Was ist eine medikamentöse Kardioversion?

2 Antworten

Bei einer medikamentösen Kardioversion, kommen um den Sinusrhythmus bei Vorhofflimmern wieder herzustellen Medikamente wie Antiaarhythmika zum Einsatz.

Es ist je nachdem welches Mittel der Kardiologe verschreibt, mehr oder weniger erfolgversprechend

Medikamente, die den Herzrhythmus stabilisieren, können einem Rückfall in das Vorhofflimmern vorbeugen. Allerdings stellt die Langzeittherapie mit Antiarrhythmika derzeit noch ein Problem dar, da diese Medikamente wiederum andere Formen von Herzrhythmusstörungen auslösen können. Daher ist erst dann, wenn nach erfolgreicher Korrektur des Herzrhythmus erneut ein Vorhofflimmern auftritt, eine prophylaktische Therapie ratsam. Als Medikamente zur Kontrolle der Herzfrequenz stehen beispielsweise Betablocker, Kalziumantagonisten und Herzglykoside zur Verfügung.

Das kann mit Amiodaron gemacht werden. Einem Antiarrythmikum. Aber der Herzschlag muss dann gut überwacht werden und im Notfall eine Reanimation eingeleitet werden! Das darf man nicht zu lax mit umgehen, sonst kann das auch mal ganz schön schief gehen!

Erfahrungen mit einem EKG Implantat?

Hallo an alle Mitglieder. Ich habe eine Frage an Euch zu Thema Mini EKG. Nach dem ich seit einigen Monaten gelegentlich Herzstolpern bemerkt habe, bin ich zum Arzt der mich zum Kardiologen überwiesen hat. Dieser hat mein Herz auch gleich "auf links" gedreht. Also: Stresstest, Ultraschalluntersuchung, 30 Tage EKG (Event Monitor) und Schichtaufnahmen. Ergebnis: Herz alles OK. Jetzt möchte er mir als nächsten Step ein Mini-EKG implantieren, welches ich bis zu drei Jahren tragen soll. Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit diesem Gerät. Technik soll wohl noch nicht lange auf dem Markt sein. Auf der Firmenseite findet man natürlich nur positives. Alles liebe an Euch und besten Dank in Voraus. Alex

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Niedriger Blutdruck, Herzbeschwerden - was kann dahinterstecken?

Servus,

Mir geht es seit 2 Tagen nicht wirklich gut. Vorweg mal meine Werte: Puls: ~100 Systolisch: 90 Diastolisch: 55

Ich hab seit gestern ein Druckgefühl in der linken Seite (mittig, unter der "Brustfalte"), Atmungsunabhängig. Wird bei Belastung aber subjektiv verstärkt. Mir ist über den Tag verteilt desöfteren Schwindelig bzw. ich fühle mich Benommen. Ab und zu hab ich Phasen in denen subjektiv das Atmen schwerer wirkt.

Der Blutdruck ist wohl wegen dem Betablocker (Bisoprolol) so niedrig, ist jedenfalls schon lange niedrig.

Weiss einer was dahinterstecken kann? Hab bissl die Vermutung dass das Wetter wegen den Umschwung da eine Teilschuld trägt.

Überlege derzeit was ich machen kann, mein Niedergelassener Kardiologe hat erst wieder anfang Juli Zeit (Termin ist gemacht). Einfach so auftauchen kann man da nicht. Fall fürs Krankenhaus bin ich nach meiner subjektiven Meinung nicht.

Mein Hausarzt äußert sich zu Kardiologische Themen nicht, spiele mit dem Gedanken morgen in die Praxis zu gehen falls es mir nicht besser geht und zumindest ein EKG machen zu lassen, fändet ihr das ratsam?

Zu meiner Person: Alter: Ende 20 Nichtraucher Sportlich / Schlank.

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Rezidivierende Synkopen - unbekannte Ursache - was könnte der Grund sein?

Hallo! Ich bin 15 Jahre alt. An Vorerkrankungen habe ich 'Inadäquate Sinustachykardie' (habe dadurch ständig Herzrasen, Schwindel und bin Dauer müde) und 'arterielle Hypertonie'. Dagegen bekomme ich als Medikament aktuell Metoprololsuccinat (47.5mg) 1-0-½

Ich trage einen implantierten Event Recorder (aufgrund einer bis dahin, einmaligen Synkope, Va. Long QT Syndrom (Gentest läuft momentan noch) und generell zur Überwachung der inadäquaten Sinustachykardien.)

Nun folgten 3 weitere Synkopen. Der Eventrecorder ergab beim auslesen gelegentlich nur, das ich bei einer Synkope Tachykardie bis 170/min. hatte (Inadäquate Sinustachykardie), bei der anderen Synkope hatte ich Bradykardie bis 40/min. Und bei der dritten Synkope wurde nichts aufgezeichnet.

Kardiologe sagte das es somit wohl nicht vom Herz kommt und sagte ich muss einfach damit lernen umzugehen... Was ich aber so nicht akzeptieren kann und möchte.

Wichtig: bei der allerersten Synkope war ich ca. 40 min. bewusstlos, bei der zweiten ca. 4 Stunden, bei der 3 und 4 so ungefähr 5 Stunden.

Als Synkopen Ursache wurde auch schon Epilepsie ausgeschlossen.

Nun zu meiner Frage... Was könnte Ursache für diese langanhaltenden Synkopen sein? Es ist ja doch glaube schon recht unüblich das man SO lange bewusstlos ist!??

Die Ärzte und ich sind momentan bisschen ratlos. Mittlerweile wird es von manchen Ärzten schon darauf geschoben, das ich angeblich aufgeregt oder sonstiges war, es also angeblich psychogen bedingt sei, was ich aber nicht auf mir sitzen lassen möchte, denn so ist es nicht!

Entschuldigung erstmal für diesen langen Text...

Ich hoffe sie haben eine Idee woher die Synkopen kommen könnten!?

Danke schonmal im voraus!

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Herzkrankheit ausgeschlossen?

Hallo ihr Lieben,

Ich war vor zwei Wochen in der Notaufnahme mit Herzrasen, Schwindel etc. Infolgedessen lag ich vier Tage im Krankenhaus und es wurden folgende Untersuchungen gemacht: 6x Ruhe EKG, 2x 24std EKG, Röntgen vom Thorax, ca 10 Blutabnahmen, noch ein belastungs EGK, Ultraschall von Bauchgegend und 2x Herzecho (Ultraschall Herz).

Laut den Ärzten alles ohne Befund bis auf intermittierende Sinustachykardien. Also manchmal zeitlich beschränkt hoher Puls.

Leider hat mich das Ganze nicht wirklich beruhigt, sodass ich eine regelrechte Herzphobie entwickelt habe. Merke jetzt oft meinen Herzschlag und gelegentlich sog. extrasystolen. Macht mir jedes mal Panik.

Hatte die letzten Tage so schweren Schwindel und Herzrasen dass ich wieder in die Klinik bin. Die haben mich jetzt in der stationären Psychiatrie untergebracht. Bekomme 3x am Tag etwas Tavor zur Beruhigung. Nunja der Schwindel ist weitesgehend weg (nicht ganz) und gerade hatte ich wieder eine leichte Panikattacke mit Ruhepuls von 100-110 und in 1,5 Stunden etwa 4-6 kurzen Stolperern. Jetzt ist der Ruhepuls wieder auf 86 zurück. Bin aber immer noch angespannt und meine leichte Herzstolperer zu verspüren zwischendurch.

Da der Schwindel aber auch ohne Panik leicht da ist. Macht mir das auch wieser Sorge genauso wie folgendes:

Was mich auch irritiert ist, dass mein Puls (ohne Attacke) im stehen schon gegen 100+ geht. War zwei Stunden spazieren vorhin mit etwa 5 kmh. Da war der puls ständig zwischen 110 und 125. Ist das nicht viel zu hoch? Sowohl im Stehen als auch im Gehen/Spazieren.

Wie sicher ist es bei den oben genannten Untersuchungen, dass das alles wirklich nur psychis und nicht organisch ist (vllt was übersehen?) ??

Tut mir Leid bin momentan sehr ängstlich und brauche Rat. Habe ständig Angst doch einen Infarkt oder ähnlich zu bekommen. Bin übrigens 31.

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Herzstechen noch drei Wochen nach Erkältung/ Husten - was könnte die Ursache sein?

An Weihnachten hatte ich eine starke Erkältung mit Schnupfen und Husten - das Nasensekret war an zwei Tagen gelblich/grün, danach nur noch durchsichtig. Gegen Ende der Erkältung, nach etwa 10 Tagen, hatte ich ab und zu immer wieder ein leichtes Stechen in der linken Brust gespürt (ich weiß nicht, ob es vom Herzen kommt, oder der Muskulatur darüber). Nachdem die Erkältung abgeklungen ist, habe ich immer noch ab und zu das Stechen, schon seit drei Wochen. Ich war nach zwei Wochen beim Arzt, der Puls und Blutdruck überprüft hat, und eine Blutuntersuchung gemacht hat, in der aber kein Parameter von den Normalwerten abwich. Mein Eindruck ist, daß das Stechen vor allem bei Anstrengung (Treppen steigen) oder nach den Mahlzeiten kommt (ansonsten ist es ein Gefühl, als hätte ich einen leichten Muskelkater in der linken Brust). Ich bin 34 Jahre alt, habe ansonsten keine Beschwerden, ernähre mich weitgehend pflanzlich, und war in den letzten Jahren fast nie krank, mache mir aber etwas Sorgen, weil das Stechen jetzt schon seit 3 Wochen immer wieder auftaucht (ich mache im Moment nur noch Yoga und keinen Ausdauersport mehr, um das Stechen zu vermeiden). Woran könnte es liegen und was kann ich tun, um die Heilung zu beschleunigen (oder sollte ich noch bestimmte weitere Untersuchungen machen lassen?)

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Herztod bei Menschen unter 30?

Hallo, wie wahrscheinlich ist es, dass junge Menschen an einem plötzlichen Herztod sterben? Gibt es irgendwo Angaben zur Häufigkeit? Ist das eher eine Seltenheit oder passiert das auch öfters?

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