Was ist der Unterschied zwischen einem Altersdiabetes und Diabetes mellitus?

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2 Antworten

Altersdiabetes ist der Diabetes mellitus Typ 2. Dann gibt es noch den Diabetes mellitus Typ 1, der v.a. Kinder und jugendliche betrifft und deshlab auch juveniler Diabetes heißt. Beim Typ 1 sind die Insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse nicht intakt. Insulin braucht man, um den zucker im Blut in Zelle zu transportieren, wo er z. B. in Energie umgewandelt wird. Deshalb müssen Kinder mit dem Typ 1 Insulin spritzen. Beim Typ 2 gehen die Kontaktstellen für das Insulin an den Zellen kaputt durch ständig zu viel Zucker im Blut (schlchte Ernährung). D.H. eigentlich ist genug Insulin da, aber die Anknüpfstelle ist kaputt und der Zucker kann wieder nicht in die Zelle gelangen. Wenn das so eine Weile besteht, wird auch mit der Zeit weniger insulin produziert. Leider kann man heutzutage nicht mehr Altersdiabetes sagen, weil auch schon viele junge Leute diesen Typ Diabetes haben

Die Typ-1-Diabetes wird durch einen Mangel an Insulin verursacht und tritt i.d.R. schon im Kindes- und Jugendalter auf, sehr selten auch bei Erwachsenen. Hier wird durch entsprechendes Spritzen dem Körper das fehlende Insulin zugeführt. Typ-2-Diabetes, der sog. Alterszucker, ist eine "erworbene" Stoffwechselerkrankung. Hier ist der Blutzuckerspiegel erhöht und der Körper kann die Kohlehydrate nicht oder nur ungenügend verwerten. Alterszucker wird diese Diabetes-Form genannt, weil vornehmlich Erwachsene daran erkranken. Heute leiden an dieser Form der Diabetes ca. 90% der Betroffenen, immer häufiger auch übergewichtige Kinder und Jugendliche. Seit neuestem unterscheidet man noch den Typ-3-Diabetes. Hier wird der Diabetes u.a. durch Medikamente ausgelöst (z.B. Cortison). Die Behandlung ist die gleiche wie beim Typ-2-Diabetiker.

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