Was hilft gegen Tinnitus?

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Einen Tinnitus kommt von Tinnere = klingeln - und man versteht darunter das Hören von Tönen oder Geräuschen, die ohne äußere Schallquelle im Ohr / in den Ohren oder im Kopf wahrgenommen werden und sich als Pfeifen, Rauschen, Summen, Zischen, Klingeln, Piepsen, Sausen, Brummen oder Ähnlichem bemerkbar machen. Es sind Ohrgeräusche im Innenohr - können ausgelöst sein durch das Abknicken der feinen inneren oder äußeren Haarzellen in der Höhrschnecke, die wiederum direkte Impulse auf den Hörnerv und dieser dann weiter ins Gehirn abgibt. Es gibt keine konkrete Heilung für den Tinnitus. Die Behandlung ist ähnlich die des akuten Hörsturzes. Es wird versucht, die Haarzellen wieder besser zu durchbluten. Manchmal geht ein schlechteres Hören mit dem Auftreten eines Tinnitusses einher. Es kann so sein - muss aber nicht. Häufig überlagert das Pfeifen oder Rauschen auch nur die anderen Geräusche. Bis man gelernt hat, den Tinnitus anzunehmen und unterscheiden zu können, ob es "echte" Geräusche sind oder nur die im Kopf - vergeht einige Zeit. Seelische Belastungen verstärken die "inneren" Geräusche. Entspannungsübungen, autogenes Training, Meditation ect. können helfen. Auch habe ich gute Erfahrungen mit Gingium gemacht; es ist ein pflanzliches Mittel, welches die Durchblutung im Gehirn erhöhen soll.

Aber: Der Tinnitus - sofern es einer sein sollte - geht nicht weg. Je eher man ihn als guten Freund betrachtet, der sich immer dann bemerkbar machen wird, wenn man zu viel Stress hat, überfordert oder seelischen Belastungen ausgesetzt ist, desto besser.

Solange du ihn bekämpfen willst, kostet er dich viel Energie; zieht dich ggf. runter ... freunde dich mit ihm an .. dann hörst du ihn bald nicht mehr bzw. nur noch dann, wenn es dir nicht gut geht. Wenn du ihn dann hörst, ist es für dich dann immer das sichere Zeichen, dass du dich wieder etwas zurücknehmen sollst bzw. dass etwas nicht stimmt.

Alles Gute.

Der Arzt verordnet meist durchblutungsfördernde Mittel, wenn der Tinnitus akut auftritt. Wenn der Tinnitus allerdings chronisch ist, muss man lernen ihn zu "überhören". Das gelingt z.B. durch eine Tinnitus-Retraining-Therapie.

Kann Tinnitus wirklich sogar mit der Hüfte zusammenhängen?!

Als Baby hatte ich eine schräge Hüfte oder keine Ahnung was,aber irgendwas mit der Hüfte(weil ich nicht genig Platz hatte),sodass ich als Baby ein paar Wochen eine Schiene tragen musste.Ich hab das natürlich nicht mitbekommen und weiß nichts davon und jetzt ist auch alles wieder normal.Leider hab ich seit Monaten Tinnitus und der HNO-Arzt hat gesagt,dass es bei mir wahrscheinlich eher kein HNO-Problem ist,sondern etwas anderes. Ich hab gehört,dass Tinnitus von den Halswirbeln kommen kann und das klingt ja noch nachvollziehbar.Aber jetzt hab ich auch mal irgendwo im Internet mitbekommen,dass es sogar von der Hüfte kommen kann!! (wenn die schräg ist oder nicht gleich wie die andere...) Ich glaub nämlich,dass ich da irgendwas hab an der Hüfte,weil wenn ich auf der einen Seite liege,fühlt es sich in der Nähe von der Hüfte oben unbequemer an,als wenn ich auf der anderen Seit liege (schwer zu beschreiben).Ich weiß noch nicht,wie lange das schon so ist,mir ist es halt aufgefallen.Ich mach mir da nichts drauß,weil es tut ja nicht weh und fühlt sich nur minimal anders an,als wenn ich auf der anderen Seite liege (vielleicht hat es ja auch gar nichts mit der Hüfte zu tun).Aber was mir heftigst etwas ausmacht,ist dieses besch... pausenlose Piepsen im rechten Ohr! Jetzt werde ich schon nachdenklich,seit ich den Zusammenhang mit Tinnitus und der Hüfte im Internet gelesen hab.Besonders deswegen,weil ich als ganz kleines Baby Hüftprobleme hatte und weil sich eine Seite beim Liegen unbequemer anfühlt.

Allerdings steht ja im Internet viel Schrott...Kann es wirklich einen Zusammenhang mit Hüfte und Tinnitus geben?Oder eigentlich eher nicht?

Danke

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Tinnitus durch Nacken (HWS) und/oder Verspannungen?

Hallo, ich erhoffe mir hier einige, seriöse Antworten. Ich bin 34, männlich, Raucher (trinke keinen Alkohol, bewege mich täglich, ernähre mit tendentiell gesund). Ich habe seit Kindesalter an einen minimalen Tinnitus, der mich aber kaum bis gar nicht beeinflusst. Seit einigen Wochen ist mein Nacken extrem verspannt und verhärtet. Es wurde ein MRT gemacht das (angeblich) keine Auffälligkeiten zeigt. Rheuma, Borelliose, Zucker: Alles ausgeschlossen, auch die Schilddrüse ist okay. Ein Arzt meinte: "Leichte Steilstellung", ein anderer meinte "Leichte Athrose". Jeder meint halt was anderes. Der HNO konnte nichts finden. Teilweise mehrmals am Tag tritt plötzlich ein Ziehen im Gesicht auf, bis zur Nasenspitze, ausgehend vom Nacken. Die Arme kann ich zwar heben aber wenn ich mir z.B. einen Karton unter den Arm klemme wird es schlimmer. Nun ist auch ein Tinnitus verstärkt dazu gekommen. Wenn ich mich bücke, kann es passieren das es auf einmal richtig lauf rechts oder links pfeift, für ca. 30 Sekunden. Das Ohr ist dann auch wie mit Watte zugestopft. Seit 2 Tagen habe ich ein Dauerpiepsen das lauter ist als das was ich kenne. Jetzt kommt das "Seltsame": Wenn ich den Nacken überstrecke, schwankt oder "flimmert" das Piepsen. Wenn ich den Kiefer bewege (der knackt schon seit Kindesalter an), dann gibt`s eine Art "Glockenschlag" im Ohr, wie ein kurzes "Pling". Gehe ich in die Hocke und beuge mich weit vor, verändert sich das Piepsen auch. Meine Zähne und der Kiefer sind nach aktuellen Untersuchungen auch okay. Ich bekomme manuelle Therapie und Akkupunktur (steht noch an). Was mich etwas verunsichert ist die Tatsache, dass es nach einem Einrenkversuch eines Chiropraktikers vor 2 Tagen schlimmer wurde. Wirbel Nummer 2 sei angeblich ausgerenkt. Nach rechts hat er es geschafft mit lautem "Knack", nach links nicht (war zu steif bzw. habe unbewusst gegengehalten). Hat der Arzt mir jetzt die Wirbel kaputt gerenkt bzw. kann der Tinnitus mit dem Nacken oder HWS zu tun haben und wenn ja: Was kann man dagegen unternehmen, welcher Facharzt ist der Richtige, die hier vor Ort haben scheinbar eher eine Art "Schlachtermentalität" oder schieben alles gleich pauschal auf Stress...

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