Was sagt der Bauchumfang über die Gesundheit aus?

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4 Antworten

Ich bin der gleichen Meinung wie diaetfrust1. Meine Mutter war immer leicht übergewichtig und ist 98 jahre alt geworden, war beweglich und hatte gesunde Organe.

Das Bauchfett ist das eigentlich schädliche Fett. Je mehr sich in diesem Bereich anlagert, desto größer wird das Risiko für Herz- Kreislauf- Erkrankungen. Das Fett legt sich um die inneren Organe und schädigt diese. Darum ist der Bauchumfang ein wichtiger Indikator, er wird mit dem Hüftumfang in Bezug gesetzt: Taillienumfang durch Hüftumfang sollte bei Männern nicht über 1,0 liegen, bei Frauen nicht über 0,85.

hallööchen, WARUM ist das denn so? zusammenhänge und fakten sind meines erachtens zur erkenntnis wichtig. aus der erkenntnis wächst die bereitschaft zur veränderung...(meine eigene erfahrung) alles gute

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Die Verteilung des Körperfetts ist wichtig, um sowohl das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen als auch für Diabetes beurteilen zu können. Bei der Fettverteilung wird in einen sogenannten Apfeltyp und in einen Birnentyp unterschieden. Beim Apfeltyp und das trifft vorwiegend auf übergewichtige Männer zu, sammelt sich das Körperfett am Bauch, am Rücken und an den inneren Organen an. Daher auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und für Diabetes. Deswegen wird auch bei Männern der Bauchumfang gemessen. Beim Birnentyp sammelt sich das Körperfett an den Hüften, Oberschenkeln und am Po an. Das ist vorwiegend bei übergewichtigen Frauen zu finden.

Der Bauchumfang sagt eigentlich nichts über den Gesundheitszustand der jeweiligen Person aus. Genauso wenig, wie Übergewicht ein Indikator für Krankheit ist. Um sich über den Gesundheitszustand eines Menschen ein Urteil bilden zu können, muß "innen und außen" geschaut werden. Übergewicht und zu großer Bauchumfang können ein Risikofaktor für Erkrankungen wie Diabetes II, Herz-Kreislauferkrankungen sein. Aber Übergewicht kann lt. BMI auch ein Schwergewichtsboxer haben, der fast nur aus Muskeln besteht. Also müssen noch andere Daten erhoben werden (Blutfettwerte, Cholesterin, Blutdruck, Harnsäure usw.), um den Gesundheitszustand zu beurteilen.

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