Was tun bei immer wiederkehrender Mandelentzündung?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

unsere tochter hat auch das problem, sehr oft mandelentzündungen, streptokokken und erkältungen zu haben. die mandeln sind schon recht zerklüftet und auch bei ihr steht eine op im raume. es besteht teilw die möglichkeit einer operativen verkleinerung. zu früh darf amn die mandeln aber tatsächlcih nicht herausnehmen, das ist eine wichtige abwägung. auch nach herausnahme können sich weitere entzündungen ergeben. man kann zusätzlich verschiedene homöopathische mittel zur unterstützung des immunsystems geben. es gibt auch andere verschiedene möglichkeiten zusätzlich, z.b. aus der trad chinesischen medizin. eine ärztl zweitmeinung ist gut.

In meiner Kindheit wäre das ganz klar ein Fall für den OP gewesen. Damals hat man noch fast alle Kinder an den Mandeln operiert. Mittlerweile wird das anders gesehen. Und auch zu recht. Es muß nicht immer gleich zum OP Messer gegriffen werden. Anders verhält es sich natürlich, wenn wie bei deinem Sohn, ständig die Mandeln vereitert sind. Bekommt er dann auch jedes Mal gleich Antibiotika verschrieben. Bei Streptokokken geht es ja fast nicht anders. Ich weiß nicht, ob ich meinem Kind zumuten möchte, wie du sagst, alle Nase lang Antibiotika einnehmen zu müssen. Das kann für die Gesundheit auch nicht gerade förderlich sein. Vielleicht wäre in diesem Fall doch eine Mandeloperation angeraten.

Das sehe ich ganz genau so. Eine OP ist grundsätzlich dann angezeigt, wenn sich die Mandeln immer wieder entzünden. Und das ist in diesem Fall leider so.

0

Atemwegsproblem?

Hi liebe Community, in meiner Verzweiflung wende ich mich an euch. Seit ungefähr 3 Wochen leide ich nun an einigen ungeklärten Beschwerden. Ich habe einen geröteten Racheninnenraum, Mandeln die manchmal geschwollen sind, Kopfschmerzen, Schleim im Hals und gelegentlich Druck auf den Ohren. Nachdem ich irgendwann genug von diesen Symptomen hatte hab ich mich auf den Weg zu meinem Arzt gemacht. Dieser diagnostizierte mir eine simple virale Infektion und meinte ich solle nocheinmal wieder kommen wenn es Ende dieser Woche nicht weg sei. ( Auch er war sich allerdings unschlüssig was ich genau hätte, schrieb auf einen HNO Überweisungsschein Tonsillitis oder HNO Infekt. ) Nachdem es nach dieser Woche nicht besser wurde ging ich noch einmal zum Doc. Dieser meinte zu mir dass sich mein Problem verbessert habe und deshalb keine Antibiotikatherapie notwendig wäre. In der Zwischenzeit ergänzte sich das Symptom der Übelkeit. ( Kann auch daher kommen, dass ich mich verrückt mache. ) Eine weitere Woche später ( letzte Woche ) hatte ich die Symptome erneut satt. Ich ging zum HNO. Nach deutlicher Endoskopierung und anderen HNO'lichen Untersuchungen stellte der Arzt klar, dass ich keinerlei organische Schäden hatte. Informiert wie ich war stellte ich ihm die Frage nach einer chronischen Mandelentzündung. Auszuschließen sei diese nie. Ich hätte allerdings keine typischen Anzeichen, da meine Mandeln weder zerklüftet, noch wirklich entzündet seien. Ausserdem hatte ich innerhalb 10 Jahren 2 Mandelentzündungen, die mit Antibiotika behandelt werden mussten, also relativer Normalbefund. Der Arzt tippte auf eine Allergie. Ich sollte doch mal checken was in meinem Umkreis ( ich bin vor genau 1 Monat in eine neue Stadt gezogen (( aus Mitte Deutschland in den Norden )) eine Allergie auslösen könnte. Tatsächlich fand ich ein wenig Schimmel, aber nichts Atemberaubendes. Der Arzt meinte ebenfalls dass sich mein Körper erst an die Umwelt gewöhnen müsse.

Doch diese seltsamen Symptome müssen ja irgendwoher kommen.. ich drehe langsam total durch, ständig in Gedanken nur bei den Symptomen und ... naja beschwerdefrei ist es ja auch nicht.

Laut HNO bin ich "definitiv kein Mandeloperationspatient!"

Hat irgendjemand eine Idee was das auslösen könnte?

Vielen Dank!!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?