Meine Mutter hat Krebs im Endstadium (Metastasen) und liegt bereits auf der Palliativstation. Lässt sich irgendwie einschätzen, wie viel Zeit ihr noch bleibt?

1 Antwort

Lieber quimby, ich kann Dein Anliegen sehr gut verstehen, aber - ich glaube, nicht einmal die behandelnden Ärzte können Dir auch nur auf die Woche genau sagen, wann Deine Mutter erlöst sein wird. Das kann leider recht kurzfristig kommen (muss aber nicht), und nur jemand wie Dein Vater, der täglich um sie ist, kann - vielleicht! - den nahenden Tod erkennen.

Mein Rat an Dich wäre: beziehe unbedingt Deinen Vater in Deine Überlegungen mit ein und wende Dich vertrauensvoll an ihn. Ihr habt doch, wenn ich das richtig sehe, beide denselben Wunsch: Deiner Mutter in ihren letzten Stunden nahe zu sein.

Dazu braucht man ja nun wirklich nicht plump zu fragen "wann wird sie sterben?". Sprich mit Deinem Vater, lass Dir ausführlich berichten, was der betreuende Arzt sagt, ob Deine Mutter "nur noch" schmerzfrei gestellt wird, ob sie ansprechbar ist oder im Dämmerschlaf, kurz: teile ihm mit, daß Du Dich gern von Deiner Mutter verabschieden würdest, wenn es denn soweit ist. Sprich mit ihm, ob und wie das - trotz der räumlichen Entfernung - möglich gemacht werden kann. Ermittle schon mal "probehalber", wie kurzfristig, in welcher Zeit und mit welchen Verkehrsmitteln Du wie schnell bei Deiner Mutter sein könntest, und sag das auch Deinem Vater. Er wird dann sicherlich - schon Deiner Mutter zuliebe - sein Möglichstes tun, um Dich rechtzeitig zu informieren.

Dies empfinde ich allerdings gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit und "mit Familie" als besondere Belastung, dieses ständige "Auf-dem-Sprung-sein". Deshalb überlege, ob es für Dich eine befriedigende Alternative wäre, bereits jetzt und geplant ein paar Tage, vielleicht ein verlängertes Wochenende, bei Deinen Eltern zu verbringen. Dann kannst Du in Ruhe mit Deinem Vater sprechen und vor allem mit Deiner Mutter, die vermutlich nicht jederzeit ansprechbar sein wird. Und dann nimm Abschied von ihr, mit all Deiner Liebe, und geh davon aus, daß Du sie in diesem Leben nicht mehr wiedersehen kannst. Denn so, wie Du ihren Zustand beschreibst, kann es jeden Tag geschehen, daß sie für immer einschläft. Drum mein Rat, nicht erst in den letzten Minuten (und dann vielleicht doch zu spät) zu ihr zu eilen, sondern zu einem Zeitpunkt, wo sie Dich (vielleicht) noch bewusst wahrnehmen und mit Dir sprechen kann.

Alles Liebe für Dich und Deine Familie!

Erstmal ein großes Dankeschön an euch Antwortenden ...bin zur Zeit bei meinen Eltern und werde sie mir nach erstmaligen Lesen, zu Hause bei mir nochmal intensiver lesen. :-)

Vg andre

0

Macht Magenkrebs Hirnmetastasen?

Meine Mutter, die an Magenkrebs im Endstadium leidet hat sich sehr verändert psychisch. Oftmals hat man den Eindruck, sie ist gerade gar nicht akutell da, sondern in einer ganz anderen Welt. Sie sagt Sätze die nicht zusammenhängen und sieht glaube ich auch Dinge, die nicht da sind, zumindest greift sie teilweise in die Luft. Kann das daran liegen, dass Magenkrebs auch Hirnmetastasen macht oder passiert das eher nicht bei dieser Krebsart?

...zur Frage

Wie hoch sind die Heilungschancen bei Hirnmetastasen nach Brustkrebs?

Hallo zusammen,

bei meiner Mutter wurde vor ca. einem Jahr Brustkrebs diagnostiziert, der erfolgreich behandelt wurde. Vor ca. 2 Wochen hatte meine Mutter auf einmal Schwindel, Übelkeit und leichte Bewegungsstörungen, weswegen sie sich nochmals durchchecken lies. Es wurden mehrere Knötchen im Gehirn festgestellt. Es sind Hirnmetastasen. Ich habe mal gelesen, dass bei den o.g. Symtomen ein Befall am Hirnstamm bzw. Kleinhirn vorliegt und das dies schwieriger zu behandeln ist. Ab nächsten Woche wird dann bei meiner Mutter eine Bestrahlung am Kopf vorgenommen.

Wie hoch sind die Heilungschancen bei multiplen Hirnmetastasen? Was für Nebenwirkungen können daraus erfolgen?

Vielen Dank.

Quimby

...zur Frage

Wie ist der Krankheitsverlauf bei Metastasen in der Leber?

Bei meinem Vater wurden Metastasen in der Leber entdeckt. Wie ist der Krankheitsverlauf und was erwartet uns?

...zur Frage

exxtreme angst vor diagnose vom arzt !

ich hab seit sa. so eine beule (ich glaub ein lymphknoten) am hals ist hart und tut weh....

mir war gestern ein bisschen schwindelig und übel....hab mir warscheinlich zu viele sorgen gemacht!

hab jetzt auch noch meine tage .

mein vater hat mit mir heute um 17 uhr einen arzt termin ! ich war seit 6-7 jahren nicht mehr da ! hab schon durchfall und bauchwenn und sittere überall !

ich hab panische ansgt :( aus meiner familie sind viele an krebs gestorben! und ich hab gehört wenn es hart ist ist es bösartig!

ich hab so angst und muss jetzt hier noch bis um 16 uhr auf der arbeit freundlich sein !

mein vater meinte er hat das zwar auch öffter gehaupt und das leigt an den hormonen aber ich glaub das nicht !

is das leukeie ? krebs ?

oh man -.-

...zur Frage

Brustkrebs - bin ich gefährdet?

Hallo, ich wüsste gern ob ich irgendwie besonders gefährdet bin an Brustkrebs zu erkranken. Und zwar wettert meine Mutter immer gegen meinen Vater, weil wir soviel Mist von ihm geerb haben, da seine Seite bzw Familie so .. Naja belastet ist mit krankheitskram. Vorallem haben so viele Frauen- wie auch meine Oma bzw seine Mutter- Brustkrebs bekommen. Ich würde gern wissen ob ich überhaupt gefährdet bin, da es ja väterlicher seits nur auftrat, die Seite meiner Mutter hatte noch nie Krebs. Hab was gehört dass väterlicher seits nicht ausschlaggebend sein kann, bzw nicht vererbt oder so? Kann mich jmd aufklären der es weiss :)? Danke!

...zur Frage

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit auf einen Krebsbefund?

Hallo, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit? Laut meiner Mutter ist meine Oma Väterlicherseits an Magenkrebs gestorben. Der Vater meiner Mutter ist an Speiseröhrenkrebs gestorben.- mein Urgroßvater mütterlicherseits soll auch an Krebs gestorben sein. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, oder?

Und da ich schon längerem Probleme mit meinem Darm habe, wird mir ziemlich mulmig.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?