Weiterhin Schmerzen trotz Hüft TEP?

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2 Antworten

Die Menschen (vlt. auch Tiere) haben ein sog. Schmerzgedächtnis. 

Damit wird ausgedrückt, dass nach langer Zeit eines Schmerzempfindens der Schmerz noch immer "gespürt" wird, obwohl die Ursache inzwischen beseitigt ist.

Hat also jemand Arthrose, hat dadurch viel Schmerz, aber tut nichts dagegen, dann "brennt" sich dieser Schmerz im Schmerzzentrum des Gehirns ein.

......also nach der Hüft TEP, weil ich Hüftarthrose/ Nekrose hab auf beiden Seiten.

Wenn Du Deine TEP hast, dann hast Du keine Nekrose und auch keine Arthrose mehr. Insofern ist die "Erklärung" der Ärztin unlogisch. LG

.......erwähnte die Ärztin, das es keine Garantie gibt dafür, das meine Schmerzen nach einer OP komplett verschwunden sind....

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Dafür kann es mehrere Gründe geben. Da Du schreibst, dass auch ein
physiotherapeutisches Gespräch stattgefunden hat, sehe ich als eine Gefahr, dass Du nach der OP nicht mit der erforderlichen psychischen Energie in die Reha gehst. Beispiel: Ich habe mal eine alte Dame erlebt, die Geh-Übungen mit einer Therapeutin gemacht hat und nur gejammert hat "Das tut ja sooo weh". Die Therapeutin war auch meine, und sie sagte mir, dass die Frau nach ihrer Erfahrung wohl nie mit ihrer Hüfte zurechtkommen werde, weil sie sich gegen die Schmerzen, die man anfangs hat nicht zur Wehr setzen würde. Damit kommt es zu Schonhaltungen, und die werden gefährlich.

Dagegen habe ich eine über 80-jährige Nachbarin, die zwei Hüft-Op's hinter sich hat und rumläuft, wie eine junge Göttin (ich übertreibe). Sie hat sich bei den Rehas von ihren Schmerzen nicht unterkriegen lassen und wurde dafür belohnt.

Dass es auch noch diverse andere Gründe geben kann, die zu Problemen führen können, ist klar; aber ich glaube nicht, dass die Ärzte das bei Dir gemeint haben.

Das war's von mir als "Rat" zu Deiner Frage. Mehr kann ich nicht dazu beitragen......Oh doch....Ich habe seit 8 Jahren ein neues Knie. Hat anfangs auch wehgetan. Heute laufe ich damit rum, wie andere mit einem eigenen Knie.

Alles Gute!

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ArnstadtStift 25.10.2016, 10:35

Das psychologische Gespräch gehörte zum normalen Ablauf, wenn man sich in einer Schmerzklinik vorstellig machen muss, wo sich aber trotzdem rausstellte, das ich mich mit der bevorstehenden Hüft OP noch nicht angefreundet habe, daher riet mir der Psycho zu weiteren Sitzungen, um das Thema zu bearbeiten, wie er meinte. Was das werden soll, bin echt gespannt.. Kannst du mir noch mal sagen, wie sich die Schmerzen nach der OP angefühlt hatten, ist es unangenehm, spürt man das da jetzt ein fremder Gegenstand drin ist oder wird die Prothese kalt, wenn man sich bei Kälte draussen aufhält (wahrscheinlich aber eher nicht oder?

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kreuzkampus 25.10.2016, 10:43
@ArnstadtStift

Wie sich die Schmerzen anfühlen, kann ich Dir nicht sagen. Ich hatte nie das Gefühl, dass da was "Fremdes" drin war, und kalt wird's auch nicht. Meine Schmerzen nach der OP haben sich offenbar so in Grenzen gehalten, dass ich heute keinerlei Erinnerungen mehr daran habe. Ich finde, das ist ein gutes Zeichen.

Ein Hinweis: In den zwei Tagen nach der OP hing ich an einer Schmerzmittelpumpe, die mich rund um die Uhr versorgt hat. Darauf darf man auch bestehen. Ich würde das vor der OP klären!!

Der Narkosearzt hat mir dazu noch gesagt: Wenn sie trotz der Pumpe Schmerzen haben, dann lassen Sei mich rufen--auch nachts. Sie müssen keine Schmerzen haben; darauf haben Sie gewissermaßen "Anspruch".

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