Was tun bei Schulterschmerzen nach Krafttraining?

4 Antworten

Ich würde dir empfehlen, zum Arzt zu gehen, schon um bestimmte Dinge auszuschließen.

Wenn es keine krankhaften Ursachen sind, dann kann es Überbelastung sein oder auch Verspannung.

Was machst du zur Entspannung deiner Muskeln? Es ist wichtig Muskeln auch zu entspannen. Das kann durch Wärme geschehen, Körnerkissen, Rotlichtlampe, Sauna einmal die Woche, das wäre passive Entspannung.

Aktiv entspannen kannst du mit progressiver Muskelentspannung, kann man gut nach einer CD ausüben und erlernen. 21 Tage täglich, am besten abends, dann eine Weile einmal die Woche und dann nur noch bei Bedarf und dann nur noch die Schultern nach dem Training.

Wichtig ist auch immer eine optimale Körperhaltung beim Krafttraining.

Wirbel aus dem Steiß nach oben ziehen, den Bauch flach nach oben mitnehmen und leicht nach innen ziehen. Dagegen die Schulterblätter nach unten ziehen, als wolltest du die Schulterblätterspitzen in deine hinteren Hosentaschen schieben.

Auch das Atmen ist wichtig, Anstrengungen immer mit dem Ausatmen, am besten durch den Mund und dabei den Nabel zur Wirbelsäule ziehen. Das entlastet den Schultergürtel.


Also meiner Kenntnis nach kommen zwei mögliche Ursachen in Frage.

Entweder hast Du Dir zuviel zugemutet und hast Dir eine Schleimbeutelentzündung zugezogen.

Oder der Musculus serratus anterior hat zuwenig Kraft. Denn beim Heben des Armes kommt kein (normal gebauter) Mensch über die Waagerechte hinaus. Das liegt an der Anatomie der Knochen. 

Der Gegenspieler des Serratus ist des M. Subscapularis. Wenn er zu stark verkürzt ist, dann hat der Serratus kaum eine Chance, der Oberarmschaft stösst dann an der Außenkante an das Acromion.

Die Oberarmkugel gleitet ja in der sanften Kuhle des Acromion (Schulterdach). Hebst Du den Arm seitlich hoch, dann stösst bei 90° der Oberarmschaft an den lateralen Teil des Acromion-Randes. 

Da dieses Acromion ein Ausläufer des Schulterblattes ist, muss nun das Schulterblatt eine Bewegung nach seitlich-vorne ausführen, wenn der Arm höher als 90° gehoben werden soll. Und dies macht der 
M. serratus anterior, - oder eben nicht.

Exakt an der von Dir beschriebenen Schmerzstelle haben wir einen Schleimbeutel sitzen, er gibt die Schmiere ins Gelenk, dient aber auch als Anschlagpuffer. So eine "Bursa" wird schnell mal zur Bursitis, wenn sie überreizt wird.

Tipp: Geh zum Arzt, lass Dich checken. Falls es die Bursitis ist, lass Dir eine Kortisonspritze geben, dann ist die Entzündung schneller weg. Oder pausiere halt solange, bis der Körper sich selbst geholfen hat. 

Diese Selbsthilfe kannst Du unterstützen. Sehr gut gegen Entzündungen aller Art ist der Wirkstoff Astaxanthin. Da sollte man die Gelkapseln (keine Steckkapseln aus Gelantine!) nehmen, denn der Wirkstoff verfällt unter Luftsauerstoff, muss also luftdicht isoliert sein. Hier ein Link über Astaxanthin:

http://aesirsports.de/2015/12/ratgeber-astaxanthin-einnahme-dosierung-wirkung/

Hier eine gut gemachte Seite zur Anatomie des Schultergürtels und sonstiger Muskeln:

http://stura.uni-leipzig.de/sites/stura.uni-leipzig.de/files/fsr-spowi/dokumente/2014/07/muskeltabelle_skript.pdf

Alles in allem kann ich als Fazit nur vermuten, dass Dein Training nicht sehr ausgewogen gestaltet ist. Entweder hat Dein Trainer nicht soooo viel Ahnung von den Muskeln, oder die Geräte sind schei....  .Trainiere möglichst nicht isoliert. Isoliertes Training eines einzelnen Muskels lässt zwar ein größeres Gewicht für den trainierten Muskel zu, aber die Mitspieler bleiben aussen vor, - und da ist nicht gut, wie man an Dir sieht. LG


Zunächst ist jene Belastung, die die Probleme ausgelöst hat, zu vermeiden. Außerdem sollte ein Arzt der Ursache auf den Grund gehen. Um die Strukturen im Inneren der Schulter zu beurteilen, hat sich die Ultraschall- und MRT-Untersuchung etabliert. Geringfügige und nur vereinzelt auftretende, kurzfristige Beschwerden können gut lokal mit Schmerztabletten, kühlenden Salben und/oder gezielten entzündungshemmenden Spritzen behandelt werden. Bei länger anhaltenden Problemen helfen zusätzlich Krankengymnastik und spezifisches Muskelaufbautraining. Bei konsequenter Behandlung sollten Sie 2 bis 4 Wochen pausieren. Erst wieder trainieren, wenn Sie 1 Woche beschwerdefrei sind.

Trichterbrust und ich. OP ?

Hello zusammen,

ich hatte letztes Jahr mal darüber nachgedacht und mich informiert, was man gegen eine Trichterbrust machen kann. Vor ab ein paar Infos:

•21 Jahre alt, ca. 182cm, 74 KG (Tendenz steigend) •ich habe keine Selbstwerkomplexe, bin selbstbewusst, und kann mit mir leben, gehe schwimmen, renne Oben ohne rum, zeige mich usw. alles kein Problem •hab eine Freundin und ein soziales Umfeld •bin Student (Duales Studium - 2 Semester) •stehe finanziell ganz gut da usw. Es gibt also soweit keine Probleme in meinem Leben.

Seit ca. 14 Monaten (wo da ca. 69KG) besuche ich ein Fitnessstudio für Krafttraining und laufe gelegentlich für Ausdauer usw. . Anfangs hatte ich Schwierigkeiten und auch Schmerzen, das legte sich mit der Zunahme der Muskulatur dann aber wieder. Beim Laufen hatte ich so meine Schwierigkeiten, weil ich immer schnell, kurz und nicht tief einatmend konnte/kann. Ich bin also noch fit, aber schon aus der Puste - Paradox ? Daraufhin bin ich zu meinem Hausarzt, um mir mal eine ärztliche Meinung einzuholen. Dieser meinte: Trichterbrust sieht nicht sehr schlimm aus und es scheint keine Probleme zu geben. Bezüglich meiner Ausdauer machte er einen Test ob meine Trichterbrust mich beim Laufen einschränkt. Ergebnis-> Vom Lungentest her bin ich fitter wie ein Feuerwehrmann. Was aber nicht das Problem löst das ich nicht lange laufen kann.

Des weiteren sprach der das Thema Psyche an. Ich weis das ich bekloppt bin und einen kleinen Knacks habe, aber psychisch krank bin ich defenitiv nicht. Er hat gesagt wenn man Risiko einer OP (in meinem Fall würde ich NUSS OP favorisieren) und Vorteil abwägt, lohnt es sich nicht. Wegen CT (Besthralung), Ausfall, Schmerzen, Komplikationen usw. .

Bezüglich der Psyche habe ich nochmal nachgedacht, jetzt, 5 Monate nach dem Gespräch mit meinem Arzt. Völliger Quatsch. Habe nochmal abgewogen, aber dass kann es einfach nicht sein weil ich glücklich und selbstbewusst bin.

Jetzt beim Kraftraining mittlerweile merke ich, dass sich bei Bauch/Brust Übungen: zwischen den Bauchmuskeln unter dem Brustkorb bei Druck/Anstrengung etwas nach vorne stüplt - WAS kann das sein ? Außerdem habe ich bei manchen Übungen Schmerzen im Brustkorb Bereich.

Das Laufen klappt bisher immer noch nicht wirklich - ich muss mehrmals tief einatmen wenn ich eine 2 Etagen Treppe etwas scneller hoch gehe., für 21 Jahre nicht normal.

Nun meine Frage(n):

•NUSS OP ? Wie lief es bei Euch? •Andere Ärtze Meinung einholen ? •Eure Vor/Nachteile ? Geht es Euch besser jetzt nach dem Eingriff? •Risiko ? Empfehlenswert ? •Wie lange ein Ausfall ? Bin Student + Bürotatätigkeit •Wie lange kein Sport? •Habt ihr auch so ein Druck, Enge, Schmerzgefühl bei bestimmten Übungen, Lebenslagen usw. ? Über Antworten würde ich mich sehr freuen !!! :) Das Thema belastet mich etwas, und ich hab keinen Rat mehr.

Ich weiß, ich habe kein Foto, werde es sobald es geht nachrreichen.

Vielen Dank!!

Beste Grüße André

...zur Frage

Femoroazetabuläres Kombinationsimpingement?

Hey,

bevor es um meine eigentliche Frage(n) geht, erstmal ne kurze Zusammenfassung vorab:

Irgendwann August / September letzten Jahres plötzliche Schmerzen im Hüftbereich (linke Seite), vor allem nach längerem sitzen, welche nach einigen Schritten wieder verschwunden sind.

Ca. 4-5 Besuche bei verschiedenen Orthopäden über einen Zeitraum von nem halben Jahr, alle der Meinung muskuläre Probleme, div. Übungen gezeigt, Physiotherapie etc.

Nichts geholfen, erneuter Besuch bei einem anderen Orthopäden, welcher als 1. auf die Idee gekommen ist zu röntgen. Röntgenaufnahmen gemacht, Verdacht auf Impingement, daher zu einem Arthro-MRT geschickt.

Mit den MRT Aufnahmen erneut zum Orthopäden, von diesem dann nach München in die OCM Klinik geschickt worden zwecks weiterem Vorgehen. Dort haben sie die MRT Aufnahmen überprüft, und noch einige Beweglichkeitstests durchgeführt, anschließend Termin für eine Infiltration der Hüfte bekommen. Infiltration fand vor einigen Wochen erfolgreich statt. Es hieß das sollte ca. 4-6 Wochen helfen, hielt allerdings nur die 1. Woche an, seitdem wieder Schmerzen vorhanden.

Da mir weder in der Klinik noch von meinem Orthopäden richtig mitgeteilt wurde, was das ganze jetzt überhaupt ist bin ich vor 3 Tagen zu meinem Hausarzt gegangen, welcher meinte dass man bei dieser Diagnose bei Leuten ca. 60+ eigentlich schon über eine künstliche Hüfte nachdenkt, bei jungen Menschen wie bei mir (Mitte 20), allerdings vermieden werden sollte.

Laut ihm zuerst konservative Therapie (Schwimmen, andere Schuhe, Schuheinlagen etc.), und falls das nicht klappt eine Arthroskopie.

Nun zu meinen Fragen. Lässt sich sowas wirklich durch sowas wie andere Schuhe, schwimmen etc. wirklich beseitigen? Die Probleme gehen jetzt schon fast ein Jahr, und ich bin teilweise wenn ich etwas doof sitze bei den ersten paar Schritten richtig am humpeln, und wäre wirklich froh wenn sich das mit Sicherheit endlich beheben lassen könnte..

Wie gut sind die Erfolgschancen bei einer Arthroskopie, bzw. kann es da zu irgendwelchen Folgeschäden kommen?

Da das Schmerzmittel nur 1 Woche gehalten hat, lässt sich da schon mal irgendwas draus schließen?

In der Klinik hab ich wirklich so gut wie nichts erklärt bekommen, daher hab ich absolut keinen Plan was jetzt überhaupt los ist. Auch das mein Hausarzt meinte dass bei älteren Leuten bei dieser Diagnose eine künstliche Hüfte eingesetzt wird schreit für mich jetzt irgendwie nicht gerade nach positiven Aussichten..

...zur Frage

Schulterbelastung beim Bankdrücken?

Hey Leute.

Ich hab in letzter Zeit in meiner rechten Schultern Schmerzen beim KH-Bankdrücken bekommen. Nun überleg ich die ganze Zeit, was denn da genau in meinen Schultern wehtut. Ist das eher ein Muskelakter, weil ich auch meine Ruhetage um einen Tag gekürzt hatte, sodass eventuell meine Schultern nicht komplett ausgeruht waren? Und was tut da genau weh, sind es die Gelenke oder die vorderen Schulternmuskel?

Die Hanteln leg ich immer so auf Brustwarzenhöhe, eventuell etwas darüber. Die Ellenbogen habe ich immer unter 90° gehalten. Mache seit 2 Wochen Pause und habe gestern einfach mal wieder Liegestütze gemacht und hatte am nächsten Tag in meinen vorderen Schultern Schmerzen wieder schmerzen.Jetzt frag ich mich, ob es immer noch vom damaligen (falschen?)Bankdrücken ist?

Wie gesagt, meine einzige Frage ist, was denn da wehtut. Sind es die Gelenke oder die Schultermuskeln??

Und selbst wenn man in Bankdrücken die Hantel Oberhalb der Brust absetzten würde und dabei die Arme in nem 90° Winkel halten würde (Also dieses T-Bankdrücken), hätte es negative Folgen für die Schultergelenke oder würde es lediglich den Fokus mehr auf die vorderen Schultermuskeln setzen?

Wie gesagt, hab die ganze Zeit Angst, mit falscher Technik trainiert zu haben und mir jetzt die Gelenke da geschrottet zu haben.. Wenn es einfach nur die vordere Schultermuskulatur stärker trainiert hat, ist es für mich nicht schlimm.

Vielen Dank im Voraus, ich hoffe jemand kann mir die Biomechanik erklären. Ich bin in letzter Zeit echt am Grübeln darüber, schaue mir unzähliche Fitnessvideos und Beiträge an, aber werd nicht schlau. Manche sagen, es ist halt schlecht für die Gelenke, manche sagen, es geht einfach mehr auf die vordere Schulter.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?