was ist ungefährlicher für einen Neuling, Meditation, Selbsthyphose oder Autogenes Training?

3 Antworten

Man sollte in solche Methoden hineinwachsen, das heißt sich erstmal intensiv damit beschäftigen, Literatur lesen und sich Videos von solchen Sitzungen anschauen. Dann hat man schon ein Gefühl, was einen anspricht und was nicht. Wenn man dann was für sich gefunden hat, ist es sehr gut einen Kurs zu belegen und es zu vertiefen. Für welche, die sich noch nie mit Entspannung befasst haben, würde ich progressive Muskelentspannung empfehlen, die man sehr leicht von einer CD erlernen kann, die entkrampft und den Muskeln mehr Sauerstoff zuführt. Man kann da eigentlich nicht viel falsch machen, aber viel für sich gewinnen.

Auch ich würde einem Neuling Autogenes Training empfehlen, da dies wesentlich leichter zu erlernen ist und man kann es im Alltag jederzeit anwenden. Es ist ein reines Entspannungstraining und wenn man es mal gut beherrscht gibt es nichts schöneres. Vor allen Dingen man kann sein vegetatives Nervensystem das für die elementaren Körperfunktionen verantwortlich ist sehr gut steuern.

Selbsthypnose lernst Du in einer Stunde. Autogenes Training dauert weitaus länger und ist nicht für jeden geeignet (manche kommen mit den direkten Suggestionen nicht gut zurecht). Meditation ist ein lebenslanges Projekt.

Gegenfrage: was sollte an einer der genannten Methoden gefährlich sein? Du kannst eigentlich nichts falsch machen.

Mein persönlicher Geheimtipp: besorge Dir eine gute Yoga Nidra Cd und lege los. Sehr tiefer, sehr angenehmer Entspannungszustand, der einer Tiefentrance in nichts nachsteht.Yoga Nidra ist der dynamische, der bewusste Schlaf, und wird auf dem Rücken liegend ausgeübt (also keine Verrenkungen). Der Körper schläft, das Bewusstsein ist jedoch aktiv. Die Schnelligkeit der Anweisungen zur Körperentspannung ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man die CD 3-5x gehört hat, geht das in Fleisch und Blut über.

http://www.yoga-anandaverlag.de/yoga-nidra-3-cd

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