Was tun, wenn es heißt, dass der Pflegedienst pleite ist und die Pfleger nicht mehr kommen?

2 Antworten

Ich würde an Deiner Stell die Pflegekasse informieren und diese um Hilfe bitten. Die Pflegekasse hat vielleicht einen gewissen Einfluss (Notfallregelung?) auf die anderen/weiteren für Euch in Frage kommenden Pflegedienste in Eurer Nähe, die müssen dann eben einspringen. 

Ansonsten, zumindest als Überbrückung auf Zeit, muss die Mutter in ein stationäres Pflegeheim, sozusagen die Möglichkeit der "Verhinderungspflege als Kurzzeitpflege" nutzen. Hier wird dazu alles Wichtige beschrieben:

http://www.actiovita.de/blog/pflege-allgemein/die-verhinderungspflege-kommt-fuer-pflegeersatz-auf/?gclid=CJiQrJPKqNYCFUQo0wodZgoLrA

Erkundige dich, wer in deiner Nähe eine Pflegeberatung für pflegende Angehörige anbietet (Diakonie?). Eventuell den Hausarzt fragen, oder die Pflegekasse.

Wie findet man gutes Pflegepersonal?

Kann mir jemand einen Rat geben wie man gutes und zuverlässiges Pflegepersonal stundenweise für alte Herrschaften findet? Nach welcher Qualifikation muss man fragen oder was sollte man voraussetzen?

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Schläge statt Pflege? Ist das Altenheim ein Tabuthema?

Ich habe einen Artikel zu diesem Thema gelesen und darin wird behauptet, dass in Altenheimen Menschen aus fremden Kulturkreisen pflegen, die durch Brutalität auffallen. Es berichtet ein 30-jähriger Philippine, dass er seine ihm anvertrauten Heimbewohner schlug, wenn er mit ihnen alleine war. Es wird berichtet, dass dies kein Einzelfall sei und das die Brutalität in den Einrichtungen ein Tabu-Thema sei. Ich empfehle meinen Klienten in der Beratung, wenn es keine ausreichende Pflege im häuslichen Bereich gibt, sich für eine Pflegeeinrichtung zu entscheiden. Doch kann ich das noch, wenn solche Aussagen tatsächlich wahr sind? Herzliche Grüße Platy11 www. pflegestufe-und-beratung.com/

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Fast 90-jähriger, starrsinniger ADHS-Opa ruiniert meine Gesundheit. Was kann ich tun?

Hallo,

Opa hat Pflegestufe I seit 2015. Er lebt allein, hat kaum soz. Kontakte und keine weiteren Angehörigen außer mir. Von meiner Wenigkeit erwartet er, dass ich Ihn täglich besuche (ca. 20 Min Fahrtzeit, 3-fach-Belastung für mich: Familie, Beruf, stressiger Opa). Körperlich ist er für sein Alter noch sehr rüstig und selbständig.

Die Probleme bei ihm sind eher psychischer Natur:

1) Anscheinend liegt bei ihm (schon sein Leben lang) eine ziemlich starke Ausprägung von ADHS vor. Typische Symptome: Aufmerksamkeitsstörung, Hyperaktivität, Impulsivität, extremste Ungeduld, Desorganisation. In seiner Wohnung kann er selten länger still sitzen, sondern springt im Schnitt alle 2 bis 5 Min. auf und rennt herum. Auch bei Arzt- oder anderen Terminen, oder im Krankenhaus, drängelt er ständig und kann nicht abwarten. Er will nicht zuhören, sondern nur selber reden (meist die gleichen Wiederholungen).

2) Extremer Alters(?)-Starrsinn: er hat alle Vorschläge zur Verbesserung des Wohnumfelds, der Ernährung, Reha und Kuren, Hausnotruf u.v.a.m. abgelehnt. Beharrt auf seiner Meinung, glaubt sich immer im Recht und will immer das Gleiche machen wie seit Jahrzehnten. Hat sich mit den meisten Ärzten zerstritten. Meine Meinung oder Vorschläge interessieren Ihn nicht im Geringsten. Er ist extrem schwerhörig, trägt aber meist kein Gerät. Sein mind. 20 altes Jahre Hörgerät ist nicht Telefon-geeignet und versagt bei Nebengeräuschen. Daher muss ich Ihn anbrüllen (bei eigenem hohen Blutdruck), damit er mich versteht. Er fährt immer noch Auto trotz extr. Schwerhörigkeit und gelegentlichem Schwindel. Zeigt keinerlei Einsicht.

Soziale Kontakte gibt es nur wenige. Den Senioren-Besuchsdienst vom DRK hat er abbestellt. Fast keine Teilnahme an Gruppen (Rehasport wurde bewilligt, Herzsport empfohlen, Seniorenheim ist schräg gegenüber -> interessiert ihn alles nicht). Der Pflegedienst (ausschl. Verhinderungspflege - wenn ich mal in Urlaub war) hat bei meinen letzten beiden Anfragen abgelehnt, zu ihm zu kommen. Angeblich, weil zu viel zu tun wäre. Möglicherweise sind die Pflegerinnen aber auch die ewige Drängelei, Ungeduld und Hektik, die er verursacht, leid?!

Mein Problem: ich habe inzwischen u.a. sehr hohen Blutdruck und Herzrhythmusstörungen durch die ständige Dreifach-Belastung und vor allem den Stress mit dem starrsinnigen und hektischen, ungeduldigen alten Mann. Er lehnt aber alle Änderungs- und Verbesserungsvorschläge rigoros ab. Gleich, ob diese von Ärzten oder von mir kommen. Weder will er einen kompetenten Pflegedienst haben noch Kontakte mit Besuchsdiensten oder Anderen. In ein Heim will er erst recht nicht. Er lehnt es sogar ab, in einem Seniorenheim ca. 100 Meter weiter, zum Essen zu gehen. Stattdessen ernährt er sich zumeist von Currywurst und Dosensuppen…

Meine Ärzte und meine Frau raten mir, nur noch selten zu Ihm zu gehen. Aber wenn ich einen Tag nicht bei ihm war, dann ruft er an und fragt, wann ich wieder komme.

Hat jemand einen Rat?

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demenzkranker und vollnarkose

Mein Vater leidet seit 2007 an einer präsenilen Demenz und lebt seit November 2008 in einer beschützenden Einrichtung eines Seniorenheimes, wo ich ihn tgl. ca. 2-3 Stunden füttere.Im letzten Jahr hatten wir das erste mal das Problem, dass er einen Kieferabszess hatte, ich fuhr mit ihm im Rettungswagen in die Zahnklinik, dort mussten wir zu dritt den Rollstuhl festhalten weil er sich nicht in den Mund schauen lassen wollte.Damals riet man mir schon zu einem Eingriff in Vollnarkose, dies konnte ich jedoch in Absprache mit dem Hausarzt und durch Gabe von Penicillin vermeiden. Mittlerweile ist es aber so, daß er nur noch Stümmel an Zähnen im Mund hat(Zahnpflege verweigert er schon seit fast 2 Jahren), vor ca. 3 Wochen hat er sich einen kompletten Backenzahn "abgekaut", ich habe mindestens eine Stunde gebraucht, den Zahn mit Handschuhen aus seinem Mund zu holen, er hat ihn laufend rüber und nüber geschoben und den Mund nicht aufgemacht.Die Pfleger haben mir jetzt gesagt, daß sie denken, mein Vater hat Zahnschmerzen und ich sollte doch noch alles in Vollnarkose sanieren lassen, was soll ich tun?

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Port läuft schlecht

Hallo!

Seit 9 Tagen habe ich jetzt meinen Port, letzten Donnerstag wurde er das erste mal angestochen. Morgen ist ein Wechsel der Portnadel geplant.

Dennoch muss ich hier heute nochmal eine Frage stellen, in der Hoffnung, dass sich vielleicht jemand damit auskennt.

Und zwar ist es so, dass in der letzten Nacht die Ernährungslösung nur sehr langsam gelaufen ist, obwohl der Tropfenzähler relativ schnell eingestellt war (200 ml/h). Heute morgen war nach 12 Stunden noch nicht mal die Hälfte durchgelaufen (ich habe 1000 ml-Beutel). Die Schwester vom Pflegedienst heute morgen meinte, dass ich vielleicht im Schlaf etwas den Schlauch abgeknickt habe, das könne schonmal vorkommen.

Jetzt bin ich auch wieder seit 1 Std, angeschlossen und es läuft wieder nur sehr langsam. Jetzt habe ich gerade festgestellt, dass ich die Laufgeschwindigkeit etwas mit meiner Körperhaltung beeinflussen kann. Sprich, setze ich mich kerzengerade aufrecht (mit leicht durchgedrücktem Rücken) hin, dann läuft es schneller, als wenn ich z.B. gemütlich auf der Couch sitze. Lege ich mich auf die Seite läuft es mit anderer Geschwindigkeit als wenn ich auf dem Rücken liege. Das Spülen vor Anlage der Nahrungslösung ging ganz normal (da habe ich normal auf einem Stuhl gesessen)

Hat das was zu sagen? Muss ich mir da Gedanken machen?

Jetzt ist ja leider niemand mehr zu erreichen, den ich sonst fragen könnte. Ich kann ja alle (Arzt bzw. Pflegedienst) erst morgen früh wieder erreichen.

Kennt sich jemand von euch damit aus?

Viele Grüße und Danke! Lexi

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