Was ist das Guillan Barré Syndrom?

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2 Antworten

Das Guillan Barré Syndrom ist eine akute neurologische Erkrankung, bei der es zu einer sogenannten Polyradikulitis und Polyneuritis kommt, also einer Entzündung der Nervenwurzeln und der peripheren Nerven. Charakteristisch beginnt GBS mit einer allgemeinen Schwäche, gefolgt von Empfindungsstörungen und Lähmungserscheinungen in Beinen und Armen. Gelegentlich sind auch die Atem- und Gesichtsmuskeln betroffen. Viele Betroffene müssen bereits im frühen Stadium auf der Intensivstation behandelt werden, besonders dann, wenn auch Beatmungspflicht aufgrund der Lähmungen der Atmungsorgane notwendig wird. Die Ursache ist nicht eindeutig geklärt, häufig geht eine Infektion des Magen Darm Traktes (insbesondere durch Campylobacter jejuni) oder ein Atemwegsinfekt voraus. Die Prognose ist bei frühzeitiger Therapie gut!

Das Guillain-Barré Syndrom (GBS) ist eine seltene Erkrankung der peripheren Nerven. Die Ursache ist noch weitgehend unbekannt. Viele Erkrankte erholen sich nach einiger Zeit, je stärker allerdings die Lähmung ist, desto länger dauert die Erholung und ist auch manchmal nicht reversibel. Die Krankheit kann auch tödlich verlaufen.

So selten ist das leider nicht!
Therapie mit Immunglobulinen oder Plasmapherese, ansonsten symptomatisch.

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