Was kann man gegen heftige Panikattacken machen?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Ursprung Deiner hypochondrischen Phobien war ja das "Herzrasen", damals als Fünfzehnjähriger. Hätte Dir damals jemand gesagt und klar gemacht, dass dies bei vielen Menschen sowohl im Wachstumsschub, als auch in der Pubertät, und erst recht wenn beides gleichzeitig stattfindet, recht häufig vorkommt, aber nicht gefährlich ist, dass Du keine Bange mehr zu haben brauchst, dann hätte sich Deine kindliche Angst vermutlich gelegt und alles wäre gut.

Was ich damit meine ist, dass es nur die Unwissenheit in bestimmten Belangen ist, die bestimmte Ängste der Menschen auslöst und schürt. Daher bin ich in solchen Fällen immer sehr dafür, dass der betroffene Mensch sich schlau macht, die Unwissenheit hinter sich lässt. Damit er weiß was los ist, wenn er hier und dort mal ein "Zippen" spürt, statt völlig unnötig in Panik und Lebensangst zu verfallen.

Daher mein Rat, kauf Dir ein gutes Buch über Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers (statt im Net zu googlen). Ich gebe Dir einen Link zu einem sehr guten Lehrbuch es ist für Laien geschrieben, die einen Beruf in der Medizin erlernen wollen, auch ich hatte dieses Standardwerk. 

Wenn Du dieses Buch gelesen hast, wirst Du sehr viel wissender sein und über manche Panikattacke im Nachhinein lächeln und Dir denken, ach was war ich doch ein Dummerchen.

Zusätzlich empfehele ich Dir Vitamin B-Komplex zu nehmen, denn das ist für Dein strapaziertes Nervenkostüm die beste Nahrung. Auch hierzu ein Link, diese Vit.-B nehme ich auch, sie sind sehr gut weil die Tablette den ganzen Tag über verteilt die Bs abgibt. Und wenn Du willst, noch ein Link über Johanniskraut, auch dies nehme ich, es macht so locker und gelassen, dass ich mich über blöde Fragen hier auf GF viel weniger aufrege ;-))

Aber sobald Du das Buch verinnerlicht hast, wirst Du diese Nahrungsergänzung vielleicht nicht mehr benötigen.

Solltest Du der Meinung sein, das sei alles Quatsch, na dann musst Du Dich vom Therapeuten behandeln lassen, also geh zu einem Psycho-Doc und lass Dich analysieren. 

https://www.buecher.de/shop/altenpflege/der-mensch-anatomie-und-physiologie/schwegler-johann-s--lucius-runhild/products_products/detail/prod_id/42913071/

Dieses Buch gibt es gebraucht bei Amazon ab ca. 13€. Die gebrauchten sind zwar etwas älter, aber an der Anatomie hat sich seither nicht geändert.

https://www.feelgood-shop.com/vitamin-b-50-complex-time-released-alle-b-vitamine-hochdosiert.html

https://www.feelgood-shop.com/nerven-balance-complex-mit-johanniskraut-gegen-depressionen.html

Danke für den Stern. Ich hoffe, Dir geht´s wieder gut, lG

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Hallo!

Das wahrscheinlich einzige, was dir wirklich helfen wird ist eine psychotherapeutische Therapie. Ich glaube, das hat sich bei dir alles schon so festgesetzt, dass du alleine, ohne professionelle Hilfe, keine Chance hast, da rauszukommen. Vielleicht sprichst du einfach mal mit deinem Hausarzt und bittest diesen, dir bei der Suche nach einem geeigneten Therapeuten zu helfen. 

Leider wird es wahrscheinlich etwas länger dauern, bis du einen Termin bei einem Therapeuten bekommst. Bis dahin solltest du mal versuchen, Entspannungstechniken zu lernen. Z.B. progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Kurse gibt es manchmal über die VHS oder frag mal bei deiner Krankenkasse nach. 

Alles Gute und viel Erfolg!

Also ich hatte auch eine Zeit lang Panikattacken in bestimmten Situationen und ich muss ehrlich sagen ich habe mich erfolgreich mit Homöopathischen Mitteln behandelt. Da ist es natürlich auch wieder die Sache ob man an die Wirkung glaubt aber ich bin überzeugt davon, alleine durch den Beweis dass es funktioniert hat und das schon bei mehreren Problemen. Ich habe Aconitum im akuten Anfall genommen und von meiner Homöopathin Opium in sehr geringer Dosis einmalig um mein "Grundstresslevel" runter zu regulieren. Zusätzlich hatte ich Tropfen mit Melissenextrakt zur Beruhigung im akuten Anfall falls ich das Aconitum nicht nehmen konnte (zum Beispiel weil ich ein Minzkaugummi gekaut habe).

Mittlerweile habe ich nur noch sehr sehr selten Panikattacken, da ich das Aconitum IMMER bei mir habe in meiner Jacken- oder Hosentasche. Das vermittelt dir das beruhigende Gefühl, dass WENN es doch mal passieren sollte, dass du was da hast um dich direkt wieder herunter zu bringen.

Ich hoffe das hat dir geholfen! Ausprobieren schadet nicht ;)

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