Was soll ich nun tun, soll ich die Medikamente weiterhin nehmen?

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5 Antworten

Hallo brokengirl, 

In deinem alter hatte ich genau mit denselben Problemen zu kämpfen (außer der herz Sache) 

Gibt es keine anderen Medikamente,auf die man dich umstellen kann? Es gibt ja nicht nur citalopram, dass bei borderline gute erfolge zeigt. Leider kann es ja unter citalopram mal zu den sogenannten torsades des pointes kommen, lebensgefährliche herzrhythmusstörungen. 

Es gibt aber auch Medikamente, die an andere Rezeptoren im Gehirn andocken und dir vielleicht auch Helfen könnten! Hast du mal mit deinem Arzt darüber gesprochen? 

Ich persönlich muss sagen, mit Promethazin hab ich wirklich schlechte Erfahrungen gemacht, auch wenn ich dadurch ruhiger geworden bin und gut schlafen konnte, aber die Nebenwirkungen waren wirklich gravierend. Wenn es um den beruhigenden Effekt geht, gibt es auch andere Antidepressiva die das quasi als Nebenwirkung haben, die man dann für sich positiv nutzen kann. 

Ich habe schon einiges durch was das angeht, wenn du möchtest, kannst du mich gerne mal privat anschreiben. 

Alles gute 

Lilly 

Als erstes würde ich an Deiner Stelle zu dem Arzt, der diese Medikamente verordnet hat. Wenn die Kombination bzw. eines der Medikamente Herzrythmusstörungen hervorruft, muss eben eine Alternative gefunden werden. Es ist bei diesem psychischen Krankheitsbild auf keinen Fall angebracht, einfach alle Medikamente abzusetzen. Des weiteren solltest Du regelmäßig und zwar jede Woche zu einem Therapeuten, nicht nur alle paar Wochen mal. Alles Gute. lg Gerda

Zum einen: Besprich mit dem behandelnden Arzt, der die Psychopharmaka verordnet hat, ob es eine Alternative gibt, die nicht gefährlich in Richtung Herzrhythmusstörungen ist.

Zum anderen ist die Frage, ob die Behandlung, die Du da hast, eine richtige Psychotherapie ist oder nur ärztliche Gespräche. Eine Psychotherapie wäre in Deinem Fall durchaus angebracht, mit wöchentlichen Terminen, klar definierten psychotherapeutischen Zielen und entsprechenden Strategien. Wenn nötig, such Dir dafür einen anderen Behandler (oder frag Deinen aktuellen Behandler, ob häufigere Termine möglich sind), auf jeden Fall einen Psychotherapeuten.

Im Notfall könntest Du auch einen stationären oder teilstationären Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik in Erwägung ziehen, um erst einmal etwas intensivere Hilfe zu bekommen, außerdem könnte man da unter ärztlicher Aufsicht gut eine alternative Medikation ausprobieren - bei Selbstverletzung auf jeden Fall in Erwägung zu ziehen.

Viel Glück!

Wenn sich Suizidgedanken andrängen sofort bei der kostenlosen Telefonseelsorge anrufen: 0800/111 0 111 · 0800/111 0 222

Sofort mit der Therapeutin/ dem Therapeuten sprechen und wöchentliche Termine verlangen. Das ist bei dieser Thematik angemessen - nicht alle paar Wochen. 

Medikamente auf keinen Fall selbständig an- oder absetzen - auch nicht hier fragen, sondern mit dem verordnenden Arzt besprechen.

Danke, ich denke die suizidgedanken hab ich unter Kontrolle. Und die Medikamente hab ich auf ärztlichen Rat abgesetzt, da sie anscheinend gefährlich für mich seien.

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Hallo

Klar alle paar Wochen, ist definitiv zu wenig. Du bräuchtest tatsächlich einen stationären, Aufenthalt in einer Psychsomatischen Klinik. Was michw undert, dass dir das deine Ärztin noch nicht empfohlen hat. Spreche sie an bevor es zu spät ist.

LG

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