Was tun bei immer wiederkehrender Mandelentzündung?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

unsere tochter hat auch das problem, sehr oft mandelentzündungen, streptokokken und erkältungen zu haben. die mandeln sind schon recht zerklüftet und auch bei ihr steht eine op im raume. es besteht teilw die möglichkeit einer operativen verkleinerung. zu früh darf amn die mandeln aber tatsächlcih nicht herausnehmen, das ist eine wichtige abwägung. auch nach herausnahme können sich weitere entzündungen ergeben. man kann zusätzlich verschiedene homöopathische mittel zur unterstützung des immunsystems geben. es gibt auch andere verschiedene möglichkeiten zusätzlich, z.b. aus der trad chinesischen medizin. eine ärztl zweitmeinung ist gut.

In meiner Kindheit wäre das ganz klar ein Fall für den OP gewesen. Damals hat man noch fast alle Kinder an den Mandeln operiert. Mittlerweile wird das anders gesehen. Und auch zu recht. Es muß nicht immer gleich zum OP Messer gegriffen werden. Anders verhält es sich natürlich, wenn wie bei deinem Sohn, ständig die Mandeln vereitert sind. Bekommt er dann auch jedes Mal gleich Antibiotika verschrieben. Bei Streptokokken geht es ja fast nicht anders. Ich weiß nicht, ob ich meinem Kind zumuten möchte, wie du sagst, alle Nase lang Antibiotika einnehmen zu müssen. Das kann für die Gesundheit auch nicht gerade förderlich sein. Vielleicht wäre in diesem Fall doch eine Mandeloperation angeraten.

Das sehe ich ganz genau so. Eine OP ist grundsätzlich dann angezeigt, wenn sich die Mandeln immer wieder entzünden. Und das ist in diesem Fall leider so.

0

Bronchitis ohne Ende, seit 5 Jahren

Woran kann es liegen das sich bei mir JEDE Erkältung binnen Stunden oder max. 2-3 Tagen zu einer bakteriellen Bronchitis weiter entwickelt? Mein Arzt verschreibt mir inzwischen bei jeder Bronchitis Antibiotika, da ich ständig eitriges (also gelbes) Sekret abhuste wenn ich krank bin. Das Problem ist, dass ich nicht gerade wenig Bronchitiden habe. Jedes mal bin ich an die 3-4 Wochen am rum husten, dazu dann noch 1-2 Wochen eitriger Schnupfen und teilweise bis zu 2-3 Wochen anhaltende Heiserkeit, obwohl ich echt versuche meine Stimme zu schonen. Krankheitsgefühl ist fast immer nur die ersten 1-3 Tage vorhanden. Seit gut 1,5 Jahren habe ich auch bei jeder Bronchitis eine Nasennebenhöhlenentzündung, die hatte ich früher nie. Da kannte ich Schnupfen gar nicht, nur Husten.

Momentan bin ich seit gestern schon wieder am husten, mit gelben und weißem Schleim. Dabei bin ich erst seit gut 4 Wochen ohne Husten gewesen, vorher hatte ich wieder 3 Wochen-Standard-Bronchitis. %:|

Meine Bronchien sind allerdings schon mein ganzes Leben lang so anfällig. Wenn ich als Kind krank war, war es immer eine Bronchitis oder sogar Lungenentzündung. Das kam, aber in der Regel nur 1-2 mal im Jahr vor. Dazu habe ich auch Asthma. Vorwiegend Belastungsasthma.

Einen Allergietest habe ich vor weit über 10 Jahren das letzte mal gemacht und da kamen doch relativ kuriose Dinge raus. Demnach müsste ich gegen sämtliche Haustiere und etliche Pflanzen allergisch sein. Auf Tiere habe ich noch nie reagiert, mit denen kann ich lange kuscheln ohne das irgendwas passiert, liegt vielleicht daran das wir immer Haustiere hatten und ich schon sehr früh Kontakt mit ihnen hatte. Auf Pflanzen habe ich genau einen Sommer lang in der Pubertät reagiert, seit dem nie wieder. Das einzige worauf ich immer wieder reagiere sind Milben. Aber auf die reagieren ja Millionen Menschen ohne das sie ständig krank sind.

Sollte ich nochmal einen neuen Allergietest machen lassen? Obwohl die ja nun nicht gerade zuverlässig sein sollen.

Ich habe den Eindruck das die ständigen Antibiotika nicht ganz unbeteiligt daran sind das es immer wieder kommt. Kann das sein?

Und was könnten noch Gründe dafür sein, warum es bei mir immer volle Kanne rein haut?

Ich bin viel draußen, ziehe mich dem Wetter entsprechend an, trinke viel Wasser, esse fast jeden Tag Obst und Gemüse. Fertiggerichte und Fastfood gibts nicht (mehr).

Kann irgendwer helfen?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?