Was tun, wenn es heißt, dass der Pflegedienst pleite ist und die Pfleger nicht mehr kommen?

2 Antworten

Ich würde an Deiner Stell die Pflegekasse informieren und diese um Hilfe bitten. Die Pflegekasse hat vielleicht einen gewissen Einfluss (Notfallregelung?) auf die anderen/weiteren für Euch in Frage kommenden Pflegedienste in Eurer Nähe, die müssen dann eben einspringen. 

Ansonsten, zumindest als Überbrückung auf Zeit, muss die Mutter in ein stationäres Pflegeheim, sozusagen die Möglichkeit der "Verhinderungspflege als Kurzzeitpflege" nutzen. Hier wird dazu alles Wichtige beschrieben:

http://www.actiovita.de/blog/pflege-allgemein/die-verhinderungspflege-kommt-fuer-pflegeersatz-auf/?gclid=CJiQrJPKqNYCFUQo0wodZgoLrA

Erkundige dich, wer in deiner Nähe eine Pflegeberatung für pflegende Angehörige anbietet (Diakonie?). Eventuell den Hausarzt fragen, oder die Pflegekasse.

Wunder Po, bei Großmutter

Hallo,

meine Großmutter befindet sich nun seit 3 Jahren im Altersheim. Ihr linker Arm ist gelähmt und sie ist unfähig zu laufen. Sie muss daher ihren Tag stets im Sitzen oder Liegen verbringen.

Da sich ihr Muskelgewebe zurrückgebildet hat, ist ihr Po nun ständig wund, inzwischen sogar blutig. Sie hat selbstverständlich schmerzen. Es ist nur möglich, sie einseitig zu lagern, aufgrund der Lähmung ihres rechten Armes, jedoch hat sie durch das Lagern ebenfalls schmerzen, weshalb man sie nicht in dieser Position lassen kann.

Ihr Bett hat eine Matratze mit Luftkammern, jedoch zeigt diese keine Wirkung. Nun haben wir ein spezielles Kissen, ebenfalls mit Luftkammern, bestellt, was die Krankenkasse bezahlt, jedoch zeigt dies ebenfalls keine Wirkung.

Die Pfleger sind völlig am Verzweifeln, genau so wie die Ärzte. Was kann man tun? Meine Idee war eine Matratze, welche ein Loch im Po Bereich hat, damit der Po nicht gereizt wird, jedoch denke ich nicht, dass so etwas existiert.

Hat irgendjemand einen Vorschlag? Ich bin für jede Hilfe dankbar.

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Wie findet man gutes Pflegepersonal?

Kann mir jemand einen Rat geben wie man gutes und zuverlässiges Pflegepersonal stundenweise für alte Herrschaften findet? Nach welcher Qualifikation muss man fragen oder was sollte man voraussetzen?

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Schläge statt Pflege? Ist das Altenheim ein Tabuthema?

Ich habe einen Artikel zu diesem Thema gelesen und darin wird behauptet, dass in Altenheimen Menschen aus fremden Kulturkreisen pflegen, die durch Brutalität auffallen. Es berichtet ein 30-jähriger Philippine, dass er seine ihm anvertrauten Heimbewohner schlug, wenn er mit ihnen alleine war. Es wird berichtet, dass dies kein Einzelfall sei und das die Brutalität in den Einrichtungen ein Tabu-Thema sei. Ich empfehle meinen Klienten in der Beratung, wenn es keine ausreichende Pflege im häuslichen Bereich gibt, sich für eine Pflegeeinrichtung zu entscheiden. Doch kann ich das noch, wenn solche Aussagen tatsächlich wahr sind? Herzliche Grüße Platy11 www. pflegestufe-und-beratung.com/

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demenzkranker und vollnarkose

Mein Vater leidet seit 2007 an einer präsenilen Demenz und lebt seit November 2008 in einer beschützenden Einrichtung eines Seniorenheimes, wo ich ihn tgl. ca. 2-3 Stunden füttere.Im letzten Jahr hatten wir das erste mal das Problem, dass er einen Kieferabszess hatte, ich fuhr mit ihm im Rettungswagen in die Zahnklinik, dort mussten wir zu dritt den Rollstuhl festhalten weil er sich nicht in den Mund schauen lassen wollte.Damals riet man mir schon zu einem Eingriff in Vollnarkose, dies konnte ich jedoch in Absprache mit dem Hausarzt und durch Gabe von Penicillin vermeiden. Mittlerweile ist es aber so, daß er nur noch Stümmel an Zähnen im Mund hat(Zahnpflege verweigert er schon seit fast 2 Jahren), vor ca. 3 Wochen hat er sich einen kompletten Backenzahn "abgekaut", ich habe mindestens eine Stunde gebraucht, den Zahn mit Handschuhen aus seinem Mund zu holen, er hat ihn laufend rüber und nüber geschoben und den Mund nicht aufgemacht.Die Pfleger haben mir jetzt gesagt, daß sie denken, mein Vater hat Zahnschmerzen und ich sollte doch noch alles in Vollnarkose sanieren lassen, was soll ich tun?

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Port läuft schlecht

Hallo!

Seit 9 Tagen habe ich jetzt meinen Port, letzten Donnerstag wurde er das erste mal angestochen. Morgen ist ein Wechsel der Portnadel geplant.

Dennoch muss ich hier heute nochmal eine Frage stellen, in der Hoffnung, dass sich vielleicht jemand damit auskennt.

Und zwar ist es so, dass in der letzten Nacht die Ernährungslösung nur sehr langsam gelaufen ist, obwohl der Tropfenzähler relativ schnell eingestellt war (200 ml/h). Heute morgen war nach 12 Stunden noch nicht mal die Hälfte durchgelaufen (ich habe 1000 ml-Beutel). Die Schwester vom Pflegedienst heute morgen meinte, dass ich vielleicht im Schlaf etwas den Schlauch abgeknickt habe, das könne schonmal vorkommen.

Jetzt bin ich auch wieder seit 1 Std, angeschlossen und es läuft wieder nur sehr langsam. Jetzt habe ich gerade festgestellt, dass ich die Laufgeschwindigkeit etwas mit meiner Körperhaltung beeinflussen kann. Sprich, setze ich mich kerzengerade aufrecht (mit leicht durchgedrücktem Rücken) hin, dann läuft es schneller, als wenn ich z.B. gemütlich auf der Couch sitze. Lege ich mich auf die Seite läuft es mit anderer Geschwindigkeit als wenn ich auf dem Rücken liege. Das Spülen vor Anlage der Nahrungslösung ging ganz normal (da habe ich normal auf einem Stuhl gesessen)

Hat das was zu sagen? Muss ich mir da Gedanken machen?

Jetzt ist ja leider niemand mehr zu erreichen, den ich sonst fragen könnte. Ich kann ja alle (Arzt bzw. Pflegedienst) erst morgen früh wieder erreichen.

Kennt sich jemand von euch damit aus?

Viele Grüße und Danke! Lexi

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