was tun bei akuter panikattacke

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2 Antworten

Zum Verständnis: Panikattacken sind ein Symptom und können durchaus zur Depression dazugehören. Besprechen Sie das mit dem Therapeuten, der Sie begleitet, es können schon per Definition nicht beide Erkrankungen gleichzeitig vorliegen.

Wenn Gefühle Sie überschwemmen können Sie wahrscheinlich gar nichts dagegen tun - es geht nur das auszuhalten und sich nicht noch weiter hineinsteigern: die Angst ist jetzt da und sie wird wieder vorbeigehen - ich bin in Sicherheit.

Und andere können das auch wahrnehmen. Denn Sie sind in diesen Momenten gar nicht aufnahmefähig bzw. können nicht so am Geschehen teilnehmen wie Sie das sonst können. Der ein oder andere wird das ganz sicher wahrnehmen können. Was spricht denn dagegen, dass jemand weiß, dass es Ihnen "nicht so gut" geht? Das können Sie ja sagen - es muss ja nicht gleich jeder wissen, dass Sie unter Panikattacken leiden.

Kopf hoch und dran bleiben mit der Therapie - Sie werden sehen, dass Sie das sehr bald schaffen werden!

Tief atmen: Einatmen bis 2 oder 3 zählen, kurz innehalten, dann länger ausatmen bis 5 oder 6 zählen. Wenn man einige Minuten so atmet, fühlt man sich schon etwas wohler. Dann sag ich mir etwas Positives, in etwa: "Ich bin in SICHERHEIT. Das ist nur ein unangenehmes Gefühl, das wieder VORÜBERGEHT.

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