Was ist nur los mit mir???der Körper spielt verrückt!

5 Antworten

Hallo Shiva!

Das hört sich schlimm an! Wenn Du schon sagst, dass Deine Chefin die Hölle ist, Du selbst also irgendwie die Vermutung hast, dass es damit zu tun hat, geh dieser Vermutung nach. Neben Psychologen bzw. Psychotherapeuten, könntest Du auch ein Coaching ausprobieren, um mit dem Druck besser umgehen zu lernen. Oder bei einer sauberen Kündigung. Ich kenne jemanden, der zur Psychotherapie gegangen ist, weil der Chef so unmöglich war.

Mit Medikamenten kenne ich mich nicht aus. Ich weiß nur, dass Psychopharmaka hilfreich sind, um sich wieder ins Lot zu bringen und in der Lage zu sein, die Situation in seinem Sinne zu verändern.

Simone

Mein Arzt hat die verschieben, damit ich wieder auf Spur komme und mich dann um die eigentlichen Probleme kümmern kann! Ich werde an Juli einen Therapieplatz haben und ich werde auch kündigen... Und für diesen langen weg hat er das verschrieben.

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Hast du schon einmal mit deiner Chefin gesprochen? Ihr gesagt, dass ihr Verhalten dich in die Krankheit treibt? Dass du deswegen schon beim Arzt warst und dir nicht mehr zu helfen weißt? Sie weiß das alles vielleicht gar nicht und will nur, dass ihr Laden läuft. Womöglich meint sie es nicht böse und ist nur so streng, weil sie es nicht anders kennt. Wenn du dich ihr anvertraust, dann könnte sie eventuell ihr Verhalten ändern, um das Betriebsklima wieder angenehmer zu gestalten. Wenn sie es nicht tut, dann sag ihr, dass du kündigst, um deine Gesundheit zu schonen und wieder herzustellen. Und mach bitte unbedingt eine Therapie. Das brauchst du bei deinem labilen Zustand dringend. Ich wünsche dir gute Besserung.

Hallo, Shiva, Du tust mir leid, das ist alles schlimm...

Seit wann hast Du mit Panik zu tun? Hast Du dich mit okkulten / esoterischen Dingen beschäftigt? Das fordert seinen Preis, meist erst ein bißchen später. Ansonsten fällt mir noch VItaminmangel ein, der kann tödlich sein.

Nein gar nichts davon... Ich Bin ein Mensch der sich um alles und jeden Gedanken macht! Die arbeitssituation ist sicherlich am belastendsten! Ich muss irgendwie wieder auf Spur kommen, deshalb erst mal diese opipramol.

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@Shiva232

na gut, wenn Du Stress hast, mußt Du DIch gut versorgen mit Vitamin-B-Komplex (ich nehme biovea 50 mg, such mal Info über B1 - Mangelsymptome - beim Vitalstofflexikon.de, das ist ganz schön happig) und Magnesium. Beides ist sehr wichtig für die Nerven. Siehe auch unter "Magnesium-Mangel - kaum beachtet aber folgenschwer", gibs mal in die Suchmaschine ein.

Probiers mal mit Mg und B, vielleicht kommst Du ohne antidepressiva aus.

Ich dachte nur, daß Dein Name so esoterisch klingt...

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@Hooks

Ich bin migränepatient, hab in den letzten Monaten migravent genommen, da ist von allem etwas drin, das hat ganz gut geholfen. Weis nur nicht ob ich das dazu nehmen kann? Dieses opipramol ist ganz ganz schwach dosiert....

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@Shiva232

Ich weiß nicht, was ist denn da genau drin? Ich habe im Netz nur gefunden: "hochdosiertes" Magnesium (man sollte schon 800-1000 mg am Tag nehmen, wenn man Probleme hat) und Vitamin B2.

aha, eben fand ich eine Forumsseite (ist ja auch schon merkwürdig, daß die offiziellen Seiten nicht mit der mg-Menge herausrücken!), wo jemand schrieb, in 4 Kapseln seien es 300 mg Mg - das ist viel zu wenig. Mg entspannt die Kapillaren, als Migränepatient sind die verkrampft, da brauchst Du mehr! Zu den 4 Kapseln kannst Du also locker noch zwei Kapslen MgO von 350 mg dazu nehmen. Magnestrans forte (medizinfuchs.de) oder vitalis von ALDI. Oder Du erhöhst Deine 4 Kapseln (ich sehe gerade, daß Du unverhältnismäßig viel B2 bekommst, das ist schlecht).

Wenn Du unter Stress bist, brauchst Du auch unbedingt B1. lies mal hier, was mangel daran macht:

vitalstoff-lexikon.de/index.php?PHPSESSID=296dfa1558d08575e8f2470af014aef7&activeMenuNr=3&menuSet=1&maincatid=169&subcatid=440&mode=showarticle&artid=444&arttitle=Mangelsymptome&

Werden über die Nahrung weniger als 0,2 mg Thiamin pro 1000 kcal (4,2 MJ) aufgenommen, können bereits nach 4 bis 10 Tagen die ersten Vitamin B1-Mangelerscheinungen auftreten [11]. Ein marginaler Thiaminmangel äußert sich zunächst durch unspezifische Symptome, wie Müdigkeit, Gewichtsverlust und Verwirrungszustände [5, 14, 15, 17, 19, 20].

  • Veränderungen im Elektrokardiogramm [17]
  • Einschränkung der Leistungsfähigkeit [5]
  • Gedächtnisverlust [5, 14, 15, 17, 19, 20]
  • Psychische Labilität in Form von Konzentrationsschwäche, Reizbarkeit, - Depressionen und Angstzuständen [17]
  • Apathie – Teilnahmslosigkeit, mangelnde Erregbarkeit sowie Unempfindlichkeit gegenüber äußeren Reizen [14, 15, 19, 20]
  • Schlafstörungen [14, 15, 19, 20]
  • Psychosen – schwere psychische Störungen, die mit einem zeitweiligen weitgehenden Verlust des Realitätsbezugs einhergehen; zu den auffälligen Symptomen gehören Wahn und Halluzinationen [7, 9]
  • Gedächtnisverlust [7, 9]
  • Bewusstseinsstörungen, Desorientiertheit [7, 9]

Man sollte die B-Vitamine immer im Komplex zu sich nehmen, ich empfehle DIr das von ratiopharm, 1-3 (med.fuchs) oder das von biovea (50 mg), das gibts auf der Seite von biovea.

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@Hooks

habe gerade ein Buch gelesen: In sieben Tagen gesund, http://www.amazon.de/Gesund-sieben-Tagen-Erfolge-Vitamin-D-Therapie/dp/3939865125/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1402472898&sr=8-1&keywords=In+sieben+Tagen+gesund . Der Autor schreibt von viel Vitamin D, was uns fast allen fehlt. Besonders Migränepatienten brauchen es.

Vitamin-D-Mangel ist die Ursache vieler Erkrankungen und weit verbreitet. Starker Mangel kann zu Krämpfen, Muskelzucken und Muskelschmerzen führen, zu Unruhe, Schlafstörungen und Depression, zu Erschöpfung, Schwäche, Rücken- und Kopfschmerzen, Kältegefühl in Händen und Füßen sowie Kreislauf- und Durchblutungsstörungen. Bei all diesen Beschwerden und Erkrankungen ist oft eine schnelle Besserung und dauerhafte Heilung möglich. Bleibt der Vitamin-D-Mangel lange Zeit bestehen, erhöht sich das Risiko für Bluthochdruck, Diabetes, Osteoporose, Autoimmunerkrankungen, Multiple Sklerose und Krebs. Um dies zu vermeiden, ist ein optimaler Vitamin-D-Spiegel ganzjährig anzustreben.

Sonne dich mittags ohne Sonnenschutz! Halt nur ganz kurz am Anfang. Lebertran hilft auch am Anfang, ich habe letztes Jahr keienn Sonnenbrand bekomen damit.

  • alternative-urlaub.eu/ef-zien/sonnenschutz-und-sonnenlicht/

In einem Land, wo bei mehr als 70 Prozent der Bevölkerung ein Vitamin-D-Mangel besteht, blockieren Sonnenschutzmittel tatsächlich die Produktion von Vitamin-D. Vitamin-D-Mangel ist die vermutlich am weitesten verbreitete Form von Vitaminmangel in den USA. Studien haben ergeben, dass bei 70 Prozent der Weißen und bei bis zu 97 Prozent der Farbigen ein Vitamin-D-Mangel besteht.

Je mehr natürliche Antioxidantien Ihr Essen enthält, desto mehr Sonnenlicht kann Ihre Haut vertragen, ohne dass es zum Sonnenbrand kommt. Fast jeder denkt, die Widerstandsfähigkeit gegen Sonnenbrand sei ausschließlich genetisch bedingt. Falsch. Man kann die Widerstandsfähigkeit gegen UV-Strahlen durch radikale Ernährungsumstellung radikal verbessern.

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Alles nur Angstsymptome?

Hallo Zusammen, als Newbie möchte ich mich erst einmal vorstellen: Ich bin 45 Jahre alt und in leitender Funktion (GF) angestellt.

Schon seit geraumer Zeit (alles begann vor ca. 2-3 Jahren) habe ich die unterschiedlichsten Symptome, welche im Laufe der Zeit mal mehr mal weniger vorkommen (oft kombiniert) bzw. neue Erscheinungen hinzukommen: Schwindel, massive Schlafstörungen mit Nachtschweiß und Aufwachphasen mit Herzrasen und Panik, teilweise Atemnot, Konzentrationsschwierigkeiten, Herzrasen, Magen-Darm-Schmerzen, Schwächegefühl, usw. Dazu kommen blitzartig einsetzende Gefühle, als ob ich augenblicklich umkippe in Verbindung dann natürlich mit Herzrasen, Angst und einigen anderen Symptomen.

Ebenfalls habe ich wahnsinnig oft das Gefühl, als ob ich irgendwie nicht voll da bin (geistig und körperlich), dieser Zustand lässt sich nur sehr schwer umschreiben, vielleicht am bestem beschrieben, dass der Körper (incl. Geist) nur auf 20% läuft.

Folgende Themen sind diagnostiziert: Bluthochdruck (seit einigen Jahren, wird mit Ramipril und Amlodipin behandelt). Folgendes wurde in den letzten Jahren überprüft: Darmspiegelung, Magenspiegelung, Schilddrüse, Neurologie, Kernspin Nebennieren, diverse Blutwerte. Gefunden wurde bisher außer einer Zyste an der Schilddrüse und erhöhten Cholesterinwerten nichts Nennenswertes.

Aktuell nehme ich noch Opipramol (wurde mir vom Neurologen für meine Schlafstörungen gegeben). In 2005 hatte ich eine mittelschwere Depression und hatte eine Verhaltenstherapie bis ca. 2008.

Ich komme einfach nicht mehr auf die Füße, mein Wunsch ist eigentlich nur, einen Tag zu haben (seit Monaten) an dem ich sagen kann, es „zwickt“ nirgends und mir geht es gut. Vielleicht noch zur Info: Ich muss beruflich viel reisen (interkontinental), habe also immer mit Zeitzonen zu kämpfen. Sportlich laufe ich ein wenig und fahre Fahrrad, ändert aber am Zustand leider nichts. Auch bin ich ein ausgeprägter Hypochonder, was das Thema leider nicht einfacher macht.

Was für Tipps habt Ihr? Danke!!

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wenn die angst zurück kommt und den ganzen tag bleibt

guten tag, ich leide an einer panikstörung. bis zum august letzten jahres war ich über mehrere jahre in therapeutischer begleitung. zum einen verhaltenstherapie (wie gehe ich mit einer PA um), zum anderen analyse (warum habe ich diese probleme). fakt ist: ich weiß, warum ich panikattacken habe. ich kenne meine unsicherheiten. ich weiß, dass ich mit authentischem leben nach meinen bedürfnissen sehr weit komme.

nun sind einige dinge passiert, die wieder an der festigkeit gerüttelt haben und die angst kam zurück. ich erinnere mich an gelerntes - die angst zulassen, nur keine vermeidungstaktik usw. aber ich schaffe die umsetzung nur schwer.

das für mich schlimmste - und dafür hätte ich so gerne eine erklärung: Ich habe oft zustände, in denen die panik trotz aushalten und zulassen nicht verschwindet. sie ebbt kurz ab und dann fährt die kiste wieder hoch. ich verstehe das nicht.

mittlerweile bin ich in einer ganz komischen angstspirale gefangen. ich höre den ganzen tag in meinen körper hinein und bin in einer art dauerangst. mein magen spielt schon verrückt, essen geht kaum noch (nur die waage freut sich darüber). blutdruck und puls sind NORMAL (früher hatte ich immer viel herzrasen), das messgerät zeigt mir sozusagen unaufgeregte werte und ich bin aber wie eine überspannte feder und dauert fährt mir ein banges gefühl in den magen und will mir eine panikattacke servieren.

ich sage mir dann tapfer, dass ich das nur aushalten muss und dann ebbt es ab und es ebbt nicht. mittlerweile bin ich durch diesen kreislauf zermürbt und komplett verunsichert. jeden lebensbereich lege ich unter das röntgengerät und bohre drin rum, ob da ein übel versteckt liegt. ich finde nichts. und falle von einer PA in die andere und zwischendurch habe ich DAUERHAFTE erwartungsangst.

man hat mir schon zu medikamenten geraten (AD als dauermedi, tavor für den akutfall), aber erstens habe ich panische angst vor nebenwirkungen und zweitens habe ich das problem jahrelang verhaltenstherapeutisch bekämpft. ich möchte nicht "wechseln". mein therapeut ist bis zum 16. im urlaub, dann kann ich neue termine machen. bis dahin würde ich gerne nicht_durchdrehen.

weiß jemand verhaltenstherapeutische tipps bei dauerangstschleife? wenn ich an einem tag keine PA habe, bin ich nur nervös und angespannt. das geht noch. aber sobald ich eine habe, ist der rest vom tag mit immer wieder nachlegen derselben gelaufen.

danke vorab für rat und hilfe. nina

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