Was sind die typischen Symptome für Pfeiffersches Drüsenfieber?

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1 Antwort

Im Erwachsenenalter kündigt sich der Krankheitsausbruch durch Fieber an.

Diesem kann eine Phase von bis zu zwei Wochen vorausgehen, in der grippeähnliche Symptome wie Müdigkeit, Hals- und Muskelschmerzen sowie eine Schwellung der Lymphknoten am Hals auftreten.

Die typischen Krankheitssymptome sind:

  • Fieber (bei über 90 Prozent der Erkrankten in den ersten zwei Wochen);

  • Halsentzündung mit geschwollenen Mandeln, auf denen sich ein dicker weißer Belag bildet (bei etwa 80 Prozent);

  • Bei etwa 95 Prozent der Erkrankten schwellen die Lymphknoten an Hals und Nacken, seltener auch in den Achselhöhlen oder am ganzen Körper schmerzhaft an;

  • Müdigkeit (kann einige Monate anhalten);

  • Muskel- und Kopfschmerzen;

  • Übelkeit und Oberbauchbeschwerden, die ein Zeichen für eine typische Vergrößerung der Milz sein können (in etwa 50 Prozent der Fälle)

  • Lebervergrößerung bei etwa elf Prozent und Gelbsucht (Ikterus) bei zirka fünf Prozent der Erkrankten;

  • Ausschlag, vor allem nach antibiotischer Behandlung mit Ampicillin;

Asymptomatische Verläufe sind besonders bei kleinen Kindern möglich.

In manchen Fällen verläuft die Erkrankung chronisch. Symptome wie Fieber, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, depressive Verstimmung, Antriebsschwäche und chronische Lymphknotenschwellungen können monate- oder jahrelang andauern.

(http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Pfeiffersches-Druesenfieber/Symptome/Pfeiffersches-Druesenfieber-Sy-7007.html)

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