Was sagt der Rheumafaktor aus?

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Wenn Beschwerden bestehen und ein Rheumafaktor positiv ist, kann man schlecht sagen, dass der Patient gesund ist. Den Rheumafaktor al s einzigen Faktor gibt es ohnehin nicht. Es gibt bestimmte Faktoren für die Rheumatoide Arthrits, bestimmte Antikörper für die Kollagenosen wie z.B. Lupus u. darin enthalten auc wieder ganz bestimmte Werte für den Lupus od. eine andere bestimmte Kollagenose. Dann gibt es wiederum rheumatische Erkrankungen wie. z.B. der Morbus Bechterew u. verwandte Erkrankungen, die gar keine bestimmten Werte haben. Es gibt abr auch einen Gen-Faktor der häufig bei rheumatischen Erkrankungen gefund wird. Das ist aber auch kein Rheumafaktor, den können Gesund haben, aber man weiß dass bei Menschen mit diesem Faktor öfter rheumatische Erkrankungen ausbrechen. Ist alles recht kompliziert.

Rheumafaktor – was sagt er aus?Der „Rheumafaktor“ ist ein im Rheuma-Verdachtsfall heute routinemäßig bestimmter Parameter im Blutserum. Dabei handelt es sich um nachweisbare Antikörper, aber nicht gegen einen von außen eingedrungenen Krankheitserreger, sondern ein körpereigenes Eiweiß – man spricht daher von Autoantikörpern. Der Rheumafaktor spielt eine wichtige Rolle bei der Diagnose der Rheumatoiden Arthritis, aber auch z. B. des systemischen Lupus Erythematodes oder des Sjögren-Syndroms. Dabei reicht der Nachweis des Rheumafaktors allein allerdings nicht aus – es steigt lediglich die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei der Erkrankung des Patienten um Rheuma handelt.

http://www.orthopress.de/inhalte/inhalte.php?inhalt_id=168

gruß berta

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