Was sind die ersten Anzeichen für Pakinson?

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Anfänglich können die Symptome bei Parkinson sehr uncharakteristisch sein und beispielsweise an Beschwerden erinnern, wie sie bei rheumatischen Erkrankungen auftreten. So stehen oft erst schmerzhafte, überwiegend einseitige Muskelverspannungen der Schulter-Arm-Region im Vordergrund. Allgemeine Müdigkeit, depressive Verstimmungen, plötzliche Schweißausbrüche, Verstopfung oder innere Unruhe machen sich häufig vor den ersten Bewegungsstörungen bemerkbar.

Allmählich fällt es den Betroffenen schwerer, feinmotorische Tätigkeiten wie Schreiben, Kämmen, Zähneputzen oder Zuknöpfen einer Hose zu bewältigen. Mehrere Bewegungen abzustimmen, gelingt zunehmend schlechter.

Die Handschrift wird bei Parkinson kleiner und schlechter lesbar. Außerdem ändert sich der Gang. Die Betroffenen machen beim Gehen kleine Schritte und sind vornüber gebeugt. Die Arme schwingen weniger mit, dies zeigt sich anfangs besonders auf einer Seite. Zeitweilig zittern die Hände in Ruhe (Ruhetremor). Die Gesichtsmimik erstarrt zunehmend (sog. Maskengesicht), außerdem kann die Stimme etwas leiser werden.

Ein großer Teil der Betroffenen hat bereits im Frühstadium der Parkinson-Erkrankung Schlafstörungen: Sie rudern mit den Armen, schlagen um sich und sprechen im Schlaf.

http://www.onmeda.de/krankheiten/parkinson-symptome-1472-5.html

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