Welche Beschwerden treten bei einem Hirntumor auf?

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3 Antworten

Ein Hirntumor bleibt dem Betroffenen oft lange Zeit verborgen, da er zunächst keinerlei Beschwerden verursacht.

Typische Symptome, die auf einen Gehirntumor hinweisen können sind:

  • neu auftretende Kopfschmerzen, insbesondere nachts und in den frühen Morgenstunden, die mit der Zeit heftiger werden und auch im Liegen zunehmen, sich am Tag aber spontan bessern,

  • Übelkeit und Erbrechen, die nicht mit einer Magen-Darm-Erkrankung in Verbindung zu bringen sind und vorzugsweise in den frühen Morgenstunden und auf nüchternem Magen auftreten,

  • Sehstörungen,

  • Krampfanfälle wie z.B. ein epileptischer Anfall, unwillkürliche Zuckungen einer Extremität oder Körperhälfte,

  • neurologische Anzeichen wie Lähmungserscheinungen, Sprach- und Koordinationsstörungen oder neu auftretende Ungeschicklichkeit,

  • Einbußen der Auffassungsgabe, des Verständnisses und der Merkfähigkeit,

  • Persönlichkeitsveränderung oder die Zuspitzung oder Verflachung schon bestehender Persönlichkeitsmerkmale hormonale Störungen

Sollten Sie unter solchen Beschwerden leiden, ist es dringend geboten, einen Neurologen aufzusuchen, der die erforderlichen diagnostischen Schritte einleitet.

Kopfschmerzen, die auf einen Hirntumor zurückzuführen sind, werden im Verlauf von wenigen Tagen bis Wochen immer heftiger und lassen sich mit herkömmlichen Schmerzmitteln nur zeitweise oder gar nicht bekämpfen.

Der Charakter und die Intensität des Schmerzes werden selbst von Migränepatienten als neu empfunden.

In manchen Fällen treten keine Kopfschmerzen auf.

(http://www.krebsgesellschaft.de/re_hirntumor,1095.html)

Es gibt sogar absolut beschwerdefreie Tumore. Es kommt immer auf den Ort des Tumors und dessen Wachstum an.

Kein Tumor ist wieder andere Tumor. Manche verursachen keine Beschwerden oder erst, wenn es zu spät ist.

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