Was lieg vor, wenn sich Wasser im Hoden bildet?

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1 Antwort

Eine Hydrozele (Wasserbruch) ist eine Flüssigkeitsansammlung im Hodensack. Sie ist entweder angeboren oder entwickelt sich im Lauf des Lebens. Häufig bildet sich die Hydrozele von selbst zurück. Wenn nicht, erfolgt eine operative Behandlung, wobei die Prognose gut ist.

Die Symptome der Hydrozele sind in der Regel gering ausgeprägt. Häufig verläuft die Wasseransammlung am Hoden – besonders im Frühstadium – ohne Beschwerden. Mit zunehmender Schwellung des Hodens sind allerdings Schmerzen, Druck- oder Schweregefühl möglich.

Zu den möglichen Ursachen zählen Hodenentzündungen beziehungsweise Nebenhodenentzündungen, Verletzungen oder Gewalteinwirkungen und auch Hodentumoren. Der Auslöser für die Wassereinlagerung bei der sekundären Hydrozele ist ein Ungleichgewicht zwischen der Bildung der Hodenhüllenflüssigkeit und deren Wiederaufnahme (Resorption): Der Körper bildet entweder zu viel Hodenhüllenflüssigkeit oder nimmt zu wenig wieder auf.

Bei der Hydrozele (Wasserbruch) richtet sich die Therapie nach der Ursache für die Flüssigkeitsansammlung und den daraus entstehenden Symptomen.

Die gegen eine sekundäre Hydrozele eingesetzten Therapie sollte zunächst darauf abzielen, die auslösende Ursache zu beseitigen. Dadurch bildet sich die Wasseransammlung im Hoden häufig von selbst zurück. Ist keine Ursache nachweisbar oder bleibt die Hydrozele trotz fehlender Ursache bestehen, ist es ratsam, sie bei Beschwerden durch eine Operation zu beseitigen.

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