Was hilft bei Juckreiz?

7 Antworten

Juckreiz hat auch mit den Nerven zu tun, die scheinen bei dir sehr angespannt zu sein.

Ich kenne das von mir selbst auch. Oft hilft es mir, wenn ich am Oberkörper nicht rannkomme, mich an einer Stelle zu zwicken und dann wird der Juckreiz an anderer Stelle ausgelöst, wo ich durch Reiben oder Bürsten eine Weile Ruhe habe.

Was hilft, ist neben Entspannung ein Bad mit Milch und Honig, eine Tüte Milch und eine Tasse Honig ins Wasser und ohne jegliche Zusätze oder Duschgels baden und dann  nach dem Abspülen abtrocknen.

Weiterhin hilft mir die Haut mit Schwedenkräuteressenz abzureiben und mich von oben bis unten mit meiner Spezialcreme einzucremen.

Wegen der Pflege, solltest du dich an die Kasse deines Mannes wenden, welche Pflegestufe er hat. Da bekommst du bei Pflege durch einen Pflegedienst finanzielle Zuwendungen.

Meine Mutter hatte die Pflegestufe 2 und so konnte mich der Pflegedienst entlasten, obwohl natürlich noch sehr viel für mich übrig blieb. Aber ich hatte wenigstens mal Zeit zum Durchatmen und für mich selbst.

Einmal im Jahr habe ich sie auch in die Kurzzeitpflege gegeben, was die Kasse übernommen hat, damit wir in Urlaub fahren konnten. Es gibt auch Tagespflegen. Informiere dich mal genau, was es da alles gibt. Ich weiß, wie schnell man an seine Grenzen kommt und psychisch total überfordert wird. Man braucht auch mal Auszeiten!

Ich wünsche dir alles Gute und dass du Entlastung findest!

Ich habe eine sehr empfindliche und trockene Haut, besonders am Kopf, dort auch eine Kopfschuppenflechte.

Seit ich Alepposeife für Kopf / Haare und ganzen Körper benutze, sind meine Symptome nahezu vollständig weg.

Alepposeife ist prinzipiell eine unserer Kernseife ähnliche Variante, aber die Syrer mischen da noch ölige Zusätze bei. Ich verwende die mit dem  Kreuzkümmel-Öl.

Vielleicht ist das auch für Dich eine praktikable Lösung.

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Hast Du Dich mal bei Agenturen für 24Std-Hilfe aus Polen, Tchechien, usw. schlau gemacht wegen der Kosten? 

Habe ich wegen meiner Mutter, die nun langsam aber sicher gebrechlicher und unselbstständiger wird (90 Jahre alt) gemacht und war erstaunt.

Das ist garnicht soooo furchtbar teuer. Das kommt so auf ca. 1200€ plus Kost und Logis. Das Geld der entsprechenden Pflegestufe, für Deinen Mann vermutlich PS III (nächstes Jahr anders),  plus die Rente wird dafür in den meisten Fällen reichen. 

Das größere Problem ist da für viele Leute, die Unterbringung innerhalb der Wohnung, da fehlt oft ein Zimmer, falls kein ehemaliges Kinderzimmer vorhanden ist. LG

Hallo Mariontheresa,

13 Jahre der aufopferungsvollen Pflege hinterlassen Spuren und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Symptome der Überforderung eintreten. Nur diese sich auch eingestehen ist verdammt schwer. 

Ich habe ein wenig gegoogelt,ob es nicht eine Möglichkeit gibt über Gelder der Pflegekasse eine Haushaltshilfe oder Pflegehilfe zumindest stundenweise zu finanzieren. Die gibt es und zwar wenn die zustehenden Leistungen der Verhinderungs-, und Kurzzeitpflege nicht im Anspruch genommen werden und das sind immerhin über 2000€ im Jahr. Bespreche das bitte mal mit der Pflegekasse. Vielleicht können sie dir gleichzeitig einen Anbieter vermitteln. Ich denke, das zumindest die finanzielle Seite sich auch für dich im nächsten Jahr verbessern wird durch die Neuerungen im Pflegegesetz, wo gerade demenzielle Erkrankungen stärker Beachtung finden. Hast du einen Pflegedienst als Hilfe? Wenn ja, dann frage bitte auch, ob es Schwierigkeiten geben könnte, wenn PD und Haushaltshilfe/Pflegehilfe gleichzeitig in Anspruch genommen wird. 

Ich kann das sehr gut verstehen. Den letzten Schritt, das Heim möchte man so gut es geht hinauszuzögern bzw. verhindern. Aber manchmal geht es nicht mehr anders .....

Wünsche dir und deinem Mann alles alles Gute und viel Kraft! 

Liebe Grüße

Juckreiz - Psychisch???

Seit ca. 5 monaten habe ich nun Juckreiz am Koerper. Angefangen hat dieser mit dem basteln von schmuck, also metallsachen. Mein erster verdacht war, das es das metall ist, hab ich dann nicht mehr angefasst, kein unterschied. Bin alles durch, war auf reisdiaet, waschmittel, kosmetik, putzmittel alles weggelassen. Beim Arzt, Prick Test der negativ war. Kontakt allergie test wurde keiner gemacht, weil ich keinerlei ausschlag hab. Bluttest alles ok. Arzt meint nun es sei psychisch, habe seit monaten sehr viel stress. Weitere symptome sind die erst viel spaeter dazu kamen 'zugeschnuerter hals' jucken, druck und schmerzen in ohren. Kann sowas wircklich psychisch sein??? Gibt es Metall allergien ohne Ausschlag (fasse ja den ganzen tag diverse metalle an, Besteck, topf etc)? Sollte es vielleicht doch eine Metallallergie sein, darf man Mineraltabletten nehmen ( calcium, magnesium, eisen)? Da ich mich in nordamerika befinde, bekomme ich kein arzttermin mehr fuer mein problem!! Deshalb nun der versuch ob mir hier jemand weiterhelfen kann. Viele dank schon mal im voraus!

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Verzweiflung! Bekomme seit kurzem beim leichtesten Kratzer große Wunden am ganzen Körper (obere Hautschicht weg) - Arzt weiß keinen Rat, kennt das hier jemand?

Hallo allerseits!

Ich hoffe wirklich hier kann irgendjemand weiterhelfen, ich bin schon richtig am verzweifeln. Beim Hautarzt war ich nur leider schon und der weiß nicht weiter....

Kurze Vorgeschichte: Ich habe starke Allergien bzw. Neurodermitis, allerdings sind auch hier die Ursachen weitgehend ungeklärt, ich habe mich mittlerweile mit der Erklärung zufriedengegeben, dass es stark mit psychischem Stress zusammenhängt. Dadurch bekommen ich oft bei psychischem Stress oder wenn meine Gesundheit angeschlagen ist starken Juckreiz am ganzen Körper - besonders im Schlaf und Halbschlaf kratze ich mich da auch oft.

Nun kann ich mit dem Problem nach einigen Jahren größtenteils umgehen, es kam allerdings vor etwa 2 Wochen etwas Neues dazu, das sich selbst der Hautarzt nicht erklären kann. Meine obere Hautschicht ist zur Zeit so instabil, dass beim kleinsten Kratzer (selbst wenn nur sehr kurz und nicht fest) sich größe Teile der oberen Hautschicht lösen, sodass die fleischig-feuchte Hautschicht darunter frei wird. Gleich danach nässt es oft auch noch eine Weile. In den darauf folgenden Tagen werden die Wunden dann zum Teil noch drei-, viermal größer weil durch die Reibung der Kleidung sich die Haut immer weiterlöst.

Wenn ich nur ganz leicht an abstehender Haut am Rand der Wunde ziehe, merke ich, dass ich die Haut ganz leicht abziehen, sie ist fast etwas gummiartig elastisch. Ich bin mittlerweile sehr vorsichtig geworden, aber anfangs hatte ich eine schlimme Nacht mit starkem Juckreiz und seitdem habe ich große Wunden am ganzen Körper.

Ich hatte zuerst vermutet, es liegt an einer neue Feuchtigkeitscreme, die der Arzt mir zum Ausprobieren mitgegeben hatte, da es ungefähr zeitgleich angefangen hat (recht harmlose mit Urea, nicht rezeptpflichtig). Dachte, die hätte etwas mit der Haut angestellt, der Arzt meint aber, bei anderen Patienten sei das auch nicht passiert.

Auch hat er Streptokokken vermutet, nur haben sich bis auf eine einzige keine Blasen bei den Wunden gebildet (bei lauter offenen Wunden aber kein Wunder, dass sich was infiziert). Ich nehme jetzt eine desinfizierende Salbe und es heilt langsam ab, nur kommen leider doch noch ein paar neue dazu, wenn ich in einem unachtsamen Moment nicht aufpasse.

Es sind wirklich keine starken Kratzer und die Wunden unverhältnismäßig schlimm, also nur "aufpassen, nicht zu kratzen" ist für mich keine Lösung. Das ist mir ja auch bisher noch nie so passiert in meinem Leben (und ich kämpfe seit Jahren sehr mit der Allergie, dem Kratzen und dem Juckreiz). Arzt weiß nichts, im Internet finde ich auch nichts... kommt es wem bekannt vor? Ich weiß nicht mehr weiter... Kann es an der Creme liegen, die vielleicht nicht ausreichend getestet wurde? Falls ja, wie lange bis es wieder normal wird (verwende sie seit Tagen nicht mehr)?

Bitte entschuldigt den Roman, aber ich dachte, nachdem es niemand zu kennen scheint ist eine genaue Beschreibung nötig... Ich danke euch im Voraus für die Zeit!!

Lena

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Wenn ich mich aufrege, bekomme ich rote, juckende Pusteln im Gesicht, wie vermeide ich das?

Hallo Community. Wie oben bereits erwähnt, plagt mich dieses Problem schon einige Jahre. Jedes mal, wenn ich nervös, aufgeregt, emotional bewegt bin, fängt es an, dann bekomme ich plötzlich rot/weiße tierisch juckende Pusteln, vorallem am Kinn und an den Backen.. Sie sehen aus wie Schnarkenstiche oder Brennesselpusteln. Zum Einen sieht es doof aus und zum anderen ist mir das Gekratze unangenehm. Vielleicht kennt das ja sogar jmd hier.. Meine Familie glaubt mir das nämlich nicht, bzw sie lachen immer, wenn ich wieder aussehe, wie ein Streuselkuchen. Kann man da etwas vorbeugend tun oder was kann ich verwenden, damit es schnell zurückgeht? Im Normalfall bleiben die Pusteln etwa 1h. Wäre toll, wenn jmd hier wüsste, was ich meine, denn es nervt extrem^^ Danke!

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Ich verzweifel an meiner PEG... :-(

Hallo!

Ich muss jetzt doch nochmal um euren Rat bitten.

Seit nunmehr einem halben Jahr (seit Mitte November) ist mein PEG-Stoma entzündet. Es eitert seitdem mehr oder weniger ständig. Manchmal so stark, dass der Verband (so wie z.B. heute) schon nach 1,5-2 Std. wieder durch ist. Zudem habe ich auch am Rand des Stomas Schmerzen. Inzwischen habe ich beobachtet, dass es immer so einen phasenweisen Verlauf gibt: erst werden die Schmerzen stärker (teilweise bis Stärke 7-8) und einen Tag später steigt die Sekretmenge. Das bleibt dann ca. 2 Tage so und dann wird beides (Schmerzen und Sekret) wieder weniger. Nach einigen Tagen geht es dann wieder von vorne los. Erst waren es 7-9 Tage-Zyklen, jetzt sind es immer nur 5-6 Tage.

Ich war deswegen ja im Dezember schon stationär, es wurde Ultraschall und CT gemacht, aber kein Abszess gefunden. Da sagte man mir dann, da könne man nichts dran machen, vielleicht würde sich das von selber geben. Schickte mich nur zur Schmerztherapeutin, die aber sagte, da könne sie nicht viel dran machen, erst müsste die Entzündung weg, dann würde auch sehr wahrscheinlich der Schmerz nachlassen.

In den ganzen Monaten habe ich jetzt schon so viel ausprobiert: Antibiotika (2 verschiedene, nach Abstrich, haben nicht gewirkt), Salben, da meine Haut inzwischen schon extrem gereizt ist, verschiedene Verbandsmaterialien, die ich u.a. von einer Wundmanagerin bekommen hatte, regelmäßige Wundreinigung/desinfektion etc. Und dann auch eure Tipps aus einer meiner Fragen (https://www.gesundheitsfrage.net/frage/was-macht-man-wenn-man-von-einem-arzt-zum-naechsten-geschickt-wird-und-keiner-was-macht?foundIn=user-profile-question-listing) also z.B. schwarzen Tee und Honig. Auch kolloidales Silber habe ich schon probiert.

Mein Hausarzt ist inzwischen absolut ratlos und er meint, dass es so nicht weiter gehen kann und die Sonde wahrscheinlich erstmal raus müsse. Ähnlich sieht das meine Therapiemanagerin, die mich wegen dem Port betreut. Deswegen hatte mein Arzt mich im April nochmal zu den Spezialisten geschickt.

Die haben aber gesagt, dass die Entzündung noch nicht so schlimm ist, dass die Sonde raus müsste. Sie wollen die auch eigentlich nicht entfernen, wegen der ganzen Komplikationen, die ich bei/nach der Anlage hatte und da dann die Gefahr bestünde, wenn ich eine neue Sonde bräuchte (was aus derzeitiger Sicht sehr wahrscheinlich wäre). Die haben dann nochmal eine Wundmanagerin dazu geholt und die hat mir nochmal neue Verbände gegeben, das hat aber auch nichts gebracht, aber die liegen ja auch nur oben auf und kommen nicht in den Stoma-Kanal.

Aber so kann es ja auch auf Dauer nicht bleiben. Beim letzten Blutbild waren die Entzündungswerte auch leicht erhöht.

Es raten aber alle ab, zu einem anderen Arzt zu gehen, da die Vorgeschichte bei mir ja sehr komplex ist und es eben zu so vielen Komplikationen kam, die alle an derselben Klinik, wo mein Spezialist ist, behandelt wurden.

Habt ihr noch Ideen?

Danke! Lexi

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