Was ist das genau für Schleim, der beim Rauchen entsteht und wo genau sitzt der fest?

1 Antwort

Der Schleim bildet sich ständig neu, aber nicht in der Lunge, sondern in den Ästen der Bronchien.

Damit er leichter abgehustet werden kann, solltest Du den vorhandenen Schleim verflüssigen. Das geht innerlich und äußerlich.

Innerlich brauchst Du nur GeloMyrtol® forte Kapseln zu schlucken. Die Öle in dieser Kapsel wirken schleimlösend und er kann so leichter abgehustet werden.

Die äußere Anwendung ist das altbekannte Dampfbad über der Schüssel mit heissem Wasser. 

Der Bronchialschleim ist hygroskopisch, ist also in der Lage Wasser zu binden. Gelangt nun Wasserdampf an diesen zähen Schleim nimmt er das Wasser auf und verflüssigt sich dabei. So kann er leichter abgehustet werden. 

Daher ist es auch nicht nötig irgendwelche ätherische Zusätze ins Wasser zu geben, wie man es so oft zu lesen bekommt. Die Schleimhäute können durch diese Reizstoffe nur unnötig gereizt werden, was einerseits zu einem heftigen Hustenanfall führen kann, andererseits die Schleimbildung eher noch verstärkt anregt. Du willst aber den vorhandenen Schleim abhusten und nicht zusätzlichen Schleim produzieren (vermute ich jetzt mal) . Der heisse Dampf ist mMn ausreichend reizend.

Das Dampfbad plus das GeloMyrtol sollten für baldige Besserung sorgen. Je nach Stärke der bisherigen Schädigung an den Flimmerhärchen kann es aber auch länger dauern.

Auch wenn solche Vergleiche unsinnig sind: Ich rauche seit sechs Jahren nicht mehr, ich hatte nach dem Aufhören noch ca. 2 Jahre verstärkte Schleimproduktion mit Räusperzwang. Ich hatte aber 40 Jahre heftig geraucht. Aber da jeder Mensch anders ist, kann Deine Schleimproduktion in den Bronchien auch rascher beendet sein. VG

Hab vor 2 Monaten soagr ein Inhalationsgerät gekauft, mit dem ich 1x pro Woche mit Meeressalzlösung inhaliere. Leider aber kommt es mir vor, als ob die Lunge danach mehr gestresst ist und dann pfeift sie auch wieder ziemlich. Vielleicht ist das nicht die richtige Methode, um die Bronchien frei zu schießen oder was sagst du?

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@ArnstadtStift

Keine Ahnung, ich habe so ein Gerät nie benutzt. Versuch doch mal, wie die Bronchien reagieren, wenn Du das Salz einfach mal eine zeitlang weglässt. Wie ich bereits in der Antwort schrieb, empfehle ich keinerlei Zusatz, weil es nur unnötig reizt, offensichtlich das auch für das Salz.

Das die Firma Emser (oder sonstige Firmen)  diesen Inhalations-Zusatz empfiehlt ist ja klar, die wollen ihr Produkt ja verkaufen und Gewinne generieren, ist ja auch ok, -  wenn´s denn hilft.

Wenn ich mal wieder  etwas Schleim auf den Atemwegen habe, dann inhaliere ich einfach nur den Wasserdampf, der aus der Schnute des Wasserkochers entströmt, wenn das Wasser kocht. Mit ausreichend Vorsichtsabstand und weit geöffnetem Mund und mit nur langsamem Luftzug einatmend, so vermeide ich Verbrühung durch die Hitze des Dampfes und ich vermeide so den Hustereiz. Klappt wunderbar, kann danach bald abhusten. Versuchs mal. VG

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@ArnstadtStift

Hallo,

wenn ich inhaliere, schneide ich eine GeloMyrtol - Tablette auf und tropfe den Inhalt in die Flüssigkeit des Inhalationsgerätes.

Das befreit meine Atemwege.

Alles Gute

Sallychris

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@Sallychris

Hallo ich habe auch etwas geschrieben/gefragt  vielleicht weiss jemand von euch eine antwort :) mfg

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Chronische Atemprobleme, durch schlechte Zähne?

Guten Tag zusammen,

ich schlage mich nun seit über einem Jahr mit einer mit einer chronischen Atemswegsinfektion rum. Ich merke wie sich ständig neuer Schleim im oberem Kehlkopfbereich entsteht, den ich dauerhaft abhusten muss, da ich sonst immer schlechter durch die Nase atmen kann (sie ist nicht verstopft, aber es fühlt sich an als würde man gegen eine Blockade atmen, vor allem bei Ausatmen) und es teilweise recht unangenehm beim Schlucken ist (fühlt es sich etwas wund an, aber auch nur manchmal, eben wenn ich länger nicht abgehustet habe bzw. den Schleim nicht schlucke). Häufig verspür ich bei Ausamten auch Druck auf den Ohren.

Ich hatte schon mehrere Termine bei teilweise verschiedenen HNO-Ärzten und die Untersuchungen mit dem Endoskop haben jedes Mal ergeben, dass meine Atemwege frei sind und soweit wohl unauffällig, nur bei meinem vor letztem Termin meinte der Arzt es sieht "etwas" wund aus und hat mir daraufhin eine Nasenspülung und eine Nasensalbe verschrieben, welche ich seit dem täglich für 3 Monate benutzen soll. Das tue ich nun seit zwei Monaten ohne bisherige Besserung. Bei meinen letzten Termin bei einem anderen Arzt, da mein HNO im Urlaub war, wurde mir Blut abgenommen für einen Allergietest und das Ergebnis lautete "Alle Tests waren negativ", also wohl keine Allergien.

Ich habe auch bereits einen Röntgenthorax machen lassen, welcher ergeben hat, dass meine Lunge "altersentsprechend unauffälig" sei. Außerdem war ich auch beim Pneumologen, wo ich ein Lungenfunktionstest gemacht habe, dessen Ergebnis laut dem Arzt auf Asthma hinweisen "könnte". Deshalb habe ich den Inhalator "Relvar Ellipta 92/22" verschrieben bekommen.

Leider bisher alles ohne Erfolg. Meine letzte "Hoffnung" ist es, dass es möglicherweise an meinen Zähnen liegen könnte. Dummerweise habe ich mich eine Zeit lang nicht richtig um meine Zähne gekümmert, weshalb mir bereits ein Zahn gezogen wurde (ein Backenzahn) und vermutlich müssen noch min. zwei weitere Zähne gezogen werden (die beiden Äußeren im Oberkiefer). Nur leider zieht sich das mit den Terminen immer sehr lange, weshalb es wohl noch eine Weile dauern kann, bis die Zähne tatsächlich gezogen werden. Von den beiden Zähnen kommt beim Putzen auch häufig Blut und auch ein unangenehmer Geschmack. Schmerzen tun sie schon länger nicht mehr.

Ich frage mich, ob meine denn Probleme damit zusammenhängen könnten?

Ich musste inzwischen bereits mein Job als telefonischer Kundenberater kündigen, da ich wirklich den ganzen Tag inzwischen nichts anderes tue als zu versuchen problemfrei zu atmen (in dem ich Tee trinke, mich abhuste, Sport mache, Dampfinhalation etc etc. ) und sobald ich damit aufhöre geht es mir wieder deutlich schlechter. Deshalb bräuchte ich wirklich dringend eine Lösung.

Ich bin übrigens 21 Jahre alt und "Ex"-Raucher, seit ca. 3-4 Monaten.

Vielleicht gibt es ja jemanden, der anhand der Beschreibung mir in irgendeiner Form helfen kann, ich wäre über jede Antwort dankbar!

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