Was hilft bei einem Gichtanfall?

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Hallo @Braunbaer...bei einem Gichtanfall mußt Du die Gelenke kühlen und Medikamente einnehmen(Indometacin oder Colchicin)!Hat der Arzt Dir evt.eins von denen jetzt nach dem Gichtanfall verordnet?Dann sollte wie schon erwähnt zur langfristigen Senkung des Harnsäurespiegels eine purinarme Diät eingehalten werden.Und ferner kommen wieder verschiedene Medikamente zur Anwendung(z.B.Allopurinol)!Dein Harnsäurespiegel sollte immer so bei unter 6,5mg/dl liegen!!! Und sträube Dich nicht so gegen eine Tablette wenn sie für Dich "notwendig" ist!!! Wenn Dir das alles nicht so gefällt(mit den Tabletten),dann führe doch nochmal ein Beratungsgespräch mit dem Arzt! Evt.kann man einiges ja noch abmildern! Der Arzt weiß am besten über den Zustand Deiner Krankheit Bescheid! Ich kann nur vermuten und ein wenig spekulieren!!! Gute Besserung für Dich! Deine AlmaHoppe.

Blase Niere Blasenentzündung chronisch Urologe Nephrologe Flankenschmerzen Nierenbeckenentzündung

Hallo ihr Lieben!

Ich hoffe ihr könnt mir helfen, was das Thema chronische Blasenentzündung (BE) und deren Folgen betrifft. Ich bin gerade mal 20 Jahre alt und mich quälen seit der Grundschule immer wiederkehrende BEs, vom Arzt bekam ich in dem Alter schon Antibiotika verschrieben, die auch nur eine gewisse Zeit geholfen haben. 2005, mit 11 Jahren dann der erste Besuch beim Urologen und da auch wieder nur Antibiotika. Mit 12 Jahren herum, dachte ich, ich könnte mich schon selber auskurieren, hab literweise Blasen- & Nierentee getrunken oder mir eine große Kanne grünen Tee so bitter wie möglich aufgebrüht und so meine Blase ausgespült.

Ich habe oft gelesen, dass eine Blasenentzündung schon chronisch ist, wenn man die ca. 4 mal im Jahr hat. Da weiß ich nicht, ob ich lachen oder heulen soll, weil bei mir die BE ein Dauerzustand ist, und ich mich auch glücklich schätzen kann wenn ich sie 2 Wochen nicht hab.

Mit 13 war es teilweise so schlimm, dass ich es nicht von der Schule rechtzeitig geschafft habe nach Hause zu kommen, ohne mir in die Hose zu machen, 1 Jahr später die erste Nierenbeckenentzündung.

April 2013 hatte ich einen sehr starken Harnwegsinfekt und da wieder Antibiotika bekommen (NorfloHexal; 400 mg Wirkstoff; N1). Im August erkrankte ich an einer sehr schweren Nierenbeckenentzündung, wo mich wieder NorfloHexal; 400 mg Wirkstoff, N2! "heilte". Anfang Dezember das selbe Spiel, da bin ich dann zu einem Urologen in München. Das erste was ich zu hören bekommen hab war, dass ich für solche Probleme viel zu jung bin & ich an Antibiotika nicht vorbei komme.

Ich musste eine Langzeitprophylaxe Antibiotika machen (ca. 3 Monate; Elobact, 20 Tabletten (N2); 250 mg & Uro-Tablinen; 50 mg; 50 Tabletten!. Nach dieser "Kur" ging es aber wieder los... Da meinte der Urologe, dass ich versuchen soll es mit pflanzlichen Mitteln in Griff zu bekommen!!! Ganz ehrlich, ich hab mich sehr stark mit dem Thema auseinandergesetzt, keine pflanzlichen Tabletten haben mir geholfen, keine Bärentraubenblätter und erstrecht keine mit Cranberry oder Preiselbeerextrakten.

Ich hab dann einen Nephrologen aufgesucht, der zu mir meinte dass ich es mit Uro-Vaxom probieren soll (185 € aus eigener Kasse), um die Blasenschleimhaut zu kräftigen und mich gegen die Bakterien zu immunisieren. Vor den Uro-Vaxom Tabletten sollte ich dennoch nochmal 20 Tabletten Antibiotika zu mir nehmen. (Elobact, 250 mg Wirkstoff)

Das sind schon 120 Tabletten Antibiotika innerhalb eines Jahres!!!

Am Freitag, nach 90 Tabletten Uro-Vaxom hab ich die letzte Tablette eingenommen und am Sonntag schon wieder eine Blasenentzündung bekommen. Heute war ich beim Arzt und was hab ich bekommen? Antibiotika! Wieder der größte Ausknocker (NorfloHexal; 400mg; N2).

Ich hab dank den vielen Tabletten fast 10 Kilo zugenommen, ich fühl mich schlapp und meine Verdauung spielt oft verrückt.

Von den Ärzten bin ich enttäuscht und nun hoffe ich auf Ratschläge & Erfahrungen von euch!

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Hab ich eine Essstörung?

Ich bin 19 Jahre, 166 groß und wiege inzwischen 52,5 war aber vor einer Woche schon auf 51,9 (ich würde gern unter 50 kommen... 46/ 47 oder so). Ich fühle mich fett und hässlich und stehe manchmal weinend vor dem Spiegel, weil ich mich so unansehnlich finde. Wenn mir Leute auf der Straße entgegen kommen teile ich sie in meinem Kopf automatisch in fett und nicht fett ein, etwas dazwischen gibt es nicht. Auf mein momentanes Gewicht bin ich durch viel Sport, Kalorien zählen (nicht mehr als 500 am Tag, manchmal auch unter 200) und selbst herbei geführtes erbrechen gekommen (angefangen hab ich bei 60, weil ich nach einer schweren Trennung 6 Kilo in 6 wochen zugenommen habe) . Essen wie Käse, Fleisch und Brot (außer Knäckebrot) esse ich gar nicht mehr (höchstens bei Fressanfällen) und beim Einkaufen brauche ich doppelt solange wie sonst, weil ich erst alle Kalorien vergleichen muss und im Kopf schon ausrechne wie viel Sport ich dafür mach müsste. Manchmal erwische ich mich auch dabei wie ich die Kalorien der Lebensmittel zusammen rechne, die die Leute vor mir in der Schlange im Einkaufswagen haben. In letzter zeit träume ich nachts immer vom Essen, Kalorien und pro ana/ mia Seiten. Manchmal wache ich morgens auf und weiß nicht ob ich nachts gegessen hab oder ob das nur ein Traum war. Ich habe auch einen Twin (Abnehmpanterin) mit der ich täglich kontakt habe. In den letzten Jahren hab ich schon so viel Diäten gemacht, das ich sie nicht mehr zählen kann. Ich erbreche mich nun seit 48 Tagen fast täglich durchschnittlich 2 bis 3 mal. Oft kauf ich mir heimlich essen und stopf es solange in mich hinein, bis ich Magenschmerzen habe. Vor ein paar Tagen hab ich das erste Mal Blut erbrochen, ich denke das ich mit dem Fingernagel den Rachenbereich verletzt habe. War nicht viel und hellrot, ich hab gelesen das das nicht so schlimm ist und man sich erst bei dunklem Blut Gedanken machen muss. Für essen und Tabletten (Appetithemmer, Fettbinder, Tabletten die Kalorien Aufnahme reduzieren sollen, Abführmittel, zusätzlich Vitamine zur Steigerung der Fettverbrennung, Vitamintabletten) gebe ich in zwischen viel Geld aus. Ich habe auch immer wieder unkontrollierte Fressanfälle und ich habe listen angelegt mit „Safe Food“ die sich nach den Kalorien gehallt richten und eine Liste mit gut erbrechbaren Lebensmitteln. Ist das schon Bulimie oder Magersucht? Ab wo wird einfaches kotzen zur Bulimie? Was macht Bulimie und Magersucht aus? Ich glaube ich könnte mit dem kotzen von selbst aufhören, aber ich empfinde es nicht als so schlimm. Aber ich habe auch gehört das viele Essgestörte sich nicht als Essgestört empfinden. Bin ich krank? Brauche ich Hilfe? Liebe Grüße und danke im Voraus Marie

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Habe ich tatsächlich Magersucht?

Da ich untergewichtig bin, bin ich zum Arzt gegangen, um mich beraten zu lassen. Mein Arzt diagnostizierte mir Magersucht, in einem frühen Stadium. Es handle sich um eine Essstörung, dessen Ursachen noch unklar sind. Mit einer Psychotherapie soll mir geholfen werden. Ich habe seit dem Einiges über Magersucht gelesen. Überall steht, dass Betroffene zwanghaft versuchen, mager zu bleiben. Sie fürchten sich quasi, zuzunehmen. Bei mir ist es jedoch umgekehrt, dass ich unbedingt zunehmen möchte! Ich fühle mich überhaupt nicht wohl in meinem Körper, weil er unglaublich schlank ist. Zunehmen kann ich leider nur schwer, weil mir einfach der Appetit fehlt und mir teilweise schon der Appetit vergeht, wenn ich bestimmtes Essen sehe. Ich achte auch nicht auf Kalorien oder auf Nährwerttabellen. Am liebsten schön fettig, damit ich an Gewicht zunehme. Kann man mich nun wirklich als magersüchtig bezeichnen, auch wenn ich zunehmen möchte? An meiner Stelle hätte ich eher gesagt, ich sei einfach nur untergewichtig. Ich habe schreckliche Angst wieder abzunehmen, weil 10 % der Betroffenen sterben an ihrem Untergewicht.

Hinzuzufügen ist, dass man von Magersucht spricht, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:

  • eine intensive Angst zuzunehmen, selbst wenn bereits Untergewicht besteht
  • eine Störung der Wahrnehmung von Gewicht, Maßen und Gestalt des eigenen Körpers: Die Betroffenen fühlen sich immer noch "zu fett", auch wenn ihnen das Untergewicht deutlich anzusehen ist.
  • das Ausbleiben von mindestens drei Menstruationszyklen

Da ich männlich bin, fällt der dritte Punkt aus. Trotzdem habe ich überhaupt keine Angst, zuzunehmen, sondern würde das liebend fördern können. Außerdem fühle ich mich überhaupt nicht fett, sondern sehe schon ein, dass ich Untergewicht habe und sich was ändern muss, weil es ansonsten gefährlich enden kann.

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Stimme ist immer noch rauchig und belegt

Im Februar hatte ich einen schlimmen grippalen Infekt, zwar ohne Fieber aber mit allen Symptomen: 3 Tage Kopf- und Halsschmerzen, dann über Nacht bakteriell total entzündete Bronchien und Nasenschleimhaut. Die Stimme ging ab in den Keller. Mehrere Tage brauchte ich zum Abhusten. Nach 14 Tagen war alles so gut wie überstanden, nur die Stimmprobleme blieben. Mit diesen Problemen konnte ich nicht arbeiten gehen (Lehrer). Der HNO-Arzt stellte eine Kehlkopfentzündung fest, die sich erst nach 2 Wochen so nach und nach gab. In der Zwischenzeit habe ich die Klappe gehalten, viel inhaliert (nach einem Rezept vom HNO) und Pastillen, Bonbons und diverses gelutscht (Isla-M, Ipalat, ...). Ich sollte es wieder versuchen mit meiner Arbeit. Nach 2 Tagen musste ich kapitulieren. Der HNO stellte fest, dass meine Stimmbänder wieder o.k. sind, trotzdem ständig eine rauchige und belegte Stimme, eine sehr trockene Rachenschleimhaut. Nun habe ich 10 logopädische Behandlungen verordnet bekommen und bin wieder 2,5 Wochen krank geschrieben worden. Ich habe große Angst, dass auch das nicht hilft und ich auf Dauer diese Probleme habe mit denen ich meinen Beruf kaum noch ausüben kann. Ich weiß ja, dass Stimmprobleme in der Heilung ihre Zeit brauchen, aber ... Kann mir jemand einen Rat geben? Soll ich einen zweiten HNO-Arzt konsultieren? Ich kann es einfach nicht glauben, dass mit meinen Stimmbändern alles i.O. ist. Ich hatte bisher nie solche langwierigen Nachwirkungen einer Erkältung zumal ich vor ca. 4 Jahren das letzte Mal so schlimm erkältet war. Ich bin für jeden guten Rat dankbar.

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