Weisswein auch gesund für Herz und Gefäße?

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Die herzfreundlichen Schutzstoffe sind nur im Rotwein enthalten. Das liegt daran, dass Rotwein anders hergestellt wird als Weißwein.

Während Weißwein aus dem ausgepressten Saft der Traube hergestellt wird, kommt die Farbe in den Rotwein nur, wenn man die Trauben mit Schalen maischt. Das bedeutet, dass man nicht erst den Saft aus den Trauben gewinnt wie beim Weißwein und diesen dann vergärt, sondern die Trauben als ganze nutzt.

So können die gesunden Schutzstoffe aus den Schalen der Trauben mit in den Wein gelangen. Wer kein Rotweinfan ist, der kann die Trauben natürlich auch so essen oder roten Traubensaft trinken, dann nimmt man ebenso eine große Portion der herzschützenden Phenole zu sich.

Die im Rotwein enthaltenen schützenden Stoffe - die so genannten Polyphenole -, wirken antioxydativ, schützen das Arteriensystem vor schädlichen Ablagerungen und gewährleisten so einen "freien Fluss" durch das Blutsystem.

Für alle, die es genauer wissen wollen: Die Polyphenole im Rotwein wirken zum Beispiel der Oxydation von LDL (dem sogenannten "schlechten Cholesterin") entgegen, was ein weiterer Risikofaktor für vaskuläre Schäden ist. Darüber hinaus beeinflusst Alkohol die Gerinnungsfaktoren im Blut und wirkt dadurch antithrombotisch - das Blut kann besser fließen.

Quelle:

http://leben.freenet.de/gesundheit/ernaehrung/wundermittel-rotwein_760868_533122.html

Viel Glück im Neuen Jahr!

Alkohol würde ich nie als Herzmittel einsetzen, sondern nur als Genussmittel und in Maßen.

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