weißt das verhalten meiner Mutter auf einer essstörung hin?

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4 Antworten

Hallo, das ist ziemlich eindeutig. Wenn Deine Mutter plötzlich wie verrückt Sport betreibt, es auf der Toilette nach Erbrochenem riecht und sie auch noch erzählt, dass 500 Kalorien für einen Tag ausreichen, ist Deine Mutter stark gefährdet, in eine schwere Essstörung zu rutschen (falls das nicht schon passiert ist). Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich das auf jeden Fall Bekannten, die guten Einfluß auf Deine Mutter haben, oder nahen Verwandten erzählen. Hast Du keinen Vater, dem Du das erzählen kannst? Isst sie denn auch nicht mehr mit Dir gemeinsam und kocht auch nicht mehr für Euch? Dann ist sie krank. , Menschen, die an Bulimie oder einer sonstigen 'Essstörung leiden, geben das nicht zu. Diese Krankheit ist mit einer schweren Sucht vergleichbar. Ich hoffe für Dich, Du findest jemandem aus dem Verwandten- oder Bekanntenkreis, der Euch in dieser Situation einfühlsam, aber wirksam helfen kann. Damit Du mit diesem Problem nicht allein dastehst, kannst Du das natürlich auch dem evtl. gemeinsamen Hausarzt erzählen. Vielleicht könnte er da Einfluß nehmen? Alles Gute. lg Gerda

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Wenn es im Bad nach Erbrochenem riecht und sie auch sonst von Essen nichts mehr wissen will, ja dann muss man schon davon ausgehen, dass sie eine Essstörung entwickelt. Der Rat den Vater oder Freunde mit einzubeziehen ist schon verständlich, kann aber seitens der Mutter eine Trotzreaktion hervorrufen (die bekommt man auch, wenn man schon erwachsen ist) dann wird sie nichts mehr erzählen, sich nichts mehr anmerken lassen und ihr Ding heimlich machen. Vielleicht kannst du mit deinem Vater reden und ihn bitten sehr sorgfältig und liebevoll mit deiner Mutter zu reden, damit sie nicht dicht macht. Dass du dir Sorgen machst kann ich voll verstehen.

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Hallo,

ich kann auch vollkommen verstehen, dass du dir Sorgen um deine Mama machst! Sie sind berechtigt, nachdem, was du hier über ihr Verhalten schreibst.

Vielleicht konntest du schon mit jemandem darüber sprechen. Einer 3. Person, die vielleicht auch objektiv ist.

Ich kenne deine Familie nicht, aber die Idee, dich an deinen Papa zu wenden, halte ich nicht für gut. Vielleicht versuchst du es lieber bei einer Beratungsstelle, die kümmern sich nämlich auch ganz liebevoll um Angehörige... Da es sie ja auch belastet! Ich möchte dir wirklich nicht zu nahe treten, da ich dich nicht kenne, weshalb ich mich auch ein wenig zurücknehme, gute "Ratschläge" zu erteilen.

Ich wünsch' dir alles Liebe und hoffe, dass deine Mama selbst vielleicht schon erkannt hat, dass sie Hilfe bräuchte.

Grüße, Emma

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Würde ich schon sagen... Also ich würde mal mit deinem Vater oder Freunden deiner Mutter darüber reden, damit sie vielleicht helfen können. Aber ich denke schon, dass das auf eine Essstörung hinweisen könnte.

LG

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