Was ist Rheuma?

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Bei Rheuma unterscheidet man degenerative und entzündliche rheumatische Erkrankungen. Die häufigste entzündliche Form ist die rheumatoide Arthritis. Das Immunsystem, die körpereigene Abwehr, greift fälschlicherweise die eigenen Gelenke und verschiedene Gewebe an und zerstört sie. Frauen sind von Rheuma häufiger betroffen als Männer. Die für eine rheumatoide Arthritis typischen Symptome sind:

nächtliche und morgendliche Gelenkschmerzen

Morgensteifigkeit der Gelenke von mehr als 15 Minuten

die Gelenke schwellen an, typischerweise in den Fingergrund- und den Fingermittelgelenken

allgemeines Krankheitsgefühl mit Müdigkeit und Erschöpfung

Obwohl auch gutartige Verläufe vorkommen, schreitet die rheumatoide Arthritis meist allmählich fort. Gelenkzerstörungen sind fast immer nach einigen Jahren im Röntgenbild zu sehen.

Eine Heilung der rheumatoiden Arthritis ist bislang nicht möglich. Ziele der Therapie sind daher, die Schmerzen und Entzündungen zu lindern, die Gelenkbeweglichkeit zu erhalten und Gelenkdeformierungen zu verhindern. Die wichtigste Maßnahme besteht in einer sinnvollen Bewegung. Eine Schonung oder eventuell sogar Ruhigstellung der betroffenen Gelenke zur Schmerzstillung hilft dagegen nur kurzfristig.

Auszug aus:

http://www.onmeda.de/krankheiten/rheumatoide_arthritis.html

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