Was ist der Unterschied zwischen einer Bandscheibenvorwölbung und einem -vorfall?

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also, was rubinstein geschrieben hat, ist absoluter quatsch! eine vorwölbung ist was anderes als ein vorfall! bei einem vorfall ist der faserknorpelring gerissen und bei einer vorwölbung ist dieser noch intakt! soviel erstmal dazu. jetzt zur op: operiert werden sollte nur in ausnahmefällen, wenn es beispielsweise schon zu lähmungserscheinungen kommt. ob das auch bei vorwölbungen vorkommen kann, weiß ich nicht. aus eigener erfahrung weiß ich aber, dass man sehr gut mit intensiver krankengymnastik und konsequentem muskelaufbau klarkommen kann. ich habe übrigens mehrere vorwölbungen und einen vorfall in der halswirbelsäule und lebe seit über 9 jahren ganz gut damit! am besten geholfen hat mir damals eine ambulante reha, in der ich meinen körper sehr gut kennengelernt habe. jetzt weiß ich ganz gut, was ich wann tun kann, damit es mir gut geht.

Im Prinzp stimmt der Inhalt, was 'totalschaden' geschrieben hat; bei einer Vorwölbung wird eher selten der Spinalnervenbereich tangiert sein; OP nur als ultima ratio (letzte Wahl) empfohlen, da mit üblichen Risiken behaftet, trotz mikro-Eingriff heutzutage. 'totalschaden' würde ich obiter dictum empfehlen, seine anwürfige Formulierung (...Quatsch...) etwas zu mildern, da diese Plattform ja ein Minimum an Kultur berücksichtigen sollte. Ob als Mediziner, Laie, Arbeiter oder Jurist, gemäss Ausbildung hierzulande ist das auch nicht zu schwierig, denke ich.

Hallo Rose10,

du hast Recht, im Prinzip ist es das gleiche nur unterscheidlich ausgedrückt. Im Volksmund wird es eher als Vorfall bezeichnet, während Mediziner meistens von einer Vorwölbung sprechen. Die Frage ob man operieren muss hängt ganz davon ab, wie stark die Vorwölbung ist. Es ist durchaus möglich, das ganze mit einer Physiotherapie zu beheben.

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