Wechseljahre oder Depressionen

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Hallo, ich kenne solche Stimmungsschwankungen (man muss ja nicht immer gleich von einer Depression sprechen) auch. Es gab Zeiten, wo ich wegen jeder Kleinigkeit an die Decke gehen konnte oder aber sofort in Tränen ausbrach. Ich habe dann den Tipp bekommen, Johanniskraut einzunehmen, was ich dann auch getan habe. Man muss jedoch etwas Geduld aufbringen und die Kapseln 4-6 Wochen einnehmen, bis man eine deutliche Verbesserung verspürt. Dafür sind sie aber rein pflanzlich und ohne Nebenwirkungen. Ich habe meine Stimmungsschwankungen damit in den Griff bekommen und fühle mich wieder wohl.

Das könnten durchaus Wechseljahrbeschwerden sein:

" Im Allgemeinen haben Östrogene eine stimmungsaufhellende Wirkung und aktivieren das zentrale Nervensystem. In Folge der hormonellen Umstellung der Wechseljahre gerät häufig das seelische Gleichgewicht aus den Fugen.

Viele Frauen unterliegen Stimmungsschwankungen, Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit.

Andere weinen schnell oder werden vermeintlich grundlos von Angstgefühlen geplagt. Auch Nervosität und schnelle Reizbarkeit sind häufig zu beobachten."

http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_wechseljahresbeschwerden-psychische-auswirkungen_473.html

Zweimal 22.03.2015, 10:15

Du kannst aber versuchen, dem gegenzusteuern:

" Was kann also durchaus sinnvoll sein, wenn man es konsequent nutzt?

  • Beispielsweise das Führen eines Symptom-Kalenders, um sich über Art, Häufigkeit und Intensität seines "Leidens" ein genaues Bild zu machen (und damit auch den Arzt in seiner Therapie gezielter zu unterstützen).
  • Dann maßvolles körperliches Training, z. B. der tägliche Gesundmarsch bei Tageslicht, nicht unter einer halben Stunde, da seelisch-körperlich kräftigend, ja angstlösend und antidepressiv (sehr modern geworden und sehr effektiv: nordic-walking mit zwei Teleskop-Wanderstöcken). Dazu ggf. Gymnastik- und Tanzgruppen, Wander- und Sportvereine nutzen.
  • In ernährungswissenschaftlicher Hinsicht wenig Salz, Schokolade, Koffein und Alkohol und natürlich kein Nikotin.
  • Zur Stressreduktion entsprechende Entspannungsverfahren wie autogenes Training, Yoga und Progressive Muskelrelaxation.
  • Nicht zu vergessen die Nutzung von Bildungsangeboten über das hinaus, was bisher möglich war oder interessiert hat ("neues beim Aufbruch zu Neuen Ufern").
  • Zur sogenannten Psychoedukation gehören auch psychohygienische Selbsthilfen durch Broschüren, Bücher, Vorträge und Diskussionen. Notfalls auch entsprechende Selbsthilfegruppen, soweit verfügbar. Für viele hilfreich, auch zur eigenen Stabilisierung, ist der Einsatz in caritativen Einrichtungen ("Bürgerhilfe").
  • Und wenn das alles nicht ausreicht, dann bietet sich zur Krisenintervention oder kurz- bis mittelfristigen psychotherapeutischen Stützung eine Gesprächspsychotherapie an (ggf. auch tiefenpsychologisch oder verhaltenstherapeutisch orientiert, je nach Bedarf und vor allem Angebot). "

http://www.psychosoziale-gesundheit.net/seele/wechseljahre.html

6

Depression und Wechseljahre schließen sich keineswegs aus, im Gegenteil, das Phänomen "klimakterische Depression" ist seit langem bekannt. Der starke Hormonwechsel macht ähnlich wie in Schwangerschaft und nach einer Geburt die Frauen anfälliger für Depressionen.

Die Frage ist bei Dir eher, was die Ursache ist, so wie Du es beschreibst (Weinen ohne erkennbaren Anlass), kann durchaus hormonell bedingt sein. Du solltest vielleicht gründlich prüfen, ob es einen wichtigen Auslöser oder Ursache in Deinem Leben gibt, wenn nicht, solltest Du zunächst mit Deinem Frauenarzt sprechen, vielleicht einen Hormonspiegel machen lassen. Eine hormonelle Behandlung oder - die abgeschwächte Version - ein pflanzliches Behandlungsmittel (z.B. remifemin plus) kann Erleichterung bringen. Ich finde es aber auch wichtig, sich in dieser Zeit auch mit seinen Wechseljahreserscheinigungen anzunehmen. Die gehören nun einmal zum Leben dazu. 

Wenn es doch etwas mehr ist und für Dich nicht akzeptierbar, hormonelle Behandlung nicht hilft, oder die Ursache etwas anderes ist, solltest Du es vielleicht mal mit Psychotherapie oder psychiatrischer (medikamentöser antidepressiver) Behandlung versuchen.

Depressionen wärend der Wechseljahre ist keine seltenheit meine Liebe. Habe es selbst durchgemacht und bin wieder mir asiatischen Kräutern joyful ins Leben, so zu sagen, zurück gekehrt. Hatte auch noch weiter unschöne Symptome mit dennen bestimmt auch andere zu kämpfen haben. Meine Krämpfe im Unterleib und meine Wallungen haben sich z. B. mit Moringa provita innerhalb von zwei Monaten in Luft aufgelöst. Moringa kann ich jeder Frau in den Wechseljahren nur empfehlen.

Bist du prä- oder postmenopausal? Sind die Symptome zyklusabhängig? Gibt es Schilddrüsenkranke in der Familie?

VOR den Wechseljahren steigt der Östrogenspiegel oft nochmal stark an, das Progesteron, sein Gegenspieler gerät ist Hintertreffen. Östrogendominanz entspricht als progesteronmangel.

Als Frau um den Wechsel sollte man beginnen auch nach der Schilddürse öfter mal schauen zu lassen. Der Gynäkologe könnte Progestogel verordnen.

Wenn bei dir ein Aspirirn  auch psychisch Lindeurng bringt dann könnte das auf SD-Unterfunktion hinweisen.

Schilddrüse+Psyche+Feldkamp Google mal.

Bist du lichtscheu, meidest du die Sonne? Dann lass Vitamin D-Mangel beseitigen und  gewöhne dich dann nach und nach wieder an die SONNE, denn die ist das beste Antidepressivum.

Unendlich31 24.03.2015, 22:40

Das weiß ich nicht, was ich bin. Schilddrüsenerkrankungen gab es keine. Die Symptome sind nicht zyklusabhängig.

1
rosaglueck 28.03.2015, 12:02
@Unendlich31

Wie alt bist du, was gibt es noch für Krankheiten. Wie hoch war dein TSH-Wert? In welchem Alter blieb deine Blutung aus? Wie lang war dein Zyklus meistens.

0

Was möchtest Du wissen?