Was wird gemacht bei einer Prostatavergrößerung?

2 Antworten

Hallo! Behandlung:bei Restharnbildung ist die Entfernung der "Prostatahypertrophie",meist mittels einer Blasenspiegelung möglich. Wenn keine Operation möglich ist, muss ein Blasenkatheder gelegt werden! Lg

Eine Prostatavergrößerung ist im allgemeinen gutartig, sollte jedoch regelmäßig ärztlich kontrolliert werden (Tastbefund, Kontrolle des Blasenvolumens, Bestimmung des PSA-Wertes, etc,). Ob und was "gemacht" werden kann, richtet sich nach den Beschwerden. Daß die Durchflußmenge verringert ist und das Harnlassen dadurch länger dauert, ist wohl am wenigsten störend. Viel störender ist der häufige Harndrang, der z. B. auch die Nachtruhe empfindlich stören kann. Dagegen gibt es Medikamente, die den häufigen Drang etwas dämpfen. Sie sind jedoch nicht nebenwirkungsfrei. Daher sollte zunächst ein Versuch mit freiverkäuflichen Präparaten wie Prostagutt u. a. gemacht werden.

Ob und wann eine Operation erforderlich ist, entscheidet der Arzt. Zum "Einlesen" hier ein informativer Link: http://www.prostata-info.de/ps51.396.0.html

Erhöhter PSA-Wert und Levofloxacin

Bei mir, 50, wurde im Zuge einer Vorsorgeuntersuchung ein stark erhöhter PSA-Wert von 8.63 ng/ml festgestellt. Ich habe daraufhin einen Urologen aufgesucht, der bei der Erstuntersuchung keine Erklärung für den hohen Wert finden konnte. Weder Ultraschall noch Rektaluntersuchung gaben Hinweise auf eine Vergrößerung der Prostata. In meiner Harnprobe konnte man keine Keime finden. Ich habe auch keine Probleme oder Schmerzen. Mein Arzt schlug zur Abklärung vor, daß ich zwei Wochen lang ein Antibiotikum einnehmen solle und ihn einige Zeit danach wieder aufsuche, um zu sehen, ob es zu einer Senkung des Wertes kommen würde. Ich habe das verschriebene Medikament (Wirkstoff: Levofloxacin 500 mg) in der Apotheke besorgt und kurz vor der Einnahme der ersten Filmtablette im Internet recherchiert, weil ich wissen wollte, welche Erfahrungen andere damit gemacht haben. Vom Ergebnis dieser Recherche wurde ich allerdings stark verunsichert, da viele Leute von beträchtlichen Nebenwirkungen (bis hin zu schweren Leiden nach nur wenigen Tabletten) berichten. Ich zögere sehr, dieses Mittel einzunehmen. Für mich stellen sich daher folgende Fragen:

Gibt es wirksame Antibiotika für den Prostatabereich, die nicht aus dieser umstrittenen Gruppe stammen?

Könnte man den Krebsverdacht auf andere Art ausschließen oder bestätigen?

Soll ich mir bezüglich der Nebenwirkungen keine Sorgen machen?

Was sagt ein PSA-Wert in dieser Höhe aus?

Durch die Möglichkeit eines bestehenden Karzinoms gilt für mich rascher Handlungsbedarf. Daher ist mir die Meinung mehrerer Fachleute wichtig (ohne gleich den Arzt zu wechseln). Danke im Voraus für kompetenten Rat!

Michael50

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