Was ist ernährungstechnisch bei Bluthochdruck zu beachten?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo almheidi,

Hier sind noch ein Paar konkretere Tipps, mit den Du vielleicht etwa mehr anfangen kannst:

Vorsicht vor Natrium: Wie neuere Untersuchungen gezeigt haben, ist eine erhöhte Natriumzufuhr nur dann ein Problem, wenn der Körper zu wenig Kalium, erhält. Kalium ist im Körper ein Gegenspieler des Natriums und eng mit diesem an der Regulation des Blutdrucks beteiligt. Es fördert die Natriumausscheidung über die Nieren und senkt so dessen Blutspiegel. Ein Ungleichgewicht beider Mineralstoffe bringt diese Regulation durcheinander, der Blutdruck erhöht sich und ebnet den Weg für Schäden an den Blutgefäßen und dem Herzen.

Für den Alltag bedeutet dies, anstelle von verarbeiteten Lebensmitteln öfters zu frischem Gemüse und Obst zu greifen. Ein Großteil des aufgenommenen Natriumchlorids kommt nicht etwa aus dem Salzstreuer, sondern versteckt sich in Wurstwaren, Konserven, Fertig- und Tütengerichten. Gute Kaliumlieferanten sind hingegen Gemüse wie Avocado, Spinat, Möhren, Kartoffeln und Hülsenfrüchte sowie Obst wie Beeren, Steinobst und Bananen.

Wer folglich überwiegend unverarbeitete und pflanzliche Lebensmittel bevorzugt, braucht beim Salzen nicht zu sparen. Lediglich Menschen mit schwindender Nierenfunktion müssen mit Kalium, trotz eventuell bestehenden Bluthochdrucks, vorsichtig sein. Hier kann aufgrund der mangelnden Ausscheidung eine hohe Aufnahme schnell zu einer gefährlichen Überdosierung führen.

Dunkle Schokolade: Diese Süßigkeit kann tatsächlich zur Senkung der Blutdruckspiegel beitragen. Die Flavonole in der Schokolade verbessern die Blutgefäße und bewirken so einen Rückgang der Blutzuckerspiegel. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Schokolade wirklich „dunkel“ ist –Kakaoanteile von mehr als 70 % sind Pflicht – und nicht zu viel Zucker enthält. Denn der kann Ihr Gewicht erhöhe und sich so bei einem Bluthochdruck kontraproduktiv auswirken.

px - pleip xund

Aberendes

Salz spielt eine sehr große Rolle. Es ist sozusagen ein Gegenspieler der Zellen.

In ihrem Innern hätten die Zellen gern viel Kalium. Isst man aber stets zu viel Salz, ist das Gewebewasser so salzig, dass Salzionen in die Zellen eindringen, und dort die Kaliumionen verdrängen. Dann müssen die Zellen mehr Pumparbeit leisten, um Salzionen hinaus und Kaliumionen hinein zu befördern.

Das erschöpft nicht nur die Zellen, sondern kurbelt den Stoffwechsel an, und das führt unter Anderem auch zu einem höheren Blutdruck.

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