Was ist eigentlich die Ursache von Autismus?

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Autismus / Autistische Störungen

Ursachen:

Die Ursachen autistischer Störungen sind bis heute noch nicht vollständig geklärt.

Fest steht aber, dass verschiedene biologische Faktoren eine bedeutsame Rolle spielen.

Infektionen (z.B. Röteln) während der Schwangerschaft stehen ebenfalls in Verdacht, die Entwicklung autistischer Störungen zu fördern.

Das Gerücht, dass die Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln Autismus verursacht, entbehrt hingegen jeglicher wissenschaftlicher Grundlage.

Auch „falsches“ Elternverhalten und Erziehungsversagen haben entgegen früherer Annahmen absolut nichts mit der Entwicklung autistischer Verhaltensprobleme zu tun.

  1. Genetische Faktoren

Erbliche Faktoren gelten als eine der Hauptursachen für autistische Störungen.

Bei einem von Autismus betroffenen Elternteil ist das Risiko ebenfalls ein Kind mit autistischen Störungen zu bekommen stark erhöht.

  1. Erblich bedingte Grunderkrankungen

Einige genetisch bedingte Erkrankungen können ebenfalls autistische Störungen zur Folge haben.

Hierzu gehören u.a. die so genannte tuberöse Hirnsklerose (geschwulstartige Arterienverkalkung des Gehirns), das fragile X-Syndrom, das Williams-Syndrom, eine unbehandelte Phenylketonurie (Enzym-Störung) und die gutartige Tumorerkrankung Neurofibromatose.

Als gesicherte Regel gilt, dass je geistig behinderter ein autistisches Kind ist, desto eher leidet es an einer anderen Grundkrankheit.

Man spricht dann von einem „syndromalen Autismus“.

Dies kommt bei ca. 90% aller Kinder mit Autismus mit einer schweren und schwersten geistigen Behinderung vor.

  1. Neurologische & biochemische Auffälligkeiten

Bei einigen Menschen mit Autismus können Störungen der Fein- und Grobmotorik sowie Unregelmäßigkeiten der elektrischen Hirnströme beobachtet werden.

Bestimmte Regionen im Gehirn scheinen zudem anders ausgebildet zu sein als bei gesunden Menschen.

Diese sind besonders wichtig für die Ausbildung von Sozialverhalten und Sprache. Das Ausmaß der Schädigung dieser Bereiche steht im Zusammenhang mit der Schwere der Krankheit.

Für neurologische Faktoren spricht darüber hinaus die häufige Begleiterscheinung eines Anfallsleidens:

Kinder mit autistischen Störungen leiden überzufällig oft an Epilepsie, insbesondere solche mit stark beeinträchtigter Intelligenz und Geburtsschäden.

Weiter besteht bei vielen Betroffenen gegenüber gesunden Menschen eine erhöhte Konzentration des Stoffs Serotonin, was für eine gestörte Informationsverarbeitung im Gehirn spricht.

Denn Serotonin ist ein so genannter Neurotransmitter, ein Botenstoff im Gehirn, der eine Rolle in der Kommunikation der Gehirnzellen untereinander spielt.

  1. Psychologische Fehlfunktionen

Man vermutet heute, dass die neurologischen und biochemischen Störungen zur Fehlleitung von verschiedenen psychologischen Abläufen führen, welche die Verhaltensauffälligkeiten bei autistischen Menschen begründen.

(http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de/npin/npinkrankheit/show.php3?p=1&id=68&nodeid=21)

Woher kommt eigentlich dieses Tourette-Syndrom?

Also ich meine, wie kommt es zustande? Habe vor kurzen einen jungen Mann in der Bäckerei gesehen, der sich ständig zurückhalten musste um nicht los zu brüllen. Er hat sich dabei immer auf seinen Oberschenkel gehauen und so komische Laute von sich gegeben. Ich finde, dass ist eine sehr schreckliche Krankheit, aber man kann sich auch nicht wirklich vorstellen dass es eine Krankheit ist, also ich meine, woher das kommen soll.

...zur Frage

Gleicht eine Inselbegabung dem Autismus?

Bei Autisten ist es doch bisweilen so, dass sie eine oder mehrere Begabungen und Fähigkeiten haben, die zum Teil weit über jene anderer Menschen hinausgeht. Ich habe mal einen kurzen Bericht über den Mathematiker Rüdiger Gamm gesehen der unglaubliche Rechenfähigkeiten hat. Er soll eine so genannte Inselbegabung haben. Ist diese dem Autismus gleichzusetzen, oder bestehen da doch Unterschiede?

...zur Frage

Zwangsgedanken / Wissensdrang?

Hey Leute.

Ich frage mich, ob ich irgendwie autistisch bin oder irgendeine Zwangsneurose habe.

Es ist nämlich in letzter Zeit so, dass ich bei kleinsten Unsachgemäßheiten dem sofort auf den Grund gehen muss und die genaue Ursache wissen muss. Wenn ich die Ursache nicht herausgefunden habe, muss ich solange nachforschen, googlen, bei anderen fragen, bis ich diese kenne.

Zum Beispiel war heute eine bestimmte Farbe eines Haftnotizblock nicht mehr im Schrank, wo er aber eigentlich immer war. Daneben waren aber noch andere Haftnotizblöcke. Daher konnte es mir eigentlich egal sein, wo dieser eine Haftnotizblock verschwunden ist, da ja da noch zwei andere standen.

Trotzdem platzt in mir eine Sicherung, wenn sowas passiert und ich muss dann in dem Moment genau wissen, was mit diesem Haftnotizblock passiert ist, wohin er verschwunden ist? Das ist echt schlimm, da ich sonst so eine innere Unruhe verspür.

Hab meine Mutter gefragt, und sie meinte, sie hätte mal eins ins Krankenhaus mitgenommen und da dann eventuell vergessen oder es liegt noch in ihrer Tasche.

Und erst dann bin ich wieder beruhigt, eigentlich wollte ich es sogar noch suchen. aber dazu hatte ich dann doch keine Lust mehr.

Wie gesagt, oder mein kleiner Zeh tut bisschen weh beim Kratzen, was eig nicht großartig stört, aber ich will sofort die Ursache wissen. Dabei hab ich nicht Angst davor, dass ich daran sterben könnte sondern einfach, weil ich es wissen will des Wissensdrangs wegen. Hab an meinem Zeh auch nix Auffälliges gefunden, bisschen gegoogled aber auch nix gefunden. Eigentlich muss ich auch lernen, aber solche Gedanken lenken mich dann teilweise ab.

Ist das noch normal oder geht das in Richtung Autismus/ Zwangsneurose/Perfektionismus/Ordnungszwang/Kontrollzwang?

Leider kann ich auch im Moment keinen Sport treiben, was mich immer gut abgelenk hat, da mein Handgelenk im Moment wehtut bei einigen Übungen, anfangs hab ich in den Schmerz einfach reintrainiert und später aber doch Angst bekommen, meine Hand nachhaltig zu schädigen, da ich merkte, wie meine Schrift krikelig wurde, weil ich das Handgelenk auch nicht mehr so gut bewegen konnte.

Solange ich dann solche Gedanken im Hinterkopf habe, hemmen diese meine Konzentration beim Lernen und Lesen. Und ich bin im 2. Semester Pharmazie und hab bereits 3 Klausuren im 1. semester geschoben. Und der Stoff wird nicht weniger und auch nicht leichter, diese Zwangsgedanken schränken meine Lebensqualität und meine Konzentrationsfähigkeit manchmal erheblich ein.

Das einzige, was dagegen bei mir hilft, ist wirklich, die genaue Funktionsweise des Körpers oder was auch immer rauszufinden. Also wirklich schlussendlich zu wissen, was da genau passiert. Aber das kanns doch nicht sein? Ich kann doch nicht bei allem so pingelig sein. Vorallem bei dem Zeh bin ich echt ratlos, ein Arzt wird mich bestimmt sogar auslachen, ich will dafür auch nicht zum Arzt, da gibts so viele Schlimmere Dinge und ich weiß das.

...zur Frage

Warum wachsen Haare auf Leberflecken schneller?

Ich habe bei mir festgestellt, dass Haare auf Leberflecken erheblich schneller wachsen als normal. Wie kommt das zustande?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?