Welche Brotsorte richtig für gute Ernährung?

2 Antworten

Um deine Frage zu beantworten: Ja, Vollkorn ist gesünder als Weißbrot oder auch Weizenmehlbrötchen. Das hat folgenden Grund. Vollkorn ist reich an Ballaststoffen und enthält in der Regel noch alle Teile des vollen Kornes. Unser Körper muß die sogenannten komplexen Kohlenhydrate in Einfachzucker umwandeln, um diese aufnehmen zu können. Das geht langsamer als bei Weißmehlprodukten. Deshalb liegt das machen Menschen auch schwer im Magen. Der Blutzuckerspiegel bleibt dabei relativ konstant und es kommt nicht zu Heißhungerattacken. Die Qualität der Vollkornprodukte oder auch der Weißmehlprodukte ist eine andere Sache. Ich hoffe, ich konnte deine Frage beantworten.
Schwarzbrot ist übrigends auch ein Vollkornbrot, und zwar eines mit einem relativ hohen Anteil von Roggenvollkornschrot.

Hallo, grundsätzlich sind Vollkornprodukte gesünder wegen ihrer Ballaststoffe. Wenn das eine oder andere vom Magen nicht gut vertragen wird, könnte es an der Verarbeitung vom Brot auch liegen. Vielleicht gehst Du dazu über, das Brot selber zu backen, dann weißt Du auf jeden Fall, was alles drin ist. kujo37

Wie kann man Kindern Vollkornbrot schmackhaft machen?

Meine Tochter leidet unter Verstopfung. Ich ernähre mich sehr gesund, eigentlich nur Vollkornbrot und viel frisches Obst und Gemüse. Meine Tochter isst aber generell sehr schlecht und bettelt immer nach weißen Brötchen und Croissant im Supermarkt, ich will ihr das auch nicht immer verbieten, da sie es sich sonst später alleine kauft und kein Maß findet, befürchte ich, deshalb stell ich dann manchmal auch Verschiedenes auf den Tisch, nicht nur das Brot, das ich esse. Morgens mache ich oft Frischkornmüsli mit Obst und stell ihr auch eine Schale hin, aber sie lässt es meist stehen. Ich weiß nicht, wie ich sie daran führen soll. Es gibt immer wieder Diskussionen im Supermarkt, weil sie unbedingt Süßes kaufen will und es dann auch einfach in den Wagen legt oder unter anderen Sachen versteckt, sodass ich das gar nicht finde und dann erst an der Kasse sehe, wenn sie weiß, dass ich dann nicht mehr so viel rumdiskutieren mag. Was habt ihr gemacht, damit eure Kinder sich gesund ernähren? Hat wer Idee, wie man es noch besser machen kann?

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Extrem empfindlicher Magen, woher?

Hab seit einem halben Jahr einen sehr empfindlichen Magen. Ich kann manchmal einen Tag lang nur Tee trinken und Schonkost essen, weil bei jedem anderen Essen Magenschmerzen, Blähungen und Durchfall auftreten. Eine Allergie liegt nicht vor, das ist untersucht worden. Eine Magenspiegelung wurde abgebrochen, weil ich es nicht hinbekommen hab. Ein Ultraschall war ok. Ich weiß jetzt nicht, was ich noch machen soll, damit das besser wird. Ich weiß, dass die Spiegelung notwendig ist, aber ich bin so phobisch, dass das nicht geht. In Vollnarkose macht der betreffende Arzt das nicht. Hat noch wer Ideen, was ich machen kann? Vielleicht ernährungstechnisch, was kann ich ändern? Woher kommt eine solche Magenverstimmung so plötzlich, hatte das ja vorher auch nicht?

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Galle im Magen / Häufiges Völlegefühl und Unwohlsein

Hallo alle zusammen, Ich habe folgendes Problem: Vor etwa 2 Monaten fing es an. Es geschah von einen auf den anderen Tag. Morgens wachte ich mit einem Sättigungsgefühl auf. Es kam mir vor, als würde mein Magen mit einer üppigen Mahlzeit zu tun haben, wobei diese aber schon Stunden zurücklag. Während des Tages ignorierte ich dieses Befinden und aß meine belegten Brötchen. Doch das letzte Brötchen schaffte ich aus Sättigung einfach nicht. Auf dem Heimweg bekam ich dann plötzlich das Gefühl mich Übergeben zu müssen. Ich traute mich nicht mit der U-Bahn weiter zufahren und ging stattdessen erstmal 30 Minuten spazieren. Die Übelkeit legte sich mit der Zeit etwas. Zuhause legte ich mich für wenige Stunden schlafen. Danach schien alles wieder normal zu sein. Ich konnte sogar einen ganzen Teller Nudeln mit Ketchup verspeisen, ohne Probleme. Am nächsten Tag aß ich wieder meine Brötchen und schaffte sogar alle. Ich holte mir sogar noch ein Mittags-Snack am Schulkiosk. Doch langsam nach dem Essen stellte sich das Unwohlsein des Vortages ein. Und auf dem Heimweg wurde es echt unangenehm. Ich hatte häufig das Gefühl mich übergeben zu müssen. Aber zum Erbrechen kam es trotz starker Übelkeit nicht. Zuhause angekommen bekam ich dann Durchfall.

Beim Arzt bekam ich Perenterol. Der Durchfall verschwand, aber die Übelkeit nach dem Essen legte sich nur langsam. Als ich nach 4 Tagen die erste Vollkornbrot-Scheibe versuchte, war alles wieder beim alten. Ich war wieder beim Arzt und bekam MCP-Tropfen verschrieben. Der Magen müsse vielleicht etwas Anschwung bekommen, sagte er. Irgendwie war ich recht zuversichtlich, da es sich wirklich immer so anfühlte, als könne der Magen die Speisen nur sehr schwer weiterbefördern. Also nahm ich die Tropfen und aß danach einfach ein paar Kekse. Aber dann wurde es richtig schlimm. Mir wurde für 8 Stunden sehr schlecht. Ein ständiges Gefühl sich übergeben zu müssen. Doch selbst beim Versuch mit Finger in den Hals, klappte es nicht. Sterofundin im Krankenhaus brachte nichts. Meine Blutwerte waren normal. Der dortige Arzt sagte ganz locker, ich solle mal 3 - 4 Tage gar nichts essen. Das hab ich dann gemacht, brachte aber auch nichts. Stattdessen bekam ich ständigen Durchfall. Nur die Übelkeit war weitestgehend weg. Nach einem erneuten Besuch im Krankenhaus tippte man auf eine Magenschleimhautentzündung. Ich bekam Pantoprazol verschrieben. Das brachte dann endlich die Besserung. Nach etwa einer Woche konnte ich wieder normal essen und versuchte das Medikament abzusetzten. Doch somit kam alles wieder zum Alten.

Zwischenzeitlich hatte ich eine Magenspiegelung. Es gab keinen Befund. Kein Geschwür, keine Bakterien, nichts. Außer, dass ich Galle im Magen hatte. Sodbrennen habe ich diesbezüglich nicht. Nach eigenen Recherchen läge das im Bereich einer Refluxkrankheit, richtig? Zusätzlich habe ich gelesen, dass es nicht so leicht ist, Pantoprazol abzusetzen. Man soll das Medikament sehr langsam ausschleichen. Weiß jemand mehr? Danke im Voraus!

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