was passiert wenn die AOK merkt das die AU gefälscht ist?

3 Antworten

Die Krankenkasse kann es raus bekommen. Krankengeld futsch, Rückzahlung fällig, Strafzahlung oder wegen Versicherungsbetrug auch Haftstrafe möglich. Ein Betrug der Krankmeldung rechtfertigt die Krankenkasse zu fristlosen Kündigung. Dazu ist ein Arbeitgeber berechtigt fristlos zu kündigen, da ihm auch ein Nachteil entsteht.

Da hier dann ein Betrug vorlag, wäre der Versicherungsnehmer möglicher Weise vorbestraft und hat so schlechtere Karten für einen neuen Arbeitsplatz.

Als Kann-Regelung liegt hier der Betrug in Verbindung mit seinem Arzt vor. Dieser wäre dann berechtigt die Behandlungen auf reine Notfallbehandlungen zu begrenzen. Das wäre auch nicht so schön. Er darf einen Patienten nicht sterben lassen, aber darüber hinaus darf er Behandlungen verweigern. Die Krankmeldung wurde ja dann unter seinem Namen gefälscht und mit seinem Namen Betrug begangen.

Zu Deutsch: das hätte deinem Bekannten vor der Fälschung klar werden müssen.

Als Haftstrafe drohen bis 5 Jahre Haft, die Bandenmäßig bis 10 Jahre erhöht werden kann.

Sollte die Krankenkasse dies herausfinden, kann Dein Freund mit einer Anzeige wegen Betruges rechnen.

Wie wahrscheinlich dies ist, möchte ich nicht erörtern !

lol

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Wenn die KK das herausbekommt, wird er unberechtigt erhaltenes Krankengeld zurückzahlen müssen und er wird eine Strafanzeige wegen Betruges bekommen.

Danke!!

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