Was hilft wohl bei Prüfungsangst?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich bin auch jemand der vor Prüfungen sehr nervös ist - mir schlägt es da auch auf den Magen. Nachdem man sich gut vorbereitet hat ist es wichtig, einen körperlichen Ausgleich zum Pauken zu finden, ausreichend zu schlafen und sich auch mit anderen Dingen zu beschäftigen. Mir hat auch immer die Wirkung eines Glücksbringers geholfen (ich hab auch bestimmte Rituale, wie ein besonders leckeres Frühstück und eine Belohnung nach absolvierter Prüfung) Mit solchen Ritualen bekommt man die Sorge ganz gut in den Griff.

Wichtig ist immer, dem Angstgefühl nicht nachzugeben und die vertrauten Rhythmen beizubehalten. Er kann sich fragen, was kann im besten und im schlimmsten Fall passieren und wie gehe ich dann vor. Er kann sich auch immer wieder sagen, ich habe gelernt, mich gut vorbereitet, ich schaffe das. Außerdem kann er sich ablenken durch sportliche Betätigung und progressive Muskelentspannung, sowie Atemübungen.

Bauchschmerzen, Übelkeit, unregelmäßiger Stuhlgang,... (seit längerem Zeitraum)

Hey. Also meine Freundin(17) hat seit etwa 2 Jahren Bauchschmerzen und verspürt eine Übelkeit. Damals war es noch ertragbar (sie hatte manchmal ein bisschen Bauchschmerzen und ihr war Schlecht) aber es wurde immer schlimmer. Seit etwa knapp einem halben Jahr wird es von Woche zu Woche schlimmer. Sie verspürt dauernd eine starke Übelkeit (hat jedoch erst sehr wenige male erbrochen (das ist schon ein paar Jahre her)), sie hat starke Bauchschmerzen, einen unregelmäßigen Stuhlgang(manchmal kann sie 2-3Tage nicht aufs WC, dann hat sie wieder Durchfall, dann fühlt es sich so an als müsste sie auf die Toilette aber dann kommt nichts). Dann hat sie noch ca. mind. einmal die Woche Kopfschmerzen(unterschiedlich stark), sie leidet wegen ihrer extrem starken Übelkeit(das auch das Hauptproblem ist, da sie an Emetophobie(Angst vorm Erbrechen) leidet, oder es zumindest glaubt) (nebenbei hat sie auch noch Angst sich irgendwo anzustecken und sich einen Virus einzufangen)) an Panikanfällen in denen sie stark zu zittern und zu schwitzen beginnt. Nun seit Weihnachten hat sich alles nochmal verschlimmert (keine Minute ohne diese Übelkeit mehr! manchmal stärker, schwächer) und schließlich haben wir sie in ein Krankenhaus gebracht. Dort haben sie eine Magen-Darmspiegelung durchgeführt, mehrere Ultraschall, ein paar Proben genommen..! Es hat sich nichts besonderes herausgestellt. Als die Probe vom Darm gekommen ist sagten sie es sei irgendetwas mit Heliobacter und man könne dies mit einer einwöchigen Antibiotikabehandlung behandeln. Nun sind 3Wochen vergangen und die Schmerzen und die Übelkeit wird nicht weniger. Im Gegenteil. Dazu ist ihr Stuhlgang auch noch Orange(ich habe gelesen das gelblicher Stuhlgang nach der Behandlung mit Antibiotika durchaus möglich sein kann, jedoch 3 Wochen lang?). Da sie das natürlich sehr belastet und ihre Möglichkeiten Dinge zu erledigen, Spaß zu haben, usw stark beeinträchtigt und sie bei schwereren Fällen dieser Übelkeit und der Schmerzen schon Gedanken an Selbstmord verliert war sie vor kurzem auch bei Psychiater. Dazu kann ich noch nicht viel sagen da sie erst einmal da war. Sie trinkt nicht sehr viel aber sie versucht es (es wird ca 1 - 1,5l Tee am Tag), zu essen versucht sie natürlich was jedoch extrem schwer ist bei dieser ständigen Übelkeit. Sie nimmt sie bereits: Paspertin, ein Basenpulver(da zuviel Säure festgestellt wurde), "3Kugel am Tag, Namen weiß ich nicht"(=gegen Übelkeit), Trinknahrung(Fortimel) und einen Beutel OmniBoitic(DarmBakterien). Ihre Eltern machen auch Druck da sie mit der Sache nicht ganz klar kommen und wollen dass sie die Schule schafft. Deshalb sagen sie sie soll auch gehen wenn es ihr schlecht geht(Ich finde in dem alter ist man alt genug um zu entscheiden ob man in der gesunheitlichen Verfassung ist in die Schule zu gehen). Sie ist natürlich psychisch auch schon angeschlagen und es kann sein dass vieles oder das meiste oder vlltsogar alles nur Einbildung ist. Doch man kann es nicht wissen. Brauchen Hilfe.

...zur Frage

Krank nach Anstrengung / Sport

Hallo, Ich bin ein 25 Jähriger Student aus Mitteldeutschland. Das grundsätzliche Problem, welches sich seit meinem Abi (mal stärker mal schwächer) durchzieht, ist eine viel zu übermäßige Erschöpfung NACH Anstrengungen insbes. Sport! Während der Anstrengung die nächsten paar Minuten bis Stunden danach, in denen ich noch angespannt bin, habe ich keine Probleme. Aber dann geht es los. Ich werde total unkonzentriert, schlapp, gereizt, müde und bin zu fast nichts mehr in der Lage. Meine Nase ist oft trockener und verstopfter als gewöhnlich. In etwa so wie beim Beginn einer Erkältung. Obwohl ich total platt bin und auf nichts Lust habe Schlafe ich nach Anstrengungen oft schlechter als ohne. Das einzige was dann hilft ist eine ausgedehnte Ruhephase mit sehr viel schlaf, sobald das wieder möglich ist. Auch äußerlich macht sich die Anstrengung bemerkbar. Ich bekomme nach dem Sport oft gesagt, dass ich krank und müde aussehe sprich Augenringe habe, blass bin etc. Folgende Allergien wurden festgestellt: Gräser, Roggen, Frühblüher und Milbenkot. Seit einer Hypodesensibilisierung habe ich nur noch wenige Beschwerden. Als größeres Problem stellte sich jedoch eine Chronisch polypöse Sinusitis heraus. Nach nun insg. 3 Operationen und mehreren Medikamentösen sowie Alternativmedizinischen Therapien haben sich meine Nasennebenhöhlen Beschwerden maßgeblich gebessert und können, laut verschiedenen Ärzten und nach subjektiven Empfinden, nicht als Ursache in Frage kommen.

Da die ständige Erschöpfung auch mein Studium und mein Sozialverhalten in Mitleidenschaft zog beschloss ich zum Psychologen zu gehen. Diagnose, wen wundert es: Depression. Seitdem bin ich durchgängig in psychischer Behandlung. Verhaltenstherapie, Antidepressiva bis hin zum Klinikaufenthalt über 8 Wochen. Das Ganze hat mich im Umgang mit der Problematik um einiges weitergebracht. Ich bin weniger leistungsorientiert und habe einige Dinge in meinem Leben verändert. Die Schwäche nach dem Sport ist und war allerdings durchgehend vorhanden (auch wenn der Umgang damit leichter fällt). Die Depression also Ursache kann ich somit quasi auch ausschließen.

Den einzigen Anhaltspunkt den ich momentan habe ist das „Open Window Phänomen“, welches beschreibt, dass die immun Abwehr nach intensiven Belastungen abnimmt und es so zu Erkältungssymtomen kommen kann. Meine Beschwerden treten jedoch auch nach moderaten Anstrengungen auf und ich achte immer darauf, dass ich mich nach dem Sport keinen weiteren Belastungen aussetze. Es stellt sich somit die Frage was mein Immunsystem dermaßen strapaziert. Meine Blutwerte sind (bis auf die Allergiewerte) wunderbar. Ich achte auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung, rauche nicht und trinke relativ selten Alkohol. Es wurde mal der Kontakt mit dem Ebstein-Barr-Virus festgestellt (wie bei 95% der Bevölkerung) allerdings deutet nichts auf dessen Ausbruch hin. Was haltet ihr davon? Hat jemand ähnliches erlebt, ähnliche Beschwerden und kann einen Tipp oder zumindest seine Erfahrung

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?