Funktionsschwäche der Blutplättchen.

Bei Blutplättchenmangel aus unbekannter Ursache wird vermutet, dass eine Fehlreaktion des Immunsystems vorliegt und Antikörper gegen die eigenen Blutplättchen gebildet werden (idiopathische thrombozytopenische Pupura).

Betroffen sind oft Kinder nach Virusinfektionen.

Erste Symptome sind meist punktförmige Hautausschläge, die oft an den Beinen beginnen, sich ausbreitende Blutergüsse und häufiges Nasen- oder Zahnfleischbluten.

Diagnostiziert wird die Krankheit vor allem durch Blutuntersuchungen, behandeln kann man sie - falls eine Therapie notwendig ist - unter anderem durch Transfusionen oder mit Kortison.

Die Blutplättchen sind entscheidend an der Blutgerinnung beteiligt. Sie helfen mit, Verletzungen abzudichten und so die Wunde zu schließen.

Das Blut enthält normalerweise 140.000 bis 450.000 Blutplättchen pro Mikroliter.

Bei einer Anzahl unter 50.000 kann es zu ungewöhnlichen Blutungen kommen.

Aber erst bei unter 10.000 Blutplättchen pro Mikroliter können ernste gesundheitliche Probleme auftreten.

Blutplättchenmangel ist die häufigste Ursache von Blutungsneigung unter den Blutgerinnungsstörungen.

Von der idiopathischen thrombozytopenischen Purpura (Blutplättchenmangel aus ungeklärter Ursache, möglicherweise eine Fehlreaktion des Immunsystems), auch Werlhof-Krankheit genannt, sind häufig Kinder und Jugendliche betroffen.

In mehr als 50 Prozent der Fälle geht hier eine virale Erkrankung dem Abfall der Blutplättchen voran.

  • Beschwerden:

Erste Anzeichen für einen Blutplättchenmangel können Blutungen in der Haut sein. Sie treten als Vielzahl purpurfarbener Pünktchen in Erscheinung. Der Ausschlag beginnt meist an den Beinen, kann aber am ganzen Körper auftreten.

Harmlose Verletzungen, die sich ausbreitende Blutergüsse verursachen, können ebenfalls auf Blutplättchenmangel hindeuten.

Auch häufiges Nasenbluten, Zahnfleischbluten und Blut in Stuhl oder Urin können mit dieser Krankheit zusammenhängen.

Bei Blutplättchenmangel kann die monatliche Regelblutung heftiger als gewöhnlich ausfallen. Blutungen nach Verletzungen sind nur schwer zu stillen, weshalb Operationen und Unfälle eine Gefahr darstellen.

Menschen mit unter 10.000 Blutplättchen pro Mikroliter Blut haben ein höheres Risiko, große Blutmengen im Magen-Darm-Trakt zu verlieren oder lebensbedrohliche Gehirnblutungen zu erleiden.

  • Heilungschancen:

Bei Kindern verschwindet die Krankheit nach einer Virusinfektion innerhalb von ein paar Wochen oder Monaten in 80 Prozent der Fälle wieder von selbst und braucht nur selten behandelt zu werden.

Blutplättchenmangel, der auf die Nebenwirkung eines Medikaments zurückzuführen ist, verschwindet meist durch das Absetzen des Präparats.

Die Behandlung mit Kortison kann meist innerhalb weniger Wochen die Zerstörung von Blutplättchen stoppen.

Ungefähr ein Drittel der Patienten mit chronischer idiopathischer thrombozytopenischer Purpura (ITP) spricht nicht auf alleinige Kortisontherapie an und benötigt eine zusätzliche Therapie zum Beispiel durch hochdosierte Immunglobuline, Immunsupressiva oder Zytostatika.

Die Gerinnungsstörung und die Reduzierung der Blutplättchen aufgrund einer Verbrauchskoagulopathie verschwinden normalerweise, wenn die Ursache beseitigt wurde.

  • Leben mit der Kránkheit:

Situationen mit großer Verletzungsgefahr - zum Beispiel Sportarten wie Karate - sollten gemieden werden.

Besteht Folsäure- oder Vitamin-B12-Mangel, kann vitaminreiche Ernährung ein Schritt zu mehr Wohlbefinden sein.

Viel Folsäure ist in grünem Blattgemüse enthalten, in Spargel, Vollkornbrot, roten Rüben, Sojabohnen, Weizenkeimen, Hülsenfrüchten, Hefe und Innereien.

Vitamin-B12-reiche Nahrungsmittel sind Fleisch, Fisch, Milch und Milchprodukte sowie Eier.

In pflanzlichen Lebensmitteln wie etwa milchsauer vergorenem Gemüse (Sauerkraut) ist das Vitamin ebenfalls enthalten.

(http://www.apotheken-umschau.de/Blut/Blutplaettchenmangel-Thrombozytopenie-A050829ANONI012937.html)

Warum habe ich so eine sexuelle Unlust?

Hey liebe Community,

ich bin gerade etwas am verzweifeln. Ich bin 20 Jahre alt, weiblich und schon seit 4 Jahren mit meinem Freund zusammen. Ich habe in den 4 Jahren 2x die Pille gewechselt und auch 2x die Pille für 3 Monate abgesetzt. Erst hatte ich die Valette, dann irgendwann für 3 Monate die Pille abgesetzt, was mir dann zu unsicher wurde, also habe ich sie mir wieder verschreiben lassen (wieder die Valette), dann letztes Jahr im Januar auf die Bella Hexal 35 umgestiegen (weil ich Akne Inversa habe) und weil meine Beine irgendwann jeden Tag sehr weh getan haben und ich dann auch Schmierblutungen hatte habe ich sie dieses Jahr im Januar wieder abgesetzt. Wieder 3 Monate ohne Pille, was mir wieder zu unsicher war und jetzt nehme ich die Jubrele (eine Minipille).

Zu Anfang unserer Beziehung hatten wir viel Sex, nach einem Jahr wurde es dann weniger, weil er eine Lymphknotenentzündung in der Leiste hatte, zusätzlich hatte er einen Hautausschlag auf dem Penis, deshalb hatten wir 3-4 Wochen keinen Sex. In den 3-4 Wochen habe ich gemerkt, dass es auch ohne Sex eine sehr schöne Beziehung ist (keine Ahnung ob das die Ursache ist). Natürlich haben wir irgendwann auch wieder sehr viel Sex gehabt nur seit 1,5 Jahren haben wir jeden Monat wenn es hochkommt 5 mal Sex und das stört mich und es liegt an mir. Er könnte immer, aber ich nicht. Ich werde einfach auch nicht mehr so schnell feucht (entschuldigt die Ausdrucksweise) und ich fühle mich als hätte ich als Frau versagt.. mit 20 Jahren. Ich hätte gerne viel mehr Sex, am besten jeden Tag, aber ich komme einfach nicht runter und kann mich nicht entspannen und mich darauf einlassen ohne sofort zu denken, dass ich das oder das noch machen sollte, bevor ich mich drauf einlasse. Die Beziehung leidet darunter. Er sagt zwar, dass ich mich nicht unter Druck setzen soll und dass alles ok ist und das glaube ich ihm auch.

Liegt es an der Pille? An der Psyche? Ich möchte mit meinem Sexualleben nicht schon mit 20 Jahren abschließen. Ich habe mit meiner Frauenärztin auch schon über andere Verhütungsmittel geredet und zur Spirale meinte sie, dass ihre Patientinnen sehr schlechte Erfahrungen damit gemacht haben (Entzündungen, Zysten, Eileiterschwangerschaften,...) und zur Kupferkette sagte sie, dass sie in der Gebärmutter verankert werden muss und oft die Erfahrung gemacht wurde, dass diese Kette einwächst und sich dann nicht leicht entfernen lässt und dass man es nicht merkt, wenn die Kette verloren geht. Sie hat mir also von nichthormonellen Verhütungsmethoden abgeraten. Für natürliche Verhütungsmethoden (also NFP, Verhütungscomputer,...) schätze ich mich noch zu jung ein und eventuell auch unverantwortlich. Mit natürlichen Verhütungsmethoden hätte ich wahrscheinlich noch weniger Sex, weil ich mir dann ständig Sorgen machen würde und Angst hätte, dass etwas passiert. Ich glaube mit der Jubrele bin ich ganz gut dran.

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