Was ist der Unterschied zwischen Neurodermitis und Kontaktallergie?

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Die Neurodermitis (endogenes bzw. allergisches Ekzem, atopische Dermatitis) ist eine chronische, schubweise auftretende allergische Erkrankung der Haut.

Eine klar definierte Gruppe von Auslösern dieser Überrreaktion lässt sich in der Regel nicht bestimmen.

Andere Hautkrankheiten rufen z. T. ähnliche Symptome (Ekzeme und/oder Juckreiz) hervor, lassen sich jedoch in manchen Fällen anhand weniger Kriterien von der Neurodermitis abgrenzen.

Erschwert wird die Diagnose der Neurodermitis zunächst durch die Tatsache, dass die Betroffenen häufig unter verschiedenen Allergien leiden.

In jedem Fall müssen z. B. Kontaktallergien, die durch den Hautkontakt mit einem bestimmten Stoff (z. B. ein bestimmtes Metall, etwa Nickel, Kosmetika oder Modeschmuck) ausgelöst werden, ausgeschlossen werden.

Die Haut des Neurodermitis-Patienten reagiert schneller und auf ein wesentlich breiteres Spektrum von Umwelteinflüssen als dies bei einer Kontaktallergie der Fall ist.

Kontaktallergien heilen bei Vermeidung des Allergens aus.

(http://www.curado.de/Neurodermitis/Abgrenzung-der-Neurodermitis-zu-anderen-Hautkrankheiten-6477/)

Eine Neurodermitis kann durch Umstellung der Ernährung, d.h. Verzicht auf Konservierungsstoffen, Farbstoffen oder andere chemische zusatzstoffe, unter Kontrolle gehalten werde. Eine Kontaktallergie ist meines Wissens nach, wenn sie z.b. kein Silber verträgt, oder kein Nylon, also Dinge, die auf der Haut zu tragen sind. Neurodermitis ist anders. Die lässt sich beeinflussen durch die Ernährung oder die Einwirkung von Sonnenlicht und Sonnenstrahlen.

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