Was ist Hämochromatose?

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2 Antworten

Bei der Hämochromatose kann der Körper Eisen nicht richtig verstoffwechseln, es kommt zu ablagerungen vor allem in der Leber. Dadurch kann eine Zirrhose entstehen, die leber nimmt Schaden und die Leberwerte steigen. man diagnostiziert das durch die erhöhten Eisen, aber vor allem Ferritinwerte (Eisenspeicher) Therapie ist alle paar Wochen der altertümliche Aderlass, man lässt einfach 500ml Blut ab. Gruss

Die häufigste Eisenspeicherkrankheit ist die primäre oder erbliche Hämochromatose. Dabei handelt es sich um eine Erbkrankheit, von der Männer häufiger betroffen sind als Frauen. Bei dieser Erkrankung wird im Dünndarm in erhöhtem Maß Eisen aufgenommen. Dadurch erhöht sich der Gesamteisengehalt im Organismus von etwa drei bis fünf Gramm bei gesunden Menschen auf bis zu 80 Gramm. Das wiederum führt zu Organschädigungen von Leber, Herz. Bauchspeicheldrüse, Schilddrüse, Milz, Hirnanhangdrüse, und Haut.Mit ein bis zwei Aderlässen von je 500 Millilitern pro Woche können dem Körper etwa 250 Milligramm Eisen entzogen werden.

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