Was kann das für ein Magenproblem sein?

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1 Antwort

Die geschilderten Symptome könnten auf ein Problem der Bauchspeicheldrüse hinweisen. Das Pankreas stellt Enzyme zur Aufspaltung der Nahrung her. Kann es dieser Aufgabe nur ungenügend nachkommen, kommt es u.a. zu Gewichtsverlust, Übelkeit und Fettstühlen. Falls noch nicht geschehen, wäre eine Stuhluntersuchung anzuraten, um die Pankreas Enzyme darin bestimmen zu lassen. Erniedrigte Blutwerte der fettlöslichen Vitamine (A,D,E,K), sowie  von Kalzium, Kalium, Eisen, Vitamin B12 können einen Hinweis für eine mögliche Erkrankung geben. Wurden diese Stoffe im Zuge der beiden Blutuntersuchungen mit angeschaut?

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Roman4092 31.07.2016, 21:11

Hallo Abbel. Ich habe 2 mal ein grosses Blutbild machen lassen und meine Beschwerden sowie Befürchtung mit der BSD geäussert, jedoch deute laut den Ärzten nichts darauf hin. Lipase, Animase, Vitaminwerte etc. alles i. O. Stuhluntersuch wurde noch nicht gemacht, aber Ultraschall wie auch MRT zeigte keine entzündlichen Auffälligkeiten...

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Roman4092 31.07.2016, 21:23
@Roman4092

Was soll ich denn noch machen. -.- Ich bin noch nicht mal 30 und renne nun seit 2 Monaten umher ohne nennenswerte Befunde.. Ein MRT, welches ich erst letzten Mittwoch gemacht habe, sollte doch auch endlich mal Aufschluss geben..

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Roman4092 31.07.2016, 21:26
@Roman4092

Ach ja ich nehme Esomeprazol 40 mg aber nützen tuts mir wenig..

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abbel 31.07.2016, 21:39
@Roman4092

Wurde eine der Blutuntersuchungen während der einwöchigen Stuhlveränderungen gemacht? Eine chronische Pankreatitis verläuft schubweise, der Lipase-Wert im Serum liegt während der beschwerdefreien Zeit im normalen Bereich. Außerdem gestaltet sich eine Frühdiagnose schwierig, da bildgebende Verfahren erst im Spätstadium Aufschluss geben können. Wurden Zöliakie, Diabetes mellitus und Schilddrüsenüberfunktion bereits ausgeschlossen?

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Roman4092 31.07.2016, 21:58
@abbel

Hey, als die Blutuntersuchung gemacht wurde, war mein Stuhl eig. ok. Mich beschäftigt die permanente Übelkeit viel mehr... mein Magen (oder Darm?) rumort teilweise die halbe Nacht durch.. Diabetes ist ausgeschlossen, Blutzucker ist völlig i. O. Schilddrüse habe ich vor ca. 1.5 Mt. untersuchen lassen, weil bei mir komischerweise alles mit einer "verspannten" Halsseite begann. Dann kam nächtliche Übelkeit (immer so um 2:00 Uhr) ohne erbrechen, daraufhin Magenspiegelung (Speiseröhrenentzündung) und das Esomeprazol und just ab dann ganz diffuse (meiner Meinung nach Angststörungen) wie schlaflos, schwindel etc. Dann war der Stuhl ca. 3 Tage nach Einnahme des Medikaments verändert (beinahe gelb, darum liess ich mich auf Diabetes testen) und dann war die Stuhlfarbe 2 Wochen später wieder normal. Was immer etwa gleich geblieben ist, ist die latente Übelkeit (meist 2 Std. nach dem Essen verstärkt) und das Magenrumoren Nachts. Auch Schonkost ohne Milchprodukte brachte mir noch nix. Alkohol habe ich eingestellt und rauchen tu ich noch so 1 Kippe pro Tag. Mir macht das mittlefweile wahnsinnig Angst, eigentlich habe ich schon fast mit dem Leben abgeschlossen, Spass macht mir aufgrund Übelkeit praktisch nix mehr und mir der Chron. BSD habe ich mich innerlich bereits iwie abgefunden, auch wenn alle Ärzte dies für extreeem unwarscheinlich halten...  wieso auch immer. Kennst du dich denn in dem Gebiet etwas aus? Sende dir, wenn du magst sonst morgen gerne mal meine Blutwerte.

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abbel 01.08.2016, 17:02
@Roman4092

Der Arzt hat dir die Diagnose Reizdarmsyndrom gestellt, konnte dich aber noch nicht zufriedenstellend behandeln. Gehe entweder nochmal zu ihm hin und rede über die unzureichende Therapie oder hole dir von einem anderen Arzt eine zweite Meinung ein. Und auch die Naturheilkunde hat einiges zu bieten! Bei deinen Beschwerden würde dir eine Darmreinigung, zusätzlich zur konventionellen Therapie (sofern diese denn nötig ist), sicher wieder mehr Lebensqualität verschaffen. 

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Roman4092 01.08.2016, 23:03
@abbel

Danke für dein Feedback. Das mit der beschwerdefreien Zeit ist so eine Sache... die gibt es bei mir seit nun 2 Monaten nicht, die sind ununterbrochen da und zwar nicht so fest, dass ich schier draufgehe, aber trotzden sehr einschneidend (v.a. die Übelkeit). Meine Psychologin meint schon von Beginn an "psychosomatisch". Ich weigerte mich aber, Medikamente gegen eine Angststörung zu nehmen.. seit heute ist das anders, ich gebs auf. Ich habe dermassen Schiss vor dieser Erkrankung und noch jeder Arzt meinte, da sei nix mit der BSD. Heute meinte der eine von der KK, das ist zu 100% psychisch bei ohnen, machen sie noch den Stuhltest wenn es ihrer armen Seele gut tut. Ich habe nun zum letzten mal sämtl. Befunde inkl. MRT an einen Top-Chirurgen mit Schwergewicht Pankreas gesendet und wenn der meint, da ist nichts, mache ich noch den Stuhltest und dann gehts started ruckzuck eine Psychotheraphie. 

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Roman4092 01.08.2016, 23:11
@Roman4092

Achja, als Ergänzung: Das Einzige, was sich in den 2 Monaten mal geändert hat, war die Stuhlfarbe und die Verdauungsstärke. Beides ist soweit eig. wieder "normal", die restlichen Symptome bestimmen aber die grosse Mehrheit des Tages.

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abbel 02.08.2016, 13:05
@Roman4092

Wenn dem so ist, dass es psychosomatisch bedingt ist, würde ich dir einen Besuch beim klassisch homöopathisch arbeitenden HP empfehlen. Da ist der Aufwand eventuell geringer als bei einer komplett durchgeführten Psychotherapie. ;-) Alles gute für dich.

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