Was tun, wenn der Psychologe erst in 6 Monaten Zeit hat?

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo harryjo, wenn es keine andere Möglichkeit für dich gibt als zu diesem Psychologen zu gehen könntest du es versuchen die Zeit mit Medikamenten so gut es geht zu überbrücken und/ oder in eine Akut- KLinik gehen. Dazu brauchst du nur eine Krankenhaus- Einweisung. Ein Reha- Antrag würde wahrscheinlich auch zu lange dauern es sei denn dein Arzt bekommt es mit der Dringlichkeit hin dass der Antrag schnell bearbeitet wird. Ansonsten könntest du dir eine Selbsthilfegruppe suchen die dir über die Zeit hinweg hilft bis du den Termin beim Psychologen hast. Eine gute Selbsthilfegruppe kann durchaus sehr hilfreich sein. Eine andere Möglichkeit wäre zum Beispiel ein Gespräch beim sozialpsychiartrischen Dienst beim Gesundheitsamt oder einer ähnlichen Einrichtung/ Beratungsstelle. Dort bekommt man in der Regel eher Termine. Ich wünsche dir alles Gute! E.

Komisches Verhalten, weshalb (Psyche)?

Hallo, ich (17) werde aus meinem Verhalten einfach nicht schlau, was mir einfach zu schaffen macht. Ich weiß bei Fragen bezüglich mir selbst, einfach nichts. War auch schon bei einer Beratung und einem Psychologen, war quasi meine letzte Hoffnung. Aber auch dieser, schätzte mich völlig falsch ein, wie die meisten Leute. Ich hatte echt die Hoffnung, dass solch qualifizierten Leute wenigstens wissen was mit mir los ist.

Vor ca. 2/3 Jahren änderte sich mein Verhalten radikal. Früher hab ich viel gelacht, war fröhlich, schüchtern und voller Energie. In mir machte sich irgendwann eine tiefe Gleichgültigkeit breit. Seitdem bin ich einfach Neutral. Vollkommen.

Ich kann mich einfach nicht einfügen, teile nicht die gleichen Interessen wie andere und bin nahezu emotionslos. Ich verachte viele für "Partyyyyy" "Saufeeeen" "Kiffeeeen" "Geile Weibeeer" "F*ckeeeen" wenn ich das schon höre... Zudem gibt es quasi 3 Seiten von mir. -Die gut gelaunte, die auch mal Späße macht, sich aktiv an Gesprächen beteiligt und zum großteil aufmerksam ist verbringt 70% des Tages (gewollt) allein (Person 1/4) -Die Neutrale, die ab und zu Konversation treibt und ansonsten nur abwesend irgendwohin starrt, gern allein ist. Aber höflich und teilweise aufmerksam ist. Alles ist relativ egal, verbringe 80% des Tages (gewollt) allein. (Person 1/2) -Die schlecht gelaunte, die so gut wie niemandem Aufmerksamkeit schenkt. Permanent auf eine Stelle starrt, gereizt und übellaunig ist. Keine Konversation betreibt und jegliche sofort im Keim erstickt. (Person, 1/4) Diese 3... "Charakterzüge" haben nur 3 Sachen gemeinsam. Ich bin stumpf und Neutral, auch wenn es in manchen Augenblicken nicht so scheint. Ich bin sehr gereizt und werde unscheinbar wütend, wenn man mich anrempelt, mir das Verhalten eines anderen nicht gefällt, wenn man mir was "falsches" sagt und mich beobachtet/komisch anschaut. Ich muss in traurigen Situation plötzlich breit grinsen, auch wenn ich am liebsten heulen würde, oder das auch schon kurz davor getan habe.

Ich bin einfach verzweifelt und weiß nicht wohin mit mir. Ich weiß nichts über mich, als hätte ich keine Persönlichkeit. Wenn mich jemand fragt was ich möchte (z.B. Welches Thema/Farbe/Film) weiß ich es nicht und muss eben mit "mir egal" antworten. Ich hasse es... (fast) jeder weiß was er will, aber ich bin wie leer gefegt (und nein, das "kommt" nicht mit der Zeit) Ich bin mal so, mal so. Total unberechenbar, deshalb kann man mir schwer etwas recht machen. Diese Woche war der Teller zu voll, nächste zu leer. Gestern mochte ich Schinken, übermorgen nur noch Käse. Genauso ist es mit mir, meiner Einstellung und einfach allem. Ka. Was ich noch schreiben soll, gerade frage ich mich, ob das alles stimmt was ich hier schreibe. Warum kann ich "mich" nicht beschreiben? Was soll ich tun? Sogar der Psychologe wurde aus meinen ständig unterschiedlichen Antworten nur verwirrter. Ich brach das ganze ab. Es hatte kein Wert, ich verübel es ihm nich

...zur Frage

Wie stoppe ich den Heißhunger auf Süßigkeiten durch Depression?

Ich leide seit 3 Jahren unter Depression, habe 24/7 Suizid gedanken und habe mich vor ein paar monaten entschieden mir Hilfe zu suchen. Als ich mindestens 1000 Psychologen anrief und JEDES mal eine Absage kam ( Keine Aufnahme, nicht einmal in absehbarer Zeit) habe ich bei meiner Kranke kasse das Kostenerstattungsverfahren beantragt, diese drecks ratten haben jedoch Abgelehnt. Ich lege einen Widerspruch ein, sowas lasse ich mir nicht gefallen, immerhin sind Krankenkassen dafür da. Jedoch bin ich solange bis mir geholfen wird hilflos und verloren und weiß einfach nicht was ich machen soll. Ich habe täglich einen sehr sehr sehr starken Heißhunger auf Süßigkeiten, mindestens schon seit einen halben Jahr und ich kann dem Heißhunger nicht widerstehen und deshalb habe ich ziemlich zugenommen und fühle mich erbärmlicher denn Je. Kennt jemand eine Lösung? Was kann ich tun? Auf Obst oder Gemüse umzusteigen kann ich nicht, weil ich auf beides mit Durchfall reagiere. Ich habe locker Magengeschwüre dank der Depression, denn es gab vor einem Jahr einige Monate in denen ich täglich nach JEDEM Essen sofort auf die Toilette rennen musste und ich so einen heftigen Durchfall hatte, dass ich dachte ich müsste sterben. Ich will mich nicht mehr weiter mit Zucker vollstopfen und immer dicker und dicker werden. Kann mir bitte jemand helfen? Ich bin total verzweifelt. Denkt ihr, dass mir meine Hausärztin vorrübergehend Antidepressiva und irgendwelche Tabletten gegen den Heißhunger verschreiben könnte? Ich weiß nicht wie lange ich noch warten muss bis ich endlich eine Kostenbewilligung erhalte und dann einen Termin beim Psychologen, es kann jedoch noch sehr lange dauern. Ich bin einfach am Ende und halte mein "Leben" in diesem Zustand nicht mehr aus. Schlafstörungen, Heißhunger, Suizidgedaken, Antrieblosigkeit, Hoffnungslosigkeit etc. Es ist nicht mehr auszuhalten. Mein Leben ist schlimmer als die Hölle. Danke im Vorraus.

XOXO 💖

...zur Frage

Ist ein Psychiater die richtige Wahl und was passiert dort?

Hallo zusammen,

Ich hoffe, dass Ihr mir weiterhelfen könnt. Wie ich das formulieren soll, weiss ich nicht so ganz....aber versuche es gern einmal.

Vor gut 4 Jahren ging bei mir der Anfang vom Ende los... Ich habe im Ausland gelebt und kaum hatte ich dort ein zu Hause gefunden und mein Leben gesichert, ging es los... Flashbacks, Panikattacken, Ängste... Erinnerungen an schlimme Dinge aus der Vergangenheit kamen zurück und das reisst mir seit dem die Beine immer wieder weg.

Nach über einem Jahr habe ich Hilfe gesucht und auch gefunden. Eine Psychologin vor Ort hat mir viel erklärt und war da... es war schlimm und doch schaffte ich erste Schritte um mich zu stabilisieren und durchzuhalten.....bis sie mich näher kennenlernen wollte und privat Interesse bekundete.... Da bin ich nie wieder hin und habe es allein versucht.

Vor 1,5 Jahren ging es zurück nach Deutschland... vll. als Flucht.. auf jeden Fall auf der Suche nach einer Konstanten im Leben...

Ich wollte mich wieder einleben, habe einen tollen Job gefunden und arbeite voll, muss aber einfach einsehen, dass ich überfordert bin und es allein nicht schaffe. Flashbacks sind zurück und ich kann kaum mehr schlafen, schaffe den Tag kaum und naja...bin ziemlich am Ende. Dabei dachte ich immer, dass ich eine Kämpferin bin und es schaffe...

Die Kraft habe ich nicht mehr und mich nun auch hier umgesehen... Ich weiss, dass ich zum Psychologen gehen sollte und das habe ich probiert.... Die Wartezeiten liegen bei fast einem Jahr. Wie soll es so lange klappen?
Ich muss dazu gestehen, dass ich bei den Anrufen zu feige war um zu sagen, worum es genau geht....und möchte auch Niemandem einen Platz wegnehmen, der ebenso Hilfe sucht..

Ein Psychologe meinte aber zu mir, dass ich in jedem Fall eine ärztliche Bescheinigung brauche um Anspruch auf eine Therapie zu bekommen, die über die probatorischen Sitzungen hinaus geht und mittels Dringlichkeitsbescheinigung auch mit kürzeren Wartezeiten etwas machbar wäre (zumal es nur nach der Arbeit geht und ich lasse mich auf keinen Fall krank schreiben)

Das Problem.... Ich habe extreme Angst vor Ärzten und bislang nie abklären lassen, was wirklich los ist.... (Meine damalige Psychologin vermutete in Richtung Posttraumatische Belastungsstörung...nur glaube ich ihr kein Wort mehr von dem, was sie sagte...)

In einem ganz mutigen Moment schrieb ich dann eine psychiatrische Praxis an, die Termine auch per email vergibt. Anrufen ist ein Ding der Unmöglichkeit... Und nun habe ich am 7ten Feb einen Termin ... und versinke in Panik....jetzt schon...

Weiss Jemand von Euch, was passieren wird? Wie läuft so ein Termin ab? Bin ich da überhaupt richtig und reichen die "Symptome" um die Bescheinigung für den Psychologen zu bekommen???

Ich möchte doch nur nicht mehr so allein mit all dem da stehen und weiter kommen...wieder leben.... und weiss einfach nicht, wie ich das sonst anstellen kann..... Bin für jede Antwort dankbar!!!
Lieben Dank und LG Pandy

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?