Was ist eigentlich der Krankenhauskeim?

5 Antworten

Ich hatte so einen Keim, es war der Pseudomonas aeruginosa, den konnte man aber zum Glück mit einer V.A.C. Pumpe und einem Antibiotikum oral und venös gut in den Griff bekommen. war zwar eine lange Behandlung von 4 Wochen und alle 3 Tage den Schwammtausch unter Vollnarkose, aber ich habe es gut weg gesteckt und es ist alles wieder in Ordnung

Hier ein link über den Keim

http://www.onmeda.de/lexika/krankheitserreger/a-z/pseudomonas_aeruginosa.html

Unter dem Begriff Krankenhauskeime werden eine ganze Reihe von völlig verschiedenen Bakterien zusammengefasst, deren Gemeinsamkeit darin besteht, dass viele der im Handel erhältlichen Antibiotika nicht mehr wirksam sind. Der bekannteste ist der MRSA, wobei die Abkürzung nicht etwa für multiresistenter Staphylococcus aureus, sondern für Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus steht. Staphylococcus aureus kommt in freier Natur sehr häufig vor und findet sich bei 30 % der Bevölkerung auf der Haut oder in den Atemwegen, ohne dass irgendwelche Krankheiten hervorgerufen werden. Methicillin ist ein Antibiotikum, das wegen seiner großen Nebenwirkungen nicht beim Menschen eingesetzt wird. Ein MRSA Keim ist also nichts anderes, als ein Bakterium, das auf ein Antibiotikum resistent ist, welches sowieso nicht zur Behandlung beim Menschen eingesetzt wird. Leider sind diese MRSA Bakterien oft aber auch gegen andere Antibiotika immun. http://www.diakonie-klinikum.com/index.php?id=2058

Hallo, als Krankenhauskeim bezeichnet man alle Krankheitserreger, die inzwischen gegen die meisten Antibiotika resistent sind. Es handelt sich also um einen Oberbegriff, der nicht speziell für einen bestimmten Krankheitserreger steht. Grüße Gerda

MRSA - multiresistente Keime -- Antibiotika Resistenz -- alternative Methoden

Liebe Community,

seit einigen Jahren beschäftigt mich das Thema MRSA. Mein Freund hatte sich mit sogenannten "Krankenhauskeimen" infiziert und wir haben uns intensiv mit alternativen Heilungsmethoden auseinandergesetzt, da im 4. Jahr nach der OP kein Erfolg auf eine Heilung abzusehen war und das Bein meines Freundes amputiert werden sollte. Die Antibiotika-Behandlungen gegen die Bakterien waren leider nicht wirksam. Die Ärzte waren uns leider bei der Suche nach Alternativen zu Antibiotika auch nicht behilflich - entweder haben sie keine alternativen Therapie-Formen anzubieten oder aber sie sind mit ihrem 24-Stunden-Tag überfordert (verständlich! ) und haben keine Zeit für derartige Fragen. So haben wir selbst gesucht, haben Informationen/Therapien durchgelesen, vor Ort besprochen, aussortiert und sind letztendlich nach langen Überlegungen in die ehem. Sowjetunion gereist. Dort hat sich mein Freund einer Phagen-Therapie unterzogen. Schon nach wenigen Wochen Behandlung sind die "Löcher" in seinem Unterschenkel zugewachsen. Beide Bakterienstämme Pseudomonas aeruginosa und Staphylococcus aureus sind nun nicht mehr nachweisbar - sie sind weg - verschwunden. Wir sind wahnsinnig froh. Der OP-Termin für die Amputation ist abgesagt und um alle Bedenken auszuschließen, geht mein Freund nun regelmäßig zum Arzt und läßt sich untersuchen. Der letzte Termin beim Arzt war zufriedenstellend, die Blutwerte sind gut und er erholt sich langsam von der 4jährigen Behandlung mit Antibiotika, die seinen Körper in dieser Zeit wahnsinnig geschwächt haben. (Der Arzt ist übrigens auch total erstaunt über die Heilungsmethode und ich hoffe, er wird diese Infos an seine MRSA-Patienten weitergeben!!!)

Wir würden gerne hier auf diesem Wege mehr über alternative Methoden (Alternative zu Antibiotika) erfahren. Wer von euch hat Erfahrungen mit MRSA und einer lang-anhaltenden-Antibiotika-Therapie, die nicht erfolgreich verlief? Wer möchte darüber berichten und seine Geschichte erzählen? Bei 80.000 Neuansteckungen pro Jahr in deutschen Krankenhäusern und einer teilweise "Übertherapierung" mit Antibiotika, die oft zum Tode des Patienten/ zu unnötigen Amputationen führen kann, sollten die Patienten auch über alternative Therapieformen aufgeklärt werden. Vielleicht finden wir eine "laute Stimme" und können weiteren MRSA-Patienten helfen, denen Antibiotika nicht helfen konnte. Vielen Dank für eure Hilfe.

Nele (und F.)

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?