Was ist Otosklerose?

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Die Otosklerose ist eine Erkrankung des Mittel - und Innenohrs, bei der es durch Knochenneubildung, v.a. im Bereich des Steigbügels und des ovalen Fensters, zur Verknöcherung kommt. Dadurch wird die normalerweise elastische Aufhängung des Steigbügels in unbeweglichen Knochen umgebaut, was die Schallübertragung zum Innenohr behindert. Es entsteht eine Schallleitungsschwerhörigkeit.

Druck im Ohr - Zum Arzt?

Hallo,

in letzer Zeit musste ich sehr häufig zum Arzt und bevor ich jetzt wieder hingehe, würde ich gerne wissen, ob es nötig ist oder sich in Eigenregie lösen lässt.

Vor ein paar Wochen hatte ich während einer Vorlesung plötzich das Gefühl auf dem linken Ohr schlechter zu hören - ich vermutete dann, dass es an einem Pfropf liegt, der sich im Ohr gebildet hatte. Hab mir ein Spray dagegen besorgt und das brachte Linderung und ich hatte keine Probleme mehr. Vor einer Woche begann das Spiel dann aber von vorn, mit dem Unterschied dass das Spray nichts bringt. Ich kann nicht genau sagen, ob ich schlechter höre aber ich verspüre teils starken Druck im Ohr, als wäre Wasser drin und höre/spüre von Zeit zu Zeit meinen eigenen Puls im Ohr. Weiterhin habe ich das Gefühl, dass mein Hals zugeschnürt wird - als wäre er vollkommen verspannt. Deswegen habe ich derzeit die Vermutung, dass es an Verspannungen liegen könnte, wüsste aber nicht ob und warum mein Ohr davon in Mitleidenschaft gezogen werden würde? Angenehm ist das Ganze nicht - aber es kommt und geht in seiner Ausprägung über den Tag und ich möchte nicht schon wieder - wohlmöglich unnötig - zum Arzt gehen.

Kennt das jemand und könnte eventuell Rat geben, wie es sich lösen lässt? Und sollte ich doch zum Arzt gehen: Brauche ich erst eine Überweisung oder kann ich mir einfach beim HNO einen Termin vereinbaren?

Vielen Dank!

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Hilft ein Hörgerät nach Cholesteatom?

Hallo, ich ärgere mich seit nunmehr knapp 15 Jahren mit den Folgen meines Cholesteatoms rum. Als ich damals die Diagnose bekam, wusste ich als 10 jähriger Steppke noch nicht wirklich etwas damit anzufangen. Jedoch waren die Symptome vor der OP schon so beunruhigend, dass auch die Ärzte mich direkt nach Kiel in die Uniklinik verwiesen, wo mich dann schliesslich auch ein Professer höchstpersönlich operierte. Die erste Operation dauerte dann 4,5 Stunden und das Cholesteatom hatte schon viele Teile meiner Gehörknochen angegriffen bzw. soweit zerstört, dass diese nicht mehr zu retten waren.

Soweit so "gut". ein halbes Jahr später gab es dann die Aufbauoperation. In dieser wurde mir Knorpel aus der Ohrmuschel genommen um die kaputten Knöchelchen nachzuformen.

Der Erfolg hielt sich in Grenzen und das Hören war seit dem das Nervigste, was ich kennengelernt habe.

Nach einem Jahr ca. wurde dann bei einem Hörtest und der Kontrolle festgestellt, dass sich, ich glaube, der Amboss fast durch das Trommelfell geschoben hatte. Also wieder auf den OP Tisch und die 3te Operation über sich ergehen lassen.

Das ganze ist mittlerweile so, dass ich wenn ich am arbeiten bin, also Maschinen wie Kreissägen, Flex, oder einen Hammer benutze, dass ich nur mein linkes Ohr schützen muss. Sprich ich brauche nur einen Ohrstöpsel. Auf dem Rechten Ohr sind die Geräusche so leise, dass es nicht ansatzweise unangenehm ist. Das komplette Hörsprektrum im oberen Frequenzbereich ist flöten gegangen, was sich auch andauernd im Alltag nervig äussert. Sei es jemand, der mich von rechts anspricht, was ich nicht mitbekomme oder das Orten, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt.

Nun war ich vor einigen Tagen mit meiner Freundin beim HNO Arzt um sie zu begleiten. Aus reiner Neugier fragte ich den Arzt, ob es Möglichkeiten gibt, das Hörvermögen wieder zu verbessern. Laut seiner Aussage würde dieses nur mit konventionellen Hörgeräten klappen.

Meine Frage nun, nach dieser endlos langen Geschichte, weiss jemand von euch, wie sich das Hörvermögen mit Hörgeräten verbessert oder ob es andere bessere Alternativen gibt?

Im Internet habe ich beim Googeln schon widersprüchliche Informationen gefunden.

Beste Grüße und danke schon mal.

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