Was tun bei erhöhten Harnsäurewerten?

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Anfänglich müssen die erhöhten Werte keine Beschwerden verursachen. Erst wenn die Harnsäure über längere Zeit erhöht ist, bilden sich die Salze der Harnsäure, so genannte Urate, als Kristalle aus. Diese lagern sich in Gelenken - bevorzugt am linken Großzehen- oder Daumengrundgelenk - sowie im Knorpelgewebe und in der Niere ab. Der Körper ist bemüht, diese Ablagerungen zu entfernen. Dafür werden Abwehrzellen in das betroffene Gelenk gesendet, was sich durch eine ausgeprägte entzündliche Reaktion bemerkbar macht, der Gicht. Heftige Schmerzen mit Rötung und Schwellung des betroffenen Gelenkes sowie äußerste Berührungsempfindlichkeit sind die Folge. Spätestens dann sollte ein Arzt aufgesucht werden. Wird der erhöhte Harnsäurespiegel nicht behandelt, kann die Gicht chronisch werden. Typische Symptome sind Gelenkschmerzen, Bewegungseinschränkung, Gelenkdeformationen sowie die Bildung von Nierensteinen.

Bei einer Behandlung der erhöhten Harnsäurewerte oder Gicht müssen stets verschiedene Ansätze verfolgt werden, die mit dem Arzt abzusprechen sind. Dazu gehört eine konsequente Nahrungsumstellung, denn sie bildet die Basis der Behandlung. Sie kann von jedem Betroffenen selbst vorgenommen werden. Zu den empfehlenswerten Nahrungsmitteln gehören Getreide und Kartoffeln, die nun nicht mehr als Beilagen, sondern als Hauptbestandteile einer Mahlzeit angesehen werden sollten. Problemlos können täglich Vollkornprodukte, Müsli aus Getreideflocken oder geschrotetem Getreide, Naturreis sowie Vollkornnudeln gegessen werden. Auch Gerichte aus Grünkern oder Hirse sind vertretbar. Kartoffeln als Salz- oder Pellkartoffeln können mehrmals in der Woche oder auch täglich konsumiert werden.

Als gut verträglich gilt auch Gemüse, Salate und frisches Obst. Da diese Lebensmittel kalorien- und purinarm sind und dem Körper wichtige Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe liefern, sind sie täglich und reichlich zu essen. Ausnahmen bilden hier lediglich Hülsenfrüchte und daraus hergestellte Produkte wie Erbsen, Bohnen, Linsen, Sojabohnen, Tofu und Sojafleisch. Sie enthalten recht viel Purin und sollten daher nur selten verzehrt werden. Gute tierische Eiweißquellen und zudem fast purinfrei sind Milch, Joghurt, Dickmilch und Kefir mit 1,5 Prozent Fett, Buttermilch und magere Käsesorten mit maximal 45 Prozent Fett in der Trockenmasse (F.i.Tr.). Eier zählen auch zu den purinarmen Lebensmitteln. Sie haben aber einen hohen Cholesteringehalt. Mehr als zwei Eier pro Woche einschließlich der versteckten in Kuchen, Gebäck und Aufläufen sollten nicht gegessen werden.

Zu vermeiden sind dagegen alle Innereien wie Leber oder Zunge. Kleine Portionen Fleisch sollten höchstens zwei bis drei Mal pro Woche verzehrt werden. Das gleiche gilt für Wurst. Bei Geflügel ist die Haut zu entfernen, weil sie sehr purinreich ist, ebenso kleine Fische wie Sardinen, Fischkonserven und Muscheln, Hummer und andere Meeresfrüchte. Große Fische können selten gegessen werden, dann sollte auf jeden Fall die Haut entfernt werden, da sie ebenfalls sehr purinhaltig ist. Beim Kochen sollte statt Fleischbrühe besser Gemüsebrühe verwendet werden. Gesund bei einem erhöhten Harnsäurewert ist auch, bis zu drei Litern Flüssigkeit zu trinken, am besten Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees und Saftschorlen. Kaffee und schwarzer Tee kann in Maßen getrunken werden. Alkoholische Getränke sind dagegen drastisch einzuschränken, da dies zu einer Übersäuerung des Blutes führt und die Ausscheidungskapazität der Niere für Harnsäure beeinträchtigt. Wenn Alkohol, dann ist trockener Weißwein oder ein Glas Bier empfehlenswert.

Extreme Ernährungssituationen wie Fasten oder übermäßige Nahrungsexzesse sind zu vermeiden, da sie den Harnsäurespiegel schnell in die Höhe treiben können. Wer an Übergewicht leidet, sollte langfristig die überflüssigen Pfunde abbauen, ohne den Körper zu stressen. Alle weiteren Maßnahmen sind in enger Zusammenarbeit mit dem Arzt festzulegen und zu absolvieren.

Quelle: monstersandcritics

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