Was tun bei Handgelenkschmerzen ?

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Es hört sich wirklich nach Sehnenscheidenentzündung an.

Bei einer Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis) entzündet sich das Gewebe, das die Sehne umhüllt. Am häufigsten entstehen Sehnenscheidenentzündungen am Handgelenk.

Eine Sehnenscheidenentzündung entsteht, wenn bestimmte Sehnen übermäßig stark beansprucht werden. So reizen zum Beispiel sich häufig wiederholende oder starke Belastungen wie beim Hanteltraining oder Klettern die Sehnenscheide. Durch die stetige Reibung raut sie auf und entzündet sich. Dies führt zu den typischen stechenden oder ziehenden Schmerzen und einem Knirschen, wenn man das Gelenk bewegt. Aber auch Infektionen können eine Sehnenscheidenentzündung hervorrufen.

Wird eine Sehnenscheidenentzündung nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, kann sie chronisch werden. Das bedeutet, dass durch die wiederkehrende Belastung eine Verletzung entsteht (sog. Repetitive Strain Injury). Für einige Risikogruppen, die beruflich viel am Computer arbeiten, gilt die Sehnenscheidenentzündung mittlerweile als Berufskrankheit.

Die für eine Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis) typischen Symptome sind starke ziehende oder stechende Schmerzen und ein deutlich hör- und fühlbares Knirschen im Gelenk.

Die betroffene Stelle kann gerötet, angeschwollen und erwärmt sein. Besteht eine chronische Sehnenscheidenentzündung, können sich knotige Verdickungen bilden.

Mich wundert, dass dein Arzt die Diagnose nicht sichert und dich diagnosegerecht behandelt: Bei der Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis) erfolgt in der Regel eine konservative Therapie (d.h. durch Medikamente oder Wärme- und Kältezufuhr von außen), die sich nach dem Auslöser der Entzündung richtet. Kühlen Sie die betroffene Stelle – damit wirken Sie der Entzündung entgegen. Vermeiden Sie außerdem die belastende Tätigkeit und stellen Sie das Gelenk ruhig (gegebenenfalls mit einer Gipsschiene).

Eine Sehnenscheidenentzündung verursacht Schmerzen. Gegen die Schmerzen und die Entzündung selbst helfen nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR). Diese Medikamente enthalten kein Kortison und wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd.

Kortisonpräparate und spezielle Salben wirken einer Entzündung sowie einer Schwellung entgegen. Bei akuten Schmerzen kann der Arzt ein örtliches Betäubungsmittel (Lokalanästhetikum) möglichst nah an den Nerv spritzen, der den Schmerz verursacht (Nervenblockade).

Auch Wärme- oder Kältezufuhr von außen kann helfen, die Schmerzen zu lindern. Ist eine Infektion für die Sehnenscheidenentzündung verantwortlich, sollte mithilfe einer Blutuntersuchung der Erreger bestimmt werden. Dies ermöglicht die zielgerichtete Behandlung mit dem entsprechenden Antibiotikum.

In besonders schweren Fällen hilft eine Operation weiter. Hierbei wird die verengte Stelle der Sehnenscheide aufgespalten und so entlastet.

Du solltest nochmals einen Arzt aufsuchen und um Behandlung bitten.

Quelle und weitere Informationen findest du hier: http://www.onmeda.de/krankheiten/sehnenscheidenentzuendung.html

Gute Besserung!

Hallo! Nach deiner Schilderung hört sich das schon nach einer Sehnenscheidenentzündung an. Wichtig wäre es, das Handgelenk ruhig zu stellen und zu schonen, damit es sich "erholen" kann. Ich habe, wenn ich sowas hatte, immer einen Zinkleimverband für mehrere Tage bekommen und sollte mit der Hand nichts machen. Hilfreich kann vielleicht auch eine Schiene oder Bandage sein. Alles Gute!

Ich stimme meinen Vorbschreibern zu. Bei einer Sehehnscheidenentzüdnung musst du dein Handgelenk vor allem ruhig stellen und regelmäßig kühlen. Ich wünsche dir eine gute Besserung!

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