Was zum Abend essen?

4 Antworten

Wenn du normal gebaut bist, ist auch mal erlaubt über die Strenge zu schlagen. Bist du übergewichtig, versuche Kohlehydrate zu meiden. Also keine Nudeln oder Gießbrei.

Bin an der Grenze zum Untergewichtig, Essstörung

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@kllaura

Das ist ja mein Problem denke ich, ich habe Angst, dass ich dann wieder wie früher alles in mich reinstopfe...das will ich auch nicht nochmal. Habe jetzt mittags auch nur ganz wenig gegessen, weil niemand da war...dafür für abends als Nachtisch Aufbaugriesbrei gemacht😁😋

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@LiLuMalfoy

Nehme 5-8 Mahlzeiten. Nach einer Mahlzeit musst du leichten Appetit behalten. Wie aus einem Sternerestaurant. Es geht darum, dass du wieder ohne Erbrechen isst und wieder ein paar Kilo mehr auf die Rippen bekommst. Als Frau oder Mädchen muss ich dir sagen, dass du etwas breiter aussiehst, da man am Becken wegen der möglichen Kinder breiter wachsen muss. Keine Angst haben. Ich esse auch alle 2-3 Stunden. Wenn ich zu Mc. Donalds gehen muss, 1 Hamburger ohne Pommes reicht. Und in 2-3 Stunden wieder. So überstehe ich einen Tag, wenn wir auf Tour sind. Ich habe Typ1-Diabetes. Angst verdirbt dir den Appetit. Du brauchst Disziplin. Das wirst du schaffen. Aber wenn du merkst, dass du rückfällig wirst, gehe bitte sofort zum Psychologen. Esse worauf du Lust hast, frage nicht. Und denke an deine Disziplin. Die kannst du dir anerziehen. Ich stand schon Magersüchtigen an unserer Schule bei. Letztes Jahr als Schulsprecherin. Kontakt habe ich noch heute zu ihnen.

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@kllaura

Ich habe keine Bulimie😅

"dass du wieder ohne Erbrechen isst und wieder ein paar Kilo mehr auf die Rippen bekommst"

Erbrechen will ich auch nicht und werde es nie machen...ich habe einfach nur Angst wie früher nur zu essen und zu essen. Ich denke da hatte ich schon in irgendeiner Form Binge Eating. Jetzt tendiere ich zu Magersucht aber eher nicht so richtig, mehr zu Sport-Bulimie bzw. Anorexia atlethica...gestern hat mir jemand geschrieben, dass es Anzeichen darauf gibt. Das könnte auch wirklich sein. Da ich eigentlich jede freie Minute oder während dem Lernen oft Plank oder Übungen mache...und wenn ich mal mit Sport anfange z.B. Rudergerät, will ich immer weiter machen...

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@LiLuMalfoy

Auch mit dem Übergewicht. Du brauchst Disziplin. Das musst du erlernen. Wenn du 45 Minuten am Rudergerät bist, stelle dir den Wecker. Zwinge dich aufzuhören. Stelle dich gegen deinen Willen. Esse ganz in Ruhe. Aber erkenne, wenn du satt bist. Esse doch 8x kleinere Portionen. Das ist das Gleiche, wie 3x eine große Portion. Aber bei deinem Magen ist es jetzt wahrscheinlich bekömmlicher. Ich mache es, um meinen Zucker möglichst niedrig zu behalten. Wenn du satt bist, esse nicht weiter. Esse später nochmal. Im Restaurant kannst du auch das Essen, was du nicht geschafft hast, für den anderen Tag oder später mitnehmen. Im Restaurant musst du nicht alles essen. Du musst nur alles bezahlen. Lerne mit kleinen Differenzen zum Normalmensch ein normales Leben. Wenn du niemanden hast, ist es schwer. Aber nutze deine Eltern oder deinen Freund, dich zu erziehen. Du schaffst es. Und sage dir: "Ich will es schaffen." Auch wenn es mühselig ist, in jungen Jahren auf die Eltern zu hören. Wir müssen in Jungen Jahren manchmal den Gedanken "Ältern, Einzahl Alte," hinter uns lassen. Meine Mutter von Geburt gehört da zu den Ausnahmen. Bei mir rede ich von den Adoptiveltern. Und sehr oft haben sie Recht. Auch wenn es nervt.

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Das geht mehreren Menschen so, dass man Abends nicht weiß was man essen möchte. Kannst du dir das auch morgens oder mittags oder zu einer anderen Tageszeit vorstellen?
Mir ging's früher auch öfter so, - bis ich auf die Idee kam, einfach mal meine Körpersignale zu beachten. Die Frage "Was soll ich essen?" ist nämlich nur ein Gedanke, ein wirkliches Bedürfnis nach Nahrung wäre dagegen ein Gefühl. Also wenn mein Bauchgefühl mir nicht mitteilt, dass ich etwas essen soll, dann mache ich das auch nicht mehr. Abends esse ich selten nochmal etwas Obst, meistens nur noch Wasser oder einen Tee. Ich schlafe besser und wache morgens früh ausgeruht auf wenn meine Verdauungsorgane abends auch "Feierabend" machen dürfen. Tagsüber isst man dann mehr, aber das belastet nicht so wie eine Abendmahlzeit.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Nimm dann was mit Kalorien ;)

Was passiert in einer Therapie?

Ich hab vor ein paar Tagen die Frage gestellt, ob ich essgestört bin und mein Essverhalten und meine Gedanken beschrieben. Klar, als ich es noch mal durchgelesen hab hörte es sich schon etwas krank an, aber es fühlt sich so normal an. Es ist so sehr Alltag geworden, es fühlt sich nicht krank an. Ich weiß nicht mehr wie ein Tag ohne abgewogenen Lebensmittel, erbrechen und kalorienrechnen aussehen soll. Mir wurde sofort erklärt, das ich dringend Hilfe brauche. Über den Link von hungrig-online.de hab ich zwei Beratungsstellen in meiner Nähe gefunden, bei der einen war ich sogar schon mal mit meiner Klasse, weiß also auch genau wo das ist. Ich stand dort letztens schon vor der Tür, hab mich aber nicht rein getraut. Ich hab unglaubliche Angst davor. Weiß vielleicht jemand wie so ein Beratungsgespräch zu Thema Essstörungen abläuft? Was passiert da? Was würde in einer Therapie passieren? Kann man in eine Klink zwangseingewiesen werden? Ich hab eine Doku über eine Klinik gesehen und dort wurden die Patienten bestraf, wenn sie beim Sport machen erwischt wurden und wer nicht richtig gegessen hat wurde sofort zwangsernährt. Sie durften auch keine Wasserflaschen oder irgendwas auf den Zimmern haben und als eine beim Ausgang Gemüse statt Pommes gegessen hat wurde ihr der nächste Besuchstag gestrichen. Läuft das in allen Kliniken so ab? Mir macht das ganze so angst, ich trau mich nicht in diese Beratungsstelle. Ich hab mir eine kleine kontrollierbare Welt aufgebaut, lauter zahl… BMI, Kalo Aufnahme, kalo verbrauch, Gewicht, Größe… meine kleine Mathe Welt ist etwas das ich kontrollieren kann. Ich hab das Gefühl das wenn ich dieses eine was ich in meinem Leben kontrollieren kann jetzt los lasse, wieder in das Loch falle aus dem all das hier entstanden ist. Ich hab angst das mir das einzige was ich wirklich kontrollieren kann weg genommen wird… Ja ich weiß… nicht ich kontrolliere das Essen… das Essen kontrolliert mich. Aber wie läuft sowas den nun ab? Komme ich rein und sage „hallo ich bin Marie und ich habe vermutlich eine Essstörung.“ ? Und bei einer Therapie? Nehmen sie mir all das weg was mich hält? Machen sie mich wieder fett? Was passiert da… ich glaub ich bin nicht so ein krasser Fall das ich in eine Klinik müsste… bin ja auch nicht untergewichtig oder so... 51 kg auf 166 cm soll angeblich ganz ok sein, aber wenn ich in den spiegel sehe, sehe ich nur fett, überall und alle sagen immer: „warum machst du denn Diät? Du bist doch gar nicht zu dick“ … aber ich spüre ihr blicke, wenn ich esse und ich weiß das sie denken „Das fette Kind isst schon wieder!“ Ich weiß ja das ich Hilfe brauche aber ich hab so große Angst davor, weil ich nicht weiß was da passiert.

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Ist die Klinik sinnvoller?

Hey, also ich bin 14 und werde im August 15, 166,5cm groß und wiege jetzt um die 48kg.

Vor einigen Wochen hatte ich wegen meiner Essprobleme und dem Untergewicht einen Termin bei der Kindergynäkologin. Dort wurde geschaut wie es im Bereich der Gebärmutter aussieht. Es wurde festgestellt, dass die Gebärmutter an sich funktioniert, aber nur noch wenige Eizellen vorhanden sind.

Dann hat sie mir gesagt, wenn sich bis zum 15. Mai nichts geändert hat, muss ich in stationäre Behandlung.

Das Problem bei mir ist jedoch eher psychisch als körperlich. Ich meine körperlich läuft es wie gesagt auch nicht gut, was ja die Folgen sind von dem ganzen psychischen Kram. Aber ich esse ja relativ gut, außer frühs manchmal und so viel Sport mache ich auch nicht. Vorher habe ich durch die blöden Zwangsgedanken/handlungen (hatte meine Schwester auch) heimlich zu jeder Zeit die möglich war Bauch Beine Po gemacht. Das hat 1. Zu Wundstellen am Körper und 2. zu zusätzlichem Energieverbrauch geführt. Jetzt mache ich das nicht mehr so viel.

Wir waren jetzt auch 3 Wochen auf Kur an der Nordsee, was mir sehr gut getan hat, viele Freunde, Ablenkung, Therapien, Aufbaukost, etc.

Aufbau war da ein Shake ca. 500ml mit Sahne, Maltodextrin 19 , mal Schoko/Erdbeer/Banane , dann immer angereicherter Nachtisch und Nüsse sowie angereichertes Mittagessen und manchmal Abendessen.

Trotz der Ablenkung in Form von Aktivitäten in der Betreuung wie Bügelperlen, Perlentiere, Laubsägen und so und der ganzen Therapien wie Schwimmen, Ergo, Sport, Reiten und Entspannung habe ich nicht zu- sondern abgenommen...

Aber das ist wahrscheinlich mehr auf den psychischen Stress durch Streit mit Mama und meiner Schwester und so zurückzuführen...deshalb weiß ich nicht ob eine Klinik wirklich nützlich für mich wäre, da es dort ja mehr um das zunehmen geht und natürlich viel um Psyche, aber halt um 10 oder 20kg zunehmen und nicht nur 2 oder 3kg. Bei allen anderen ist der Ursprung ja auch die Psyche, aber sie essen ja auch extrem wenig und ich finde ich nicht: frühs 1 Brot/2 Toasts/1 Brötchen + Tomate oder Gurke mit ganz wenig oder keinem Streichfett, mittags relativ normale Portion warmes Essen (Nudeln/Fisch mit Kartoffeln/ Currypfanne/...), abends auch eine normale Portion entweder Reste oder mittlerweile wie auf Kur Brot mit Hähnchenschinken, Tomate, Salat und Dressing oder Sauce. Dazu habe ich dann über den Tag den Aufbaushake den ich zu Hause auch weiter mache, einen Nachtisch wie einen Joghurt und als Abendsnack etwas Schoki und ein paar Nüsse.

Was würdet ihr mehr raten? Klinik oder Ergotherapie und Psychologe?

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