Welche Behandlung wird beim Hörsturz von der Krankenkasse bezahlt?

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Die Hörsturz-Therapie muss sofort eingeleitet werden. Sobald der Betroffene Symptome im Bereich des Ohres bemerkt, sollte er unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Es sei hier betont, dass ein Hörsturz nicht unbedingt von Ohrgeräuschen begleitet sein muss. Jedes dumpfe Gefühl auf dem Ohr, jeder Hörverlust, aber auch jedes Ohrgeräusch muss möglichst schnell abgeklärt werden, um Spätschäden zu vermeiden. Die Zeit des Abwartens bis zum nächsten Morgen oder bis zum nächsten arbeitsfreien Tag kann bei einem Hörsturz fatale Folgen haben.

In schweren Fällen muss zu Hörsturz-Therapie eine stationäre Aufnahme erfolgen, ansonsten ist eine ambulante Behandlung beim Facharzt möglich. Sie sollte auf jeden Fall in den ersten 24 Stunden erfolgen. Infusionsmaßnahmen zur Erweiterung der Gefäße und Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes gehören zum Standard bei der Hörtsurz-Therapie. Vitamin-B-Präparate und eventuell auch Procain zur Blockade bestimmter Nerven, die die Gefäße verengen, werden ebenfalls meist eingesetzt, in bestimmten Fällen sogar Cortison. Der Betroffene muss zur Ruhe kommen, weil jeder "Stress" zu einer Verschlechterung der Situation führen würde (also nicht zur Arbeit gehen und den gewohnten Alltag fortsetzen!).

hier kannst du weiterlesen: http://www.hoersturz.de/hoersturz-therapie.htm

Die Kassen müssen es zahlen.

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