Was kann langfristig passieren, wenn man leichtes Asthma nicht behandelt?

3 Antworten

Wenn Dein Asthma leicht ist, dann kann es halt sein, dass es unbehandelt seinen normalen Lauf nimmt und evtl. schlimmer wird. Die Nebenwirkungen müssen nicht auftreten. Sofern Du den Eindruck hast, dass Dir Dein Spray für den Bedarf reicht, dann ist das auch in Ordnung. Allerdings sollte man diese Sprays für den Bedarf nicht zu oft einnehmen (z.B. täglich mehrmals). Dafür sind sie nicht gedacht. Dein Augenarzt könnte vielleicht mit Deinem Lungenarzt Kontakt aufnehmen und gemeinsam könnten sie überlegen, welches Kortisonspray in Deinem Fall die bessere Wahl ist. Bei den regelmäßigen Kontrollen solltest Du erwähnen, dass Du das Kortisonspray nicht einnimmst.

Ein allergisch bedingtes Asthma muss ja eine Allergie auslösende Substanz als Ursache haben.

Die Angabe fehlt leider. Solltes es Dir gelingen, den Kontakt mit diesem Allergen ständig zu vermeiden, ist auch kein Kortison-Spray zur Behandlung erforderlich, dann ist auch keine Verschlimmerung des leichten Asthmas zu erwarten.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Du könntest versuchen, die Milchprodukte ersatzlos wegzulassen (und bitte keine Maske tragen!), das hilft oft schon. Milchprodukte führen sehr häufig zur Schleimbildung. Bei manchen Menschen auch Getreide.

Um die Schleimhäute zu stärken, helfen B-Vitamine und Magnesium.

Gegen übermäßige Schleimbildung hilft Spitzwegerich und Gundermann. Pflücken, abreiben und essen.

Es besteht zumindest im ÖPNV und auch in Geschäften eine Maskenpflicht! Da vom Tragen einer Maske abzuraten finde ich ehrlich gesagt unmöglich. Außerdem sind diese ganzen Horrorszenarien, die mit den Masken verbunden werden, völliger Blödsinn!

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@Lexi77

Ich habe Kontakt zu einer Lidl-Verkäuferin, die mir regelmäßig erzählt, wie die Menschen darunter leiden. Mehrere Male jeden Tag (!) bittet sie Asthma- und COPD-Patienten, ihre Maske abzunehmen, wenn sie da japsend und mit Schweißperlen auf der Stirn stehen.

Neulich musste einer eine ganze Weile da sitzen, bis er wieder zu Luft kam. Neben Asthma hatte er allerdings auch einen Herzschrittmacher.

Es ist unverantwortlich, was da von oben einfach so verordnet wird!

Manche Menschen vertragen einfach diese Masken nicht, und wenn sie nur diese 5min im Laden getragen werden müssen. Im Bus sitzt man ja leider viel länger.

Ich persönlich bekomme so schon schlecht Luft durch meine Milcheiweißallergie. Neulich 3 TL Joghurt genascht, und schon ist wieder alles verkrustet, trotz Nasentropfen und Bepanthensalbe. Da versuche ich es immer erstmal ohne Tuch.

Die armen Menschen, die unter Blütenpollen leiden!

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@Hooks
Die armen Menschen, die unter Blütenpollen leiden!

Interessanterweise profitieren diese Menschen sogar von der Maske, da nicht so viele Pollen in die Atemwege gelangen können.

Und Asthma oder COPD-Patienten dürfen sich bei ihrem Arzt eine Bescheinigung holen, dass die gar keine Masken tragen müssen. Wenn sie es trotzdem tun, dann ist es deren persönliche Entscheidung.

Und zu der angeblichen Gefahr, die durch das Tragen einer Maske entsteht, lies bitte mal folgendes, was eine Ärztin dazu geschrieben hat (bei der Frage ging es genau darum, ob Masken für verstärkte Beschwerden bei den Trägern verantwortlich sein könnten):

"Ich bin Fachärztin für Anästhesie und Intensivmedizinerin. Diese Themen sind mein täglich Brot.

Ich versuche mich deshalb mal in einer Erklärung für Laien.

Also: Erstens ist die Lunge von innen immer feucht. So wie der Mund beispielsweise.

Dass sich in der Lunge krankhaft viel Wasser ansammelt, gibt es beispielsweise beim Lungenödem. Das kommt aber definitiv nicht durch Atemmasken zustande, sondern beispielsweise durch eine eingeschränkte Herzpumpleistung, so dass Flüssigkeit aus den Blutgefäßen in die Lungenbläschen abgepresst wird.

Zweitens geht es bei der fraglichen erhöhten CO2-Rückatmung um die vermeintliche „gesteigerte Totraumventilation“, das wäre aber nur machbar, wenn man sich eine Plastiktüte über den Kopf zieht. Masken sind problemlos gasdurchlässig. Auch wenn sie nass sind.

Drittens: das unangenehme Gefühl kommt eher dadurch, dass man warme feuchte Luft einatmet und das nicht gewohnt ist.

Babys und Kinder sollen die ersten zwei Jahre übrigens vor allem deshalb keine Masken tragen, weil sie Nasenatmer sind und die Gefahr besteht, die Nase abzudrücken oder sich zu strangulieren.

Wenn jemand wirklich nachlesen will, wie das alles funktioniert, empfehle ich einen Exkurs in Lungenanatomie, den speziellen Aufbau der Alveole, Pneumozyten Typ 1 und 2 und die Funktion der Alveolarmakrophagen, Aufgabe des Surfactant, Physik hinsichtlich Konvektion, Strömungsgesetzen, Gasgesetz nach Dalton, die Alveolargasgleichung, das Ficksche Gesetz und ansonsten Zusammensetzung der Atemgase, Citratzyklus und arterielles Sauerstoffangebot, Ventilations-Perfusionsverhältnissen, respiratorischem Quotienten, Atemmechanik, Blutgasanalyse, Hüfner-Zahl, Hämoglobin-Ketten, Sauerstoffbindungskurve, 2,3-Bisphosphoglycerat und Sauerstoffaffinität...

Falls wieder jemand anderer Meinung ist:

Fragt doch eure Bekannten mal, was passiert, wenn man Kohlendioxid rückatmet und wie der Körper reagiert.

So lange dann nicht solche Worte wie „respiratorische Azidose, Chemorezeptoren, Medulla oblongata oder Hyperkapnie“ fallen, hat derjenige keine Ahnung.

Und zur Lächerlichkeit dieser in dem Zusammenhang oft zitierten Doktorarbeit von 2004:

Wer dieses Pamphlet aus in Buchstaben geronnene Inkompetenz als solche verfasst bzw. durchgehen hat lassen, ist eine Schande für die Wissenschaft.

Um nur einige Kritikpunkte zu nennen:

Der Normbereich des arteriellen CO2-Partialdrucks liegt bei 35-45 mmHg. Im Mittel wurde bei dieser Doktorarbeit ein Anstieg von 5,5 mmHg verzeichnet. Das ist vergleichsweise NICHTS. Das puffert der Körper einfach weg.

Die verwendete Messmethode ist abgesehen davon fragwürdig. Bei Erwachsenen ist eine transkutane Messung absolut unüblich, normalerweise wird eine Haupt- oder Nebenstromkapnometrie der Atemluft verwendet, da der alveoläre CO2- Gehalt fast 1:1 dem Blut entspricht. Noch besser: bei der arteriellen Blutgasanalyse wird direkt arterielles oder bei der kapillären BGA arterialisiertes Blut gemessen.

Und nirgendwo ist in der Doktorarbeit ein Signifikanzniveau definiert. Sowas macht man üblicherweise mit Statistik. Stichwort „p-Wert“ und alles was da dran hängt.

Peinlich und weit weg von den üblichen wissenschaftlichen Standards.

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@Lexi77

Und auch das ist interessant (hier ist es zwar für Kinder geschrieben, gilt aber auch für Erwachsene):

Weil das gerade viral geht" (und viele Eltern verunsichert sind)..., schreibt der 'Kinderdok' heute bei Twitter zum Thema "Mund-Nasen-Schutz":

"- MNS (Mund-Nasen-Schutz) können Kinder tragen, wenn sie ihn tolerieren (ab ca 3-4 Jahren?)

- Nur selbstgenähte oder einfache MNS verwenden, keine FFP

- Schal oder Buff u.ä. tuts auch (für die Maskenpflicht)

- Wenn durchfeuchtet = Wechseln

- Es entsteht *keine* Bakterienansammlung in der Maske, die jemanden krank macht = das sind die *eigenen* Bakterien

- MNS sind keine Plastiktüten = Risiko der Rückatmung von CO2 geht gegen Null = Es entweicht genug

CO2 an der Seite oder durch die Poren des MNS.

- Bei Atemnot setzt ein Kind eine Maske sicherlich ab.

- Siehe Krebsstationen = Dort sind schon immer (auch kleine) Kinder mit MNS, ist nie ein Problem."

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@Lexi77

Ich habe bei geistig Behinderten gearbeit und weiß, daß man bei gewissen Hirnverletzungen zur Therapie in eine Tüte atmet. Aber das ist eine Therapie, kein Alltagsgeschehen.

Ich habe mehrere Ärzte gehört, die vor einer Maske im Alltag warnen; einer ist HNO-Arzt.

Vor allem ist das Gefühl, keine Luft zu bekommen, verantwortlich für die Panik. die wiederum zur Luftnot führt. Dagegen nutzen all die guten Ausführungen Deiner Ärztin nichts.

Es hat schon einen guten Grund, warum in unserem Gesetz das Tragen von Masken verboten ist.

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@Lexi77

Ja, das ist alleskeinProblem.

Aber weil es sowieso Schwachsinn ist, am Ende einer Epidemie mit Maskentragen anzufangen, muß man sich das nicht angewöhnen.

Die Fallzahlen stiegen an nach Einfüphrung der Maskenpflicht in Jena, das sollten wir im Hinterkopf behalten dabei.

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@Hooks

Natürlich hat es Sinn gemacht die Maskenpflicht auch später einzuführen, nämlich zu dem Zeitpunkt als die Beschränkungen zum Teil wieder aufgehoben wurden und die Leute wieder mehr Kontakt zueinander hatten. Und in Jena gab es u.a. nach Einführung der Maskenpflicht deutlich weniger Infektionen!

Aber ich glaube, hier lohnt es sich nicht, weiter mit dir zu diskutieren.

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@Lexi77
Und in Jena gab es u.a. nach Einführung der Maskenpflicht deutlich weniger Infektionen!

Quelle?

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