Was ist dran an den Bachblüten?

4 Antworten

Schmerzen hängen oft auch mit Glauben zusammen. Du mußt zusehen, daß beim Gehirn nicht der reine Schmerz ankommt, sondern daß er gesört wird, sonst "brennt er sich ein".

Ob schon jemand mit Bachblüten Schmerzen hat lindern können?

So viel oder so wenig, wie mit jedem anderen Placebo auch.

Deshalb ist das Fazit, das am Ende dieses informativen Artikels zu finden ist:

"Ähnlich wie bei vielen anderen alternativen Therapieangeboten kann die Bach-Blüten-Therapie bei manchen Patienten einen Placeboeffekt hervorrufen. Aber für eine zuverlässige Wirkung gibt es keinen einzigen ernsthaften Beleg."

http://www.sueddeutsche.de/wissen/teil-bach-bluetentherapie-blueten-gegen-alle-leiden-1.927071-2

Naja, bachblüten als notfalldrops haben wir immer wieder eingesetzt, es war aber mehr unser Glaube dass es hilft, als wir eher normale Drops nachgefüllt haben, hatte es eine ähnlich lindernde Wirkung auf die Kids nur weil wir es mit voller Überzeugung gegeben haben...ich glaube da nicht dran. An die Homöopathie dann schon eher, diese setzen wir durchaus immer wieder erfolgreich ein.

Steißbeinschmerzen, seit Autounfall, bereits 4 Jahre

Ich hatte vor 4 Jahre einen Autounfall, bei dem ich mir mein Steißbein gebrochen habe. Die Folgen spüre ich leider heute noch. Zur Behandlung der Schmerzen wurden mir Fentanyl verabreicht. Die Dosis wurde bis auf 37,5 µg erhöht, weil es einfach nicht angeschlagen hat. Beim Absetzen auf 25 µg traten Entzugserscheinungen und brennende Schmerzen in Magen, Blase und dem restlichen Körper auf. Aus diesem Grund wurde die Dosis wieder auf 37,5 µg erhöht und die Symptome wurden wieder besser. Allerdings treten die Symptome jetzt wieder schleichend auf, trotz gleichbleibender Dosis. Die Schmerzen im Steißbein konnte diese Behandlung allerdings nicht lindern. Erhöhen der Dosis hat keinen Sinn, da dieses Medikament nicht anschlägt. Mit der Dosis runtergehen und diese Schmerzen aushalten, ist keine Option, finde ich. Ein Schmerztherapeut hat eine Spritze zwischen die Wirbel an der unteren Wirbelsäule verabreicht um den Schmerz zu lindern. Wenn ich mich richtig erinnere, dann war das eine Morphium-Spritze. Die Schmerzen wurden nicht besser. Im Gegenteil, die Stelle an der der Schmerztherapeut seine Injektion gesetzt hatte, hat angefangen weh zu tun und das Morphium hat nicht angeschlagen. Nachdem ich den Schmerztherapeuten konfrontiert habe, hatte dieser nur ein müdes Lächeln über und meinte, dass es gar nicht sein kann, dass es an dieser Stelle jetzt weh tut.

Morphium-Pflaster habe ich bereits ausprobiert und nutze sie zur Zeit noch. Leider bringen diese auch nichts.

Sachen wie Akkupunktur oder autogenes Training kommen aus religiösen Gründen nicht in Frage.

Was kann ich tun? Gibt es die Möglichkeit an ein aufklärendes Beratungsgespräch heranzukommen, wo mir jemand erklären kann wie solche Schmerzen zu Stande kommen können und was man dagegen tun kann? Ich bin inzwischen leider ratlos.

Freundliche Grüße

Alexander

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