Was tun gegen Nasenspray Sucht?

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3 Antworten

Ja, in eine solche Abhängigkeit gerät man leider sehr schnell. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass bei mir Nasenspülungen oder Meerwassersprays (auch nicht mit Dexpanthenol) null Erfolg haben, wenn meine Nase mal wieder "zu" ist.

Ich könnte Dir jetzt verraten, wie man aus der Abhängigkeit wieder rauskommt, aber ich fürchte, daran hat Dein Mann wenig Interesse, weil er sich der Gefahren durch jahrelangen Missbrauch wohl nicht so recht bewusst ist.

Abgewöhnen ist ganz leicht - ich hab's schon tausend Mal gemacht! :o) Will damit sagen, dass bei mir bei jedem Schnupfen die "Falle" erneut zuschnappte.

Ein paar Tricks wären:

  • Nur Baby-Tropfen/-Sprays verwenden, die haben nur die halbe Wirkstoffmenge
  • Immer nur ein Nasenloch freisprühen
  • So selten wie möglich sprühen
  • Nasenöle zur Pflege verwenden
  • Auch andere Hilfsmittel probieren, z. B. Spaziergang an frischer Luft, Einatmen von Pfefferminzöl über die Nase, etc. 

Es wäre aber wirklich gut, wenn Dein Mann mal einen HNO-Arzt aufsuchen würde, der feststellen kann, ob bzw. inwieweit die Nasenschleimhaut bereits geschädigt ist, ob er über vergrößerte Nasenmuscheln verfügt (könnte man abtragen), und anderes.

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Schon mal versucht durch Meerwasser-Nasensprays mit Dexpanthenol zu ersetzen?  (Gibt es z.B. bei Rossmann, heißt "Meerwasser Nasenspray sensitiv"):

Ggf. Nasensalben mit dem Dexpanthenol ... 

Andernfalls ist der Gang zum HNO-Arzt sinnvoll, bez. des Zustandes der Nasenschleimhaut.

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Abschwellende Nasentropfen sind sehr wichtig, wenn die Nase zu ist.

Bei einem Schnupfen ist das meist einigeTage der Fall, und dann ist man schon süchtig.

Deshalb würde ich folgendes probieren:

  • Umsteigen auf Nasentropfen, die kann man besser dosieren. Spray läuft oft zurück und wird dann mehrere Male verwendet. Lieber Tropfen im Liegen anwenden, dann reicht 1 Tropfen pro Nasenloch.
  • Beginnen mit der dünnsten Dosis, das sind die Säuglingstropfen 0,025%
  • Steigern, wenn es nichts hilft, zur Kinder-Dosis (0,05%) oder Erwachsenendosis (0,1%); nicht häufiger sondern stärker.
  • Wenn der Schnupfen vorbei ist, kann man versuchen, stückweise wieder die Dosis zu  reduzieren, und beim nächsten "Nase zu" noch niedriger dosieren, dann lieber häufiger und niedrig.
  • Während der ganzen Zeit Nasenpflege betreiben mit Bepanthen Nasensalbe. Damit kann man die Säuglingstropfen jahrelang benutzen, sagten mir bereits mehrere Ärzte. Stimmt. Habe es probiert.
  • Wenn gar nichts hilft, und Häufigkeitsverzögerungen nicht machbar sind, dann helfen Kortisontropfen/Spray vom Arzt; damit wird man die Sucht los. Aber Kortison ist halt auch nicht so besonders...für ein paar Tage masg es gehen, aber ich bin mehr für das Herumjonglieren mit den verschiedenen Dosen.

Übrigens: Manchmal hilft eine Lageveränderung im Bett, meist verstopft das unten liegende Nasenloch, und das obenliegende öffnet sich nach einigen Minuten wieder.

Und manchmal steht man einfach besser auf, wenn die Nase morgens dicht ist. :-)

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